Stimmt es, dass es früher Abteile im Zug gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Früher saß man im Zug in kleinen Abteilen mit einer eigenen Tür.“

Stimmt es, dass es früher Abteile im Zug gab?

→ Ein Blick in ein Abteil mit gegenüberliegenden Sitzen.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher gab es viele Abteile im Zug. Ein Abteil ist ein kleiner Raum. Im Wagen. Mit einer Tür zum Gang. Darin saßen sechs bis acht Menschen. Sich gegenüber. Man war für sich, fast wie in einem kleinen Zimmer. Zum Gang hin gab es ein Fenster und eine Schiebetür. Heute sind viele Wagen offen. Ein großer Raum mit einem Gang in der Mitte. Doch Abteile gibt es noch, vor allem in manchen Zügen.

Wie saß man früher im Zug?

Oft in kleinen Abteilen.

Was das war, klären wir.

Bahnhof Augsburg Hochzoll
Foto: Mathias Lutz, Public domain, via Wikimedia Commons

Das Abteil in Zahlen

Ja

die Antwort

kleine Räume im Wagen

sechs bis acht

saßen zusammen

sich gegenüber

heute

meist Großraum

offen mit Gang

Ja, früher gab es viele Abteile im Zug.

Ein kleiner Raum

Ein Abteil ist ein kleiner Raum.

Im Wagen.

Mit Wänden zu beiden Seiten.

Und einer Tür zum Gang.

Bahnhof Augsburg Haunstetterstrasse JD
Foto: original by Brezelsuppe; crops and changes by JD, Public domain, via Wikimedia Commons

Sechs bis acht Plätze

In einem Abteil saßen sechs bis acht Menschen.

Auf zwei Bänken.

Sich gegenüber.

Ganz nah beieinander.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher saß man im Zug in kleinen Abteilen mit einer eigenen Tür. Ein Abteil ist ein kleiner Raum im Wagen, mit Wänden zu beiden Seiten und einer Tür zum Gang. In einem Abteil saßen sechs bis acht Menschen, auf zwei Bänken, sich gegenüber, ganz nah beieinander. Man war für sich, fast wie in einem kleinen Zimmer, mit den anderen im Abteil, getrennt vom Rest des Zuges. Zum Gang hin gab es eine Tür, eine Schiebetür, und ein Fenster, so sah man, wer vorbeiging.

Der Gang lief an der Seite des Wagens, nicht in der Mitte, an den Abteilen entlang, von einem zum anderen. Im Abteil kam man leicht ins Gespräch, man saß sich ja gegenüber, manche Fahrt verging so schnell, mit einem netten Gespräch. Heute sind viele Wagen offen, ein großer Raum, mit einem Gang in der Mitte und Sitzreihen links und rechts. So stimmt es, dass es früher Abteile im Zug gab: kleine Räume mit einer Tür, sechs bis acht saßen zusammen, und heute ist der Wagen meist offen.

Fast ein kleines Zimmer

Man war für sich.

Fast wie in einem kleinen Zimmer.

Mit den anderen im Abteil.

Getrennt vom Rest des Zuges.

Die Schiebetür zum Gang

Zum Gang hin gab es eine Tür.

Eine Schiebetür.

Und ein Fenster.

So sah man, wer vorbeiging.

Der Gang an der Seite

Der Gang lief an der Seite des Wagens.

Nicht in der Mitte.

An den Abteilen entlang.

Von einem zum anderen.

Ins Gespräch kommen

Im Abteil kam man leicht ins Gespräch.

Man saß sich ja gegenüber.

Manche Fahrt verging so schnell.

Mit einem netten Gespräch.

Heute meist offen

Heute sind viele Wagen offen.

Ein großer Raum.

Mit einem Gang in der Mitte.

Und Sitzreihen links und rechts.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Es gab Abteile im Zug.

Kleine Räume mit einer Tür.

Sechs bis acht saßen zusammen.

Heute ist der Wagen meist offen.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich Abteile im Zug?
Ja. Ein Abteil war ein kleiner Raum im Wagen mit einer Tür zum Gang. Darin saßen sechs bis acht Menschen sich gegenüber.
Wie viele saßen in einem Abteil?
Meist sechs bis acht, auf zwei Bänken, die sich gegenüberstanden. Man saß nah beieinander, fast wie in einem kleinen Zimmer.
Wo war der Gang?
An der Seite des Wagens, nicht in der Mitte. Er lief an den Abteilen entlang, und durch eine Schiebetür kam man in das jeweilige Abteil.
Was war das Besondere am Abteil?
Man war für sich, getrennt vom Rest des Zuges. Weil man sich gegenübersaß, kam man leicht ins Gespräch, und die Fahrt verging schneller.
Gibt es Abteile heute noch?
Seltener. Viele Wagen sind heute offen, mit einem Gang in der Mitte. In manchen Zügen findet man aber noch Abteile.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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