Stimmt es, dass es früher den Aushangfahrplan im Glaskasten gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Ein Plan hinter Glas zeigte alle Abfahrten, lange vor den Bildschirmen.“

Stimmt es, dass es früher den Aushangfahrplan im Glaskasten gab?

→ Ein Blick auf den Plan hinter der Glasscheibe.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher hing am Bahnhof ein Aushangfahrplan. Ein großer Plan aus Papier. Er hing hinter Glas, in einem Kasten an der Wand. Darauf standen alle Züge. Wann sie fahren und wohin. Oft war der Plan für die Abfahrten gelb. Und der für die Ankünfte weiß. So fand man schnell, was man suchte. Bildschirme gab es noch nicht. Der Plan hinter Glas war die Anzeige von früher.

Heute zeigen Bildschirme die Züge an.

Früher war das ein Plan aus Papier.

Wie das war, klären wir.

Bahnhof Solingen Wald Empfangsgebäude
Foto: SolingenFan95, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Aushangfahrplan in Zahlen

Ja

die Antwort

ein Plan aus Papier

hinter Glas

im Kasten an der Wand

geschützt

gelb & weiß

Abfahrt & Ankunft

leicht zu finden

Ja, früher hing der Fahrplan als Plan hinter Glas am Bahnhof.

Der Plan an der Wand

Früher hing am Bahnhof ein großer Plan.

Aus Papier.

An der Wand.

Alle blieben davor stehen und schauten.

Unterführung Bahnhof Solingen Wald
Foto: SolingenFan95, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hinter Glas

Der Plan hing hinter Glas.

In einem Kasten.

So war er vor Regen und Schmutz geschützt.

Und niemand konnte ihn abreißen.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher hing der Fahrplan als Plan hinter Glas am Bahnhof. Früher hing am Bahnhof ein großer Plan aus Papier, an der Wand, alle blieben davor stehen und schauten. Der Plan hing hinter Glas, in einem Kasten, so war er vor Regen und Schmutz geschützt, und niemand konnte ihn abreißen. Auf dem Plan standen alle Züge, wann sie fahren und wohin, von morgens bis abends. Oft gab es zwei Pläne, ein gelber für die Abfahrten und ein weißer für die Ankünfte, so fand man schnell das Richtige.

Man suchte seine Verbindung selbst, man fuhr mit dem Finger die Zeilen entlang, bis man seinen Zug fand, und merkte sich die Zeit. Bildschirme gab es noch nicht, der Plan war die Anzeige, er wurde nur selten gewechselt, wenn der Fahrplan neu war. Auch heute hängt oft noch so ein Plan, der gelbe Aushangfahrplan, neben den Bildschirmen, für alle, die lieber auf Papier schauen. So stimmt es, dass es früher den Aushangfahrplan im Glaskasten gab: ein Plan aus Papier hinter Glas, mit allen Zügen darauf, die Anzeige vor den Bildschirmen.

Alle Züge darauf

Auf dem Plan standen alle Züge.

Wann sie fahren.

Und wohin.

Von morgens bis abends.

Gelb und weiß

Oft gab es zwei Pläne.

Ein gelber für die Abfahrten.

Ein weißer für die Ankünfte.

So fand man schnell das Richtige.

Selber suchen

Man suchte seine Verbindung selbst.

Man fuhr mit dem Finger die Zeilen entlang.

Bis man seinen Zug fand.

Und merkte sich die Zeit.

Keine Bildschirme

Bildschirme gab es noch nicht.

Der Plan war die Anzeige.

Er wurde nur selten gewechselt.

Wenn der Fahrplan neu war.

Bis heute zu sehen

Auch heute hängt oft noch so ein Plan.

Der gelbe Aushangfahrplan.

Neben den Bildschirmen.

Für alle, die lieber auf Papier schauen.

Ja, es gab ihn

Am Ende stimmt es: Es gab den Aushangfahrplan im Glaskasten.

Ein Plan aus Papier hinter Glas.

Mit allen Zügen darauf.

Er war die Anzeige vor den Bildschirmen.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich einen Aushangfahrplan im Glaskasten?
Ja. Am Bahnhof hing ein großer Papierplan hinter Glas, in einem Kasten an der Wand. Darauf standen alle Züge mit ihren Zeiten.
Warum hing der Plan hinter Glas?
Zum Schutz vor Regen und Schmutz, und damit ihn niemand abreißen konnte. Hinter Glas blieb der Plan sauber und lesbar.
Was bedeuteten die Farben gelb und weiß?
Gelb war meist der Plan für die Abfahrten, weiß der für die Ankünfte. So fand man schnell, ob man abfahren oder jemanden abholen wollte.
Wie fand man seine Verbindung?
Man suchte selbst: mit dem Finger die Zeilen entlang, bis man seinen Zug und seine Zeit fand. Bildschirme, die es einem zeigen, gab es noch nicht.
Gibt es den Aushangfahrplan heute noch?
Ja, oft noch. Der gelbe Aushangfahrplan hängt an vielen Bahnhöfen weiter, neben den Bildschirmen, für alle, die lieber auf Papier schauen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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