Stimmt es, dass frühere Fahrpläne an der Wand hingen?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Früher hingen große Fahrpläne als Aushang an der Bahnhofswand.“

Stimmt es, dass frühere Fahrpläne an der Wand hingen?

→ Ein Blick auf den großen Aushang an der Wand.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher hingen die Fahrpläne an der Wand. Große Blätter Papier. In einem Kasten hinter Glas. Der gelbe Aushang zeigte die Abfahrten. Der weiße die Ankünfte. Man ging hin und suchte seinen Zug. Mit dem Finger die Zeile entlang. Es gab noch keine Bildschirme. Und kein Handy. Heute steht alles auf der Anzeige. Und im Handy. Doch der gelbe Aushang hängt an manchen Bahnhöfen noch.

Heute schaut man aufs Handy.

Früher ging das anders.

Wie man den Zug fand, klären wir.

Bahnhof Chemnitz Süd, Empfangsgebäude (3)
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Aushang in Zahlen

Ja

die Antwort

große Aushänge

gelb für Abfahrt

weiß für Ankunft

an der Wand

heute

am Bildschirm

und im Handy

Ja, früher hingen die Fahrpläne als Aushang an der Wand.

Große Blätter an der Wand

Früher hingen die Fahrpläne an der Wand.

Große Blätter Papier.

In einem Kasten.

Hinter Glas, gut geschützt.

Bahnhof Chemnitz Süd, Gleise 3 und 4 (Bahnstrecke Chemnitz–Aue), Warteha
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gelb für Abfahrt

Der gelbe Aushang zeigte die Abfahrten.

Alle Züge, die losfuhren.

Nach der Zeit geordnet.

Von früh bis spät.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher hingen die Fahrpläne als Aushang an der Wand. Früher hingen die Fahrpläne an der Wand, große Blätter Papier, in einem Kasten, hinter Glas, gut geschützt. Der gelbe Aushang zeigte die Abfahrten, alle Züge, die losfuhren, nach der Zeit geordnet, von früh bis spät. Der weiße Aushang zeigte die Ankünfte, alle Züge, die kamen, so wusste man, wann jemand ankommt, den man abholen wollte. Man ging zum Aushang und suchte seinen Zug, mit dem Finger die Zeile entlang, bis man die Zeit fand.

Es gab noch keine Bildschirme und kein Handy, der Aushang war die einzige Info, darum war er wichtig. Der Aushang hing für alle da, jeder konnte ihn lesen, man musste nichts kaufen und nichts einschalten. Heute steht alles auf der Anzeige, auf einem Bildschirm und im Handy, das ist schneller und aktueller. So stimmt es, dass die Fahrpläne an der Wand hingen: gelb für Abfahrt, weiß für Ankunft, man suchte mit dem Finger, und an manchen Bahnhöfen hängt der gelbe Aushang noch.

Weiß für Ankunft

Der weiße Aushang zeigte die Ankünfte.

Alle Züge, die kamen.

So wusste man, wann jemand ankommt.

Den man abholen wollte.

Mit dem Finger suchen

Man ging zum Aushang.

Und suchte seinen Zug.

Mit dem Finger die Zeile entlang.

Bis man die Zeit fand.

Kein Bildschirm, kein Handy

Es gab noch keine Bildschirme.

Und kein Handy.

Der Aushang war die einzige Info.

Darum war er wichtig.

Für alle sichtbar

Der Aushang hing für alle da.

Jeder konnte ihn lesen.

Man musste nichts kaufen.

Und nichts einschalten.

Heute am Bildschirm

Heute steht alles auf der Anzeige.

Auf einem Bildschirm.

Und im Handy.

Das ist schneller und aktueller.

Ja, sie hingen an der Wand

Am Ende stimmt es: Die Fahrpläne hingen an der Wand.

Gelb für Abfahrt, weiß für Ankunft.

Man suchte mit dem Finger.

An manchen Bahnhöfen hängt der gelbe Aushang noch.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Häufige Fragen

Hingen früher wirklich Fahrpläne an der Wand?
Ja. Große Blätter Papier hingen in einem Kasten hinter Glas an der Bahnhofswand und zeigten die Züge nach Zeit geordnet.
Was bedeuteten die Farben?
Der gelbe Aushang zeigte die Abfahrten, der weiße die Ankünfte. So fand man schnell, ob man einen abfahrenden oder ankommenden Zug suchte.
Wie fand man seinen Zug?
Man ging zum Aushang und fuhr mit dem Finger die Zeile entlang, bis man die passende Zeit und das Ziel gefunden hatte.
Warum war der Aushang so wichtig?
Weil es noch keine Bildschirme und kein Handy gab. Der Aushang an der Wand war für alle sichtbar und die wichtigste Quelle für die Zeiten.
Gibt es die Aushänge heute noch?
An manchen Bahnhöfen hängt der gelbe Aushang für die Abfahrten noch. Ansonsten steht heute alles auf Bildschirmen und im Handy.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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