Stimmt es, dass es früher Bahnsteigkarten gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Mit einer Bahnsteigkarte durfte man aufs Gleis, ohne selbst mitzufahren.“

Stimmt es, dass es früher Bahnsteigkarten gab?

→ Ein Blick auf die kleine Karte für den Bahnsteig.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher gab es die Bahnsteigkarte. Damals kam man nur mit einer Karte auf den Bahnsteig. Wer nicht reiste, aber jemanden abholen wollte, kaufte eine Bahnsteigkarte. Für ein paar Groschen. Damit durfte man ans Gleis. Man winkte dem Zug entgegen und begrüßte den Gast direkt am Wagen. Heute geht man einfach so zum Gleis.

Heute geht jeder frei zum Gleis.

Früher brauchte man dafür eine Karte.

Auch wer gar nicht mitfuhr.

Wie das war, klären wir.

DB 423 440 S Bahn Rhein Main Frankfurt Süd
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Bahnsteigkarte in Zahlen

Ja

die Antwort

für den Bahnsteig

ein paar Groschen

günstig

ohne zu reisen

zum Abholen

und Begrüßen

direkt am Zug

Ja, früher gab es die Bahnsteigkarte für alle, die aufs Gleis wollten, ohne zu reisen.

Der Bahnsteig war gesperrt

Früher war der Bahnsteig gesperrt.

Nur mit einer Karte kam man durch.

An der Sperre wurde geprüft.

So war nicht jeder am Gleis.

Baureihe 152
Foto: Jarod63, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ohne zu reisen aufs Gleis

Manchmal will man gar nicht fahren.

Sondern jemanden abholen.

Oder jemanden zum Zug bringen.

Dafür brauchte man trotzdem eine Karte.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher gab es die Bahnsteigkarte. Früher war der Bahnsteig gesperrt, nur mit einer Karte kam man durch, an der Sperre wurde geprüft, sodass nicht jeder am Gleis war. Manchmal will man aber gar nicht fahren, sondern jemanden abholen oder zum Zug bringen, und dafür brauchte man trotzdem eine Karte. Diese Karte hieß Bahnsteigkarte, sie galt nur für den Bahnsteig, nicht für eine Fahrt, und mit ihr durfte man ans Gleis. Die Bahnsteigkarte war günstig, nur ein paar Groschen, viel weniger als eine Fahrkarte, denn man fuhr ja nicht mit.

Mit der Karte stand man am Gleis, winkte dem Zug entgegen, begrüßte den Gast direkt am Wagen und half ihm gleich mit dem Koffer. Auch zum Abschied war die Karte gut: Man begleitete jemanden bis zum Wagen und winkte, bis der Zug wegfuhr, was ein schöner Brauch war. Später schaffte man die Sperren ab, sodass man auch keine Bahnsteigkarte mehr brauchte, und heute geht jeder frei zum Gleis, ganz ohne Karte. So stimmt es, dass es früher Bahnsteigkarten gab, mit denen man aufs Gleis durfte, ohne zu reisen, um jemanden abzuholen oder zum Zug zu bringen.

Die Bahnsteigkarte

Diese Karte hieß Bahnsteigkarte.

Sie galt nur für den Bahnsteig.

Nicht für eine Fahrt.

Mit ihr durfte man ans Gleis.

Nur ein paar Groschen

Die Bahnsteigkarte war günstig.

Nur ein paar Groschen.

Viel weniger als eine Fahrkarte.

Denn man fuhr ja nicht mit.

Den Gast begrüßen

Mit der Karte stand man am Gleis.

Man winkte dem Zug entgegen.

Und begrüßte den Gast direkt am Wagen.

Und half ihm gleich mit dem Koffer.

Abschied am Zug

Auch zum Abschied war die Karte gut.

Man begleitete jemanden bis zum Wagen.

Winkte, bis der Zug wegfuhr.

Das war ein schöner Brauch.

Dann fielen die Sperren

Später schaffte man die Sperren ab.

Da brauchte man auch keine Bahnsteigkarte mehr.

Heute geht jeder frei zum Gleis.

Ganz ohne Karte.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Früher gab es Bahnsteigkarten.

Mit ihnen durfte man aufs Gleis, ohne zu reisen.

Man holte jemanden ab oder brachte ihn zum Zug.

Heute geht man einfach so zum Bahnsteig.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich Bahnsteigkarten?
Ja. Weil der Bahnsteig gesperrt war, brauchte auch, wer nicht reiste, eine Karte, um ans Gleis zu dürfen. Diese hieß Bahnsteigkarte.
Wozu war die Bahnsteigkarte gut?
Um jemanden abzuholen oder zum Zug zu bringen, ohne selbst mitzufahren. Mit ihr durfte man auf den Bahnsteig, den Gast am Wagen begrüßen oder sich verabschieden.
Was kostete eine Bahnsteigkarte?
Nur ein paar Groschen, viel weniger als eine Fahrkarte. Denn man fuhr ja nicht mit, sondern durfte nur auf den Bahnsteig, um jemanden zu empfangen oder zu begleiten.
Warum war der Bahnsteig gesperrt?
Damit nur auf das Gleis kam, wer eine Karte hatte. An der Sperre wurde geprüft. So blieb der Bahnsteig ruhiger und geordneter als bei freiem Zugang.
Warum gibt es keine Bahnsteigkarten mehr?
Weil man die Sperren abgeschafft hat. Heute geht jeder frei zum Gleis, ohne Karte. Damit wurde auch die günstige Bahnsteigkarte für Nicht-Reisende überflüssig.

Weiterfahrt

Die Bahnsteigsperre – wo man die Karte zeigte

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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