Stimmt es, dass es einen Zug nur für die Post gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Es gab eigene Postzüge, in denen Briefe schon während der Fahrt sortiert wurden.“

Stimmt es, dass es einen Zug nur für die Post gab?

→ Ein Blick auf die Post auf Schienen.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Es gab die Bahnpost. Ganze Wagen und sogar ganze Züge waren nur für die Post da. Darin lag nicht nur der Beutel voll Briefe, sondern Menschen sortierten die Post schon während der Fahrt. So war sie am Ziel gleich fertig. Heute erledigen das große Maschinen, und die Bahnpost gibt es nicht mehr.

Briefe müssen von Stadt zu Stadt.

Früher fuhren sie mit einem besonderen Zug.

Was es damit auf sich hatte, klären wir.

Felsen in Jöhstadt am Bahnhof in Sachsen...2H1A9632WI
Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Bahnpost in Zahlen

Ja

die Antwort

die Bahnpost

sortiert

während der Fahrt

von Menschen

heute vorbei

Maschinen sortieren

kein Postzug mehr

Ja, es gab die Bahnpost mit eigenen Postwagen und Postzügen.

Post von Stadt zu Stadt

Ein Brief muss oft weit reisen.

Von einer Stadt in die andere.

Früher übernahm das die Bahn.

Dafür gab es die Bahnpost.

Felsen in Jöhstadt am Bahnhof in Sachsen...2H1A9627WI
Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Wagen nur für die Post

An viele Züge hängte man einen Postwagen.

Darin wurde die Post befördert.

Manchmal fuhr sogar ein ganzer Postzug.

Er war nur für die Briefe da.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Es gab die Bahnpost, bei der an viele Züge ein Postwagen gehängt wurde, in dem die Post fuhr, und manchmal sogar ein ganzer Postzug, der nur für die Briefe da war. Ein Brief muss oft weit von einer Stadt in die andere reisen, und früher übernahm das die Bahn. Das Besondere war die Arbeit an Bord: Menschen sortierten die Post schon während der Fahrt im Wagen, indem sie die Briefe blitzschnell in viele Fächer steckten, sodass am Ziel keine Zeit verging und die Post gleich ausgeliefert werden konnte, was sie schnell machte.

Manche Postwagen hatten sogar einen Briefkasten, in den man am Bahnhof schnell einen Brief einwarf, der dann gleich mitreiste, was praktisch war. Das Sortieren im Zug war ein eigener Beruf, denn die Menschen kannten alle Orte genau und steckten die Briefe mit viel Übung blitzschnell ein. Heute sortieren große Maschinen die Post, die schneller als jede Hand sind, und Briefe fahren oft mit dem Lastwagen, sodass es die Bahnpost nicht mehr gibt und sie Geschichte ist.

Sortieren während der Fahrt

Das Besondere war die Arbeit an Bord.

Menschen sortierten die Post im Wagen.

Sie steckten Briefe in viele Fächer.

Und das schon während der Fahrt.

Am Ziel gleich fertig

So verging keine Zeit.

Am Ziel war die Post schon sortiert.

Sie konnte gleich ausgeliefert werden.

Das machte die Post schnell.

Sogar Briefkästen am Wagen

Manche Postwagen hatten einen Briefkasten.

Am Bahnhof warf man dort schnell einen Brief ein.

Er reiste gleich mit.

Das war praktisch.

Ein eigener Beruf

Das Sortieren im Zug war ein Beruf.

Die Menschen kannten alle Orte genau.

Blitzschnell steckten sie die Briefe ein.

Das brauchte viel Übung.

Warum es vorbei ist

Heute sortieren große Maschinen die Post.

Sie sind schneller als jede Hand.

Auch fahren Briefe oft mit dem Lastwagen.

Deshalb gibt es die Bahnpost nicht mehr.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Es gab Züge nur für die Post.

In der Bahnpost wurde während der Fahrt sortiert.

So war die Post am Ziel gleich fertig.

Heute erledigen das Maschinen, und die Bahnpost ist Geschichte.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.

Häufige Fragen

Gab es wirklich einen Zug nur für die Post?
Ja. Bei der Bahnpost gab es eigene Postwagen und sogar ganze Postzüge, die nur für die Briefe da waren und die Post von Stadt zu Stadt beförderten.
Was war das Besondere an der Bahnpost?
Dass die Post schon während der Fahrt sortiert wurde. Menschen steckten die Briefe im fahrenden Wagen in viele Fächer, sodass sie am Ziel gleich fertig war.
Konnte man in den Postwagen Briefe einwerfen?
An manchen ja. Sie hatten einen Briefkasten, in den man am Bahnhof schnell einen Brief einwarf. Er reiste dann gleich mit dem Zug weiter.
War das Sortieren schwer?
Es war ein eigener Beruf. Die Menschen mussten alle Orte genau kennen und die Briefe blitzschnell in die richtigen Fächer stecken, was viel Übung brauchte.
Warum gibt es die Bahnpost nicht mehr?
Weil heute große Maschinen die Post sortieren, schneller als jede Hand, und Briefe oft mit dem Lastwagen fahren. Deshalb wurde die Bahnpost abgeschafft.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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