Stimmt es, dass es früher einen Fahrdienstleiter mit Kelle gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Früher gab ein Mensch mit einer runden Kelle das Zeichen zur Abfahrt.“

Stimmt es, dass es früher einen Fahrdienstleiter mit Kelle gab?

→ Ein Blick auf die runde Kelle am Bahnsteig.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher stand ein Mensch am Bahnsteig. Die Aufsicht mit einer runden Kelle. Sie prüfte, ob alle eingestiegen waren. Und ob die Türen zu waren. Dann hob sie die Kelle hoch. Das war das Zeichen für den Lokführer. Jetzt darf der Zug abfahren. Die Kelle war rund und gut zu sehen. Heute geht das oft anders. Aber an manchen Bahnhöfen gibt es das noch.

Wer lässt den Zug abfahren?

Früher machte das ein Mensch mit einer Kelle.

Schauen wir es uns an.

Bahnhof Wilhelmshöhe 10
Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Kelle in Zahlen

Ja

die Antwort

ein Mensch mit Kelle

Kelle hoch

heißt Abfahrt

das Zeichen für den Zug

rund und bunt

gut zu sehen

vom Lokführer

Ja, früher gab ein Mensch mit einer Kelle das Zeichen zur Abfahrt.

Ein Mensch am Bahnsteig

Früher stand ein Mensch am Bahnsteig.

Die Aufsicht.

Sie passte auf den Zug auf.

Und auf die Fahrgäste.

Bahnhof Wilhelmshöhe 09
Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die runde Kelle

In der Hand hielt sie eine Kelle.

Rund wie ein Teller.

An einem Stiel.

Und bunt, damit man sie sieht.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher gab ein Mensch mit einer runden Kelle das Zeichen zur Abfahrt. Früher stand ein Mensch am Bahnsteig, die Aufsicht, sie passte auf den Zug auf und auf die Fahrgäste. In der Hand hielt sie eine Kelle, rund wie ein Teller, an einem Stiel, und bunt, damit man sie sieht. Zuerst schaute die Aufsicht nach, sind alle eingestiegen, sind die Türen zu, ist alles bereit. War alles bereit, hob sie die Kelle, hoch in die Luft, das war das Zeichen für den Lokführer.

Der Lokführer sah die Kelle und wusste Bescheid, jetzt darf der Zug abfahren, langsam rollte er los. Die Kelle war gut zu sehen, auch von Weitem und über den ganzen Bahnsteig, so gab es kein Missverständnis. Heute geht das oft anders, der Lokführer schaut selbst oder es hilft die Technik, die Kelle wird seltener. So stimmt es, dass ein Mensch mit Kelle den Zug abfahren ließ: erst prüfen, dann Kelle hoch, das war das Zeichen, und an manchen Bahnhöfen gibt es das noch.

Erst prüfen

Zuerst schaute die Aufsicht nach.

Sind alle eingestiegen?

Sind die Türen zu?

Ist alles bereit?

Dann die Kelle hoch

War alles bereit, hob sie die Kelle.

Hoch in die Luft.

Das war das Zeichen.

Für den Lokführer.

Jetzt darf der Zug fahren

Der Lokführer sah die Kelle.

Und wusste Bescheid.

Jetzt darf der Zug abfahren.

Langsam rollte er los.

Gut zu sehen

Die Kelle war gut zu sehen.

Auch von Weitem.

Und über den ganzen Bahnsteig.

So gab es kein Missverständnis.

Heute oft anders

Heute geht das oft anders.

Der Lokführer schaut selbst.

Oder es hilft die Technik.

Die Kelle wird seltener.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Ein Mensch mit Kelle ließ den Zug abfahren.

Erst prüfen, dann Kelle hoch.

Das war das Zeichen.

An manchen Bahnhöfen gibt es das noch.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich einen Menschen mit Kelle?
Ja. Die Aufsicht am Bahnsteig gab mit einer runden Kelle das Zeichen zur Abfahrt, sobald alle eingestiegen und die Türen zu waren.
Wie sah die Kelle aus?
Rund wie ein Teller, an einem Stiel und bunt, damit man sie gut sieht. Hob die Aufsicht sie hoch, durfte der Zug abfahren.
Was wurde vor dem Zeichen geprüft?
Ob alle eingestiegen sind und die Türen zu sind. Erst wenn alles bereit war, gab die Aufsicht mit der Kelle das Zeichen zur Abfahrt.
Warum eine Kelle und kein Ruf?
Weil man die Kelle über den ganzen Bahnsteig und von Weitem sehen konnte. So gab es für den Lokführer kein Missverständnis.
Gibt es das heute noch?
Seltener. Oft schaut der Lokführer selbst oder die Technik hilft. An manchen Bahnhöfen sieht man die Abfertigung mit Kelle aber noch.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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