Sollte es im Zug mehr Steckdosen geben?

Standpunkt

„Auf langer Fahrt zu sehen, wie das Handy leer wird, und keine Steckdose zu finden, ist ärgerlich.“

Sollte es im Zug mehr Steckdosen geben?

→ Ein Standpunkt über den Strom am Sitz.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, im Zug sollte es mehr Steckdosen geben, denn fast jeder hat ein Handy dabei, das Strom braucht. Auf langer Fahrt geht der Akku zur Neige. Wer arbeiten will, braucht Strom für den Laptop. Eine Steckdose am Sitz löst das Problem. Steckdosen einzubauen kostet Geld, und nicht jeder Platz kann eine haben. Doch sie machen die Fahrt für viele viel angenehmer.

Fast jeder hat unterwegs ein Handy dabei.

Es braucht Strom, und der geht zur Neige.

Ob es mehr Steckdosen braucht, klären wir.

DB 423 900 S Bahn Rhein Main Frankfurt Süd
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Handy will Strom

Fast jeder hat ein Handy dabei.

Man liest, schaut Videos, telefoniert.

Das braucht Strom.

Und der Akku wird leer.

DB 423 900 S Bahn Rhein Main Frankfurt Süd
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Leer auf halber Strecke

Auf langer Fahrt reicht der Akku oft nicht.

Auf halber Strecke ist er leer.

Dann geht nichts mehr.

Kein Fahrplan, keine Nachricht.

Eine Steckdose am Sitz

Eine Steckdose am Sitz hilft.

Man steckt das Handy an.

Und lädt während der Fahrt.

So bleibt es voll.

Arbeiten unterwegs

Manche arbeiten im Zug.

Am Laptop.

Der braucht viel Strom.

Ohne Steckdose geht ihm bald die Puste aus.

Für jeden eine

Am besten hat jeder Platz eine Steckdose.

Oder wenigstens jede Reihe.

So muss niemand suchen.

Oder sich eine teilen.

Es kostet etwas

Steckdosen einzubauen kostet Geld.

Man braucht Leitungen im Wagen.

Und Strom für alle.

Das muss die Bahn bedenken.

Sicher muss es sein

Steckdosen müssen sicher sein.

Kein Wackelkontakt, keine Gefahr.

Und sie sollen gut erreichbar sein.

Nicht versteckt unter dem Sitz.

Angenehm für viele

Am Ende sollte es im Zug mehr Steckdosen geben.

Das Handy bleibt voll, der Laptop läuft.

Es kostet etwas und muss sicher sein.

Doch für viele macht es die Fahrt angenehmer.

Pro und Contra

Dafür

+  Fast jeder hat ein Handy dabei, das unterwegs Strom braucht.

+  Auf langer Fahrt geht der Akku sonst auf halber Strecke leer.

+  Wer am Laptop arbeitet, braucht Strom für die Fahrt.

+  Eine Steckdose am Sitz oder in jeder Reihe hilft allen.

Dagegen

  Steckdosen einzubauen kostet Geld und Leitungen im Wagen.

  Nicht jeder Platz kann leicht eine bekommen.

  Der Strom für viele Geräte muss bereitstehen.

  Manche kurze Fahrt braucht kaum eine Steckdose.

Gut zu wissen

Im Zug sollte es mehr Steckdosen geben, denn fast jeder hat ein Handy dabei, man liest, schaut Videos und telefoniert, was Strom braucht, und der Akku wird leer. Auf langer Fahrt reicht der Akku oft nicht, auf halber Strecke ist er leer, dann geht nichts mehr, kein Fahrplan und keine Nachricht. Eine Steckdose am Sitz hilft: Man steckt das Handy an und lädt während der Fahrt, sodass es voll bleibt. Manche arbeiten zudem im Zug am Laptop, der viel Strom braucht und dem ohne Steckdose bald die Puste ausgeht. Am besten hat jeder Platz eine Steckdose oder wenigstens jede Reihe, sodass niemand suchen oder sich eine teilen muss. Steckdosen einzubauen kostet allerdings Geld, man braucht Leitungen im Wagen und Strom für alle, was die Bahn bedenken muss. Auch müssen die Steckdosen sicher sein, ohne Wackelkontakt und Gefahr, und gut erreichbar, nicht versteckt unter dem Sitz. So machen mehr Steckdosen die Fahrt für viele angenehmer, weil das Handy voll bleibt und der Laptop läuft.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Unterm Strich

Am Ende sollte es im Zug mehr Steckdosen geben.

Das Handy bleibt voll, der Laptop läuft.

Es kostet etwas und muss sicher sein.

Doch für viele macht es die Fahrt angenehmer.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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