Stimmt es, dass es früher eine Bahnpost gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Früher fuhr die Post im Zug mit und wurde unterwegs sogar sortiert.“

Stimmt es, dass es früher eine Bahnpost gab?

→ Ein Blick in einen alten Bahnpostwagen.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher gab es die Bahnpost. Die Post fuhr im Zug mit. In einem eigenen Wagen. Dort lagen die Briefe und Pakete. Menschen sortierten sie sogar unterwegs. Während der Zug fuhr. So war die Post am Ziel schon fertig sortiert. Das ging schnell. Der Zug war das schnellste Verkehrsmittel. Heute fährt die Post anders. Mit Lkw und Flugzeug. Doch lange war der Zug der Bote.

Post muss schnell ans Ziel.

Früher half dabei die Bahn.

Was die Bahnpost war, klären wir.

Bahnhof Chemnitz Süd, stillgelegter Eingang Gleise 3 und 4 (Bahnstrecke
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Bahnpost in Zahlen

Ja

die Antwort

Post im Zug

ein eigener Wagen

zum Sortieren

unterwegs

heute

anders

per Lkw und Flugzeug

Ja, früher fuhr die Post im Zug mit, die Bahnpost.

Post im Zug

Früher fuhr die Post im Zug mit.

In einem eigenen Wagen.

Dem Bahnpostwagen.

Er hing hinten am Zug.

2021 10 01 Chemnitz Mittelbach Am Bahnhof 2
Foto: Kleeblatt187, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Briefe und Pakete

In dem Wagen lagen Briefe.

Und Pakete.

In Säcken und Fächern.

Gut geordnet.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher fuhr die Post im Zug mit, die Bahnpost. Früher fuhr die Post im Zug mit, in einem eigenen Wagen, dem Bahnpostwagen, er hing hinten am Zug. In dem Wagen lagen Briefe und Pakete, in Säcken und Fächern, gut geordnet. Menschen sortierten die Post, sogar während der Fahrt, im fahrenden Zug, das sparte Zeit. So war die Post am Ziel schon sortiert, man konnte sie gleich austragen, ohne langes Warten, das ging schnell. Damals war der Zug das schnellste Verkehrsmittel, schneller als die Kutsche, also nahm man ihn für die Post, das war klug.

An manchen Orten hielt der Zug nicht, trotzdem nahm er die Post mit, ein Haken griff den Postsack im Vorbeifahren, ein cleverer Trick. Heute fährt die Post anders, mit Lkw über die Straße und mit dem Flugzeug, die Bahnpost gibt es so nicht mehr. So stimmt es, dass es früher eine Bahnpost gab: Die Post fuhr im Zug mit und wurde unterwegs sortiert, und heute fährt sie anders.

Sortieren unterwegs

Menschen sortierten die Post.

Sogar während der Fahrt.

Im fahrenden Zug.

Das sparte Zeit.

Am Ziel schon fertig

So war die Post am Ziel schon sortiert.

Man konnte sie gleich austragen.

Ohne langes Warten.

Das ging schnell.

Der Zug war der Schnellste

Damals war der Zug das schnellste Verkehrsmittel.

Schneller als die Kutsche.

Also nahm man ihn für die Post.

Das war klug.

Ein Griff im Vorbeifahren

An manchen Orten hielt der Zug nicht.

Trotzdem nahm er die Post mit.

Ein Haken griff den Postsack im Vorbeifahren.

Ein cleverer Trick.

Heute anders

Heute fährt die Post anders.

Mit Lkw über die Straße.

Und mit dem Flugzeug.

Die Bahnpost gibt es so nicht mehr.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Es gab die Bahnpost.

Die Post fuhr im Zug mit.

Und wurde unterwegs sortiert.

Heute fährt sie anders.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich eine Bahnpost?
Ja. Die Post fuhr in einem eigenen Wagen im Zug mit. Dort lagen Briefe und Pakete, und Menschen sortierten sie sogar während der Fahrt.
Warum nahm man den Zug für die Post?
Weil der Zug damals das schnellste Verkehrsmittel war, schneller als die Kutsche. So kam die Post rasch von Ort zu Ort.
Wurde im Zug wirklich sortiert?
Ja, unterwegs im fahrenden Zug. So war die Post am Ziel schon fertig sortiert und konnte gleich ausgetragen werden.
Wie kam die Post in Orte ohne Halt?
Über einen Trick: Ein Haken am Zug griff den bereitgehängten Postsack im Vorbeifahren, ohne dass der Zug anhalten musste.
Gibt es die Bahnpost heute noch?
So nicht mehr. Heute fährt die Post vor allem mit Lkw und Flugzeug. Lange Zeit aber war der Zug der wichtigste Bote.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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