Stimmt es, dass frühere Züge eine Notbremse mit Kette hatten?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Im Notfall zog man an einer Kette, und der Zug bremste.“

Stimmt es, dass frühere Züge eine Notbremse mit Kette hatten?

→ Ein Blick auf die alte Notbremse mit Kette.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Frühere Züge hatten eine Notbremse mit Kette. An der Wand hing eine Kette. Oder ein Griff mit einer Kette dahinter. War etwas passiert, zog man daran. Dann bremste der Zug. So konnte jeder im Notfall handeln. Auch ein Fahrgast. Das war wichtig für die Sicherheit. Missbrauch war verboten. Wer ohne Not zog, musste zahlen. Heute gibt es meist einen Griff oder einen Hebel. Doch der Gedanke ist derselbe geblieben.

Im Notfall muss der Zug halten.

Früher zog man dazu an einer Kette.

Was es damit auf sich hat, klären wir.

DB 120 001 (25.05.79)
Foto: Manfred Kopka, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Notbremse in Zahlen

Ja

die Antwort

eine Kette zum Ziehen

im Notfall

zog man

der Zug bremste

heute

ein Griff

oder ein Hebel

Ja, frühere Züge hatten eine Notbremse mit Kette.

Eine Kette an der Wand

Früher hing eine Kette an der Wand.

Im Wagen.

Gut sichtbar.

Mit einem Schild daneben.

DB 120 003
Foto: Manfred Kopka, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ziehen im Notfall

War etwas passiert, zog man daran.

Kräftig.

Und die Notbremse löste aus.

Der Zug begann zu bremsen.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Im Notfall zog man an einer Kette, und der Zug bremste. Früher hing eine Kette an der Wand, im Wagen, gut sichtbar, mit einem Schild daneben. War etwas passiert, zog man daran, kräftig, und die Notbremse löste aus, der Zug begann zu bremsen. So konnte jeder im Notfall handeln, auch ein Fahrgast, nicht nur der Schaffner, das war wichtig. Die Notbremse war für die Sicherheit da, bei einem Unfall oder wenn jemandem schlecht wurde, dann half schnelles Halten.

Missbrauch war verboten, wer ohne Not zog, musste zahlen, denn ein Halt auf freier Strecke ist heikel, die Notbremse ist nur für den Ernstfall. Manchmal bremste der Zug nicht sofort ganz, erst wenn er sicher stehen konnte, nicht mitten im Tunnel, sondern dort, wo Hilfe leichter kommt. Heute gibt es meist einen Griff oder einen Hebel statt der Kette, aber der Gedanke ist derselbe. So stimmt es, dass frühere Züge eine Notbremse mit Kette hatten: Man zog, und der Zug bremste, jeder konnte im Notfall handeln, und heute ist es ein Griff oder Hebel.

Jeder konnte handeln

So konnte jeder im Notfall handeln.

Auch ein Fahrgast.

Nicht nur der Schaffner.

Das war wichtig.

Für die Sicherheit

Die Notbremse war für die Sicherheit da.

Bei einem Unfall.

Oder wenn jemandem schlecht wurde.

Dann half schnelles Halten.

Kein Spaß

Missbrauch war verboten.

Wer ohne Not zog, musste zahlen.

Denn ein Halt auf freier Strecke ist heikel.

Die Notbremse ist nur für den Ernstfall.

Nicht immer sofort

Manchmal bremste der Zug nicht sofort ganz.

Erst wenn er sicher stehen konnte.

Nicht mitten im Tunnel.

Sondern dort, wo Hilfe leichter kommt.

Heute ein Griff

Heute gibt es meist einen Griff.

Oder einen Hebel.

Statt der Kette.

Aber der Gedanke ist derselbe.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Es gab die Notbremse mit Kette.

Man zog, und der Zug bremste.

Jeder konnte im Notfall handeln.

Heute ist es ein Griff oder Hebel.

Ein Blick auf das große Ganze

Die Bahn ist ein großes System.

Viele Teile greifen ineinander.

Da sind die Züge, die auf den Gleisen rollen.

Da sind die Bahnhöfe, an denen sie halten.

Da sind die Signale, die den Weg freigeben.

Und da sind die vielen Menschen, die alles am Laufen halten.

Nur zusammen ergibt das ein Ganzes.

Fällt ein Teil aus, merkt man es an vielen Stellen.

Darum ist jeder Teil wichtig.

Und darum lohnt sich ein genauer Blick.

Warum die Bahn für alle zählt

Die Bahn bringt viele Menschen ans Ziel.

Tag für Tag, bei Wind und Wetter.

Sie verbindet große Städte und kleine Dörfer.

Sie bringt Pendler zur Arbeit und wieder nach Hause.

Und sie schont die Umwelt.

Ein voller Zug ersetzt viele Autos.

Das entlastet die Straßen.

Und es ist besser für die Luft.

So ist die Bahn für das ganze Land wichtig.

Nicht nur für den Einzelnen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt der Fahrgast.

Er will sicher ans Ziel kommen.

Bequem und möglichst pünktlich.

Dafür ist die Bahn da.

Jede kleine Verbesserung hilft ihm.

Ein sauberer Zug macht die Fahrt schöner.

Eine klare Anzeige nimmt die Sorge.

Und ein freundlicher Halt bleibt in Erinnerung.

So wird aus einer Fahrt ein gutes Erlebnis.

Und man fährt gern wieder mit.

Häufige Fragen

Hatten frühere Züge wirklich eine Notbremse mit Kette?
Ja. An der Wand hing eine Kette oder ein Griff mit einer Kette dahinter. Zog man daran, löste die Notbremse aus und der Zug bremste.
Wer durfte die Notbremse ziehen?
Jeder im Notfall, auch ein Fahrgast. Das war der Sinn: Nicht nur der Schaffner, sondern jeder sollte schnell handeln können.
Wofür war sie gedacht?
Für den Ernstfall, etwa einen Unfall oder wenn jemandem schlecht wurde. Dann half schnelles Halten, um Schlimmeres zu verhindern.
Durfte man einfach so ziehen?
Nein. Missbrauch war verboten. Wer ohne Not zog, musste zahlen, denn ein Halt auf freier Strecke kann selbst gefährlich sein.
Wie sieht die Notbremse heute aus?
Meist ist es ein Griff oder Hebel statt der Kette. Die Technik ist neuer, doch der Gedanke, dass jeder im Notfall handeln kann, ist geblieben.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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