Stimmt es, dass es früher Züge mit Kohle gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Früher fuhren die Züge mit Kohle, die im Feuer der Dampflok verbrannte.“

Stimmt es, dass es früher Züge mit Kohle gab?

→ Ein Blick auf die Zeit von Dampf und Kohle.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher fuhren die Züge mit Kohle. In der Dampflok verbrannte ein Feuer aus Kohle und erhitzte das Wasser im Kessel. Der so entstehende Dampf setzte die Räder in Bewegung. Diese Dampfloks waren mächtig, aber auch verrußt und mussten oft Kohle und Wasser nachladen.

Wer alte Bilder von Zügen sieht, bemerkt oft eine dicke Rauchwolke.

Diese kam von den Dampfloks, die früher die Züge zogen.

Ob die Züge damals wirklich mit Kohle fuhren, klären wir heute.

ICE S Erfurt2014
Foto: Thogo, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Kohle in Zahlen

Ja

die Antwort

früher mit Kohle

Dampf

als Antrieb

aus heißem Wasser

Feuer

aus Kohle

im Kessel der Lok

Ja, früher fuhren die Züge mit Kohle, die in der Dampflok verbrannte.

Die Zeit der Dampfloks

Lange Zeit zogen Dampfloks die Züge über das Land.

Man erkannte sie schon von Weitem an ihrem Rauch.

Sie pfiffen und dampften und waren mächtig anzusehen.

Über viele Jahrzehnte prägten sie das Bild der Bahn.

München Hbf, ICE Meißen, 1
Foto: Renardo la vulpo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Feuer aus Kohle

Das Herz einer Dampflok war ein loderndes Feuer.

Dieses Feuer wurde mit Kohle am Brennen gehalten.

Ein Arbeiter schaufelte die Kohle immerzu nach.

So brannte das Feuer während der ganzen Fahrt.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher fuhren die Züge mit Kohle. Das Herz einer Dampflok war ein loderndes Feuer, das mit Kohle am Brennen gehalten wurde. Dieses Feuer erhitzte das Wasser in einem großen Kessel, und aus dem heißen Wasser wurde Dampf, dessen gewaltige Kraft die Räder in Bewegung setzte.

Auf der Lok arbeitete ein Heizer, der unentwegt Kohle ins Feuer schaufelte, eine harte und schweißtreibende Arbeit. Die Dampfloks stießen viel Rauch und Ruß aus und mussten Kohle und Wasser immer wieder nachladen. Mit der Zeit kamen sauberere Loks auf, die mit Strom oder Kraftstoff fuhren, sodass die Dampflok nach und nach vom Gleis verschwand.

Vom Wasser zum Dampf

Das Feuer erhitzte das Wasser in einem großen Kessel.

Aus dem heißen Wasser wurde nach und nach Dampf.

Dieser Dampf hatte eine gewaltige Kraft.

Mit ihr setzte die Lok ihre Räder in Bewegung.

Der Heizer bei der Arbeit

Auf der Lok arbeiteten zwei Menschen zusammen.

Der eine steuerte die Lok, der andere hieß Heizer.

Der Heizer schaufelte unentwegt Kohle ins Feuer.

Das war eine harte und schweißtreibende Arbeit.

Verrußt und mächtig

Die Dampfloks stießen viel Rauch und Ruß aus.

Alles um sie herum wurde davon schnell schwarz.

Auch die Menschen an Bord bekamen den Ruß zu spüren.

Doch die mächtigen Loks beeindruckten trotzdem alle.

Kohle und Wasser nachladen

Eine Dampflok verbrauchte viel Kohle und Wasser.

Deshalb musste sie beides immer wieder nachladen.

An besonderen Stellen wurde nachgefüllt.

So konnte die Lok ihre lange Reise fortsetzen.

Das Ende der Dampfzeit

Mit der Zeit kamen neue Arten von Loks auf.

Sie fuhren mit Strom oder mit Kraftstoff.

Diese waren sauberer und einfacher zu bedienen.

So verschwand die Dampflok nach und nach vom Gleis.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Früher fuhren die Züge mit Kohle.

In der Dampflok verbrannte ein Feuer aus Kohle.

Der entstehende Dampf setzte die Räder in Bewegung.

So zogen die mächtigen Dampfloks lange Zeit die Züge.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.

Häufige Fragen

Fuhren Züge früher mit Kohle?
Ja. Früher zogen Dampfloks die Züge, und in ihnen verbrannte ein Feuer aus Kohle. Man erkannte die Dampfloks schon von Weitem an ihrem Rauch.
Wie trieb die Kohle den Zug an?
Das Feuer aus Kohle erhitzte das Wasser in einem großen Kessel. Aus dem heißen Wasser wurde Dampf, dessen gewaltige Kraft die Räder der Lok in Bewegung setzte.
Was machte der Heizer?
Der Heizer schaufelte während der ganzen Fahrt unentwegt Kohle ins Feuer, damit es nicht ausging. Das war eine harte und schweißtreibende Arbeit auf der Lok.
Warum waren die Loks so verrußt?
Weil sie beim Verbrennen der Kohle viel Rauch und Ruß ausstießen. Alles um sie herum wurde davon schnell schwarz, und auch die Menschen an Bord bekamen den Ruß zu spüren.
Warum gibt es kaum noch Dampfloks?
Mit der Zeit kamen neue Loks auf, die mit Strom oder Kraftstoff fuhren. Diese waren sauberer und einfacher zu bedienen, sodass die Dampflok nach und nach verschwand.

Weiterfahrt

Die Dampflok – wie sie arbeitet

Strom aus dem Draht – wie Züge heute fahren

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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