Sollte es im Zug eine Leselampe am Sitz geben?

Standpunkt

„Am Abend ist es im Wagen oft zu dunkel zum Lesen und zu hell zum Schlafen.“

Sollte es im Zug eine Leselampe am Sitz geben?

→ Ein Standpunkt über ein kleines Licht am Sitz.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, im Zug sollte es an jedem Sitz eine kleine Leselampe geben, vor allem auf langen Fahrten. Am Abend ist das große Deckenlicht oft zu hell zum Schlafen und zu schwach zum Lesen. Eine kleine Lampe am Sitz löst das: Wer lesen will, macht sie an, die anderen haben es dunkel. Sie kostet wenig und braucht kaum Platz. Nicht jeder braucht sie, viele lesen am hellen Handy. Doch für ein gutes Buch am Abend ist ein warmes Leselicht ideal.

Am Abend liest man gern im Zug.

Doch das Licht passt oft nicht.

Ob es eine Leselampe braucht, klären wir.

Badische Schwarzwaldbahn Niederwasser Lok 139 562 Güterzug Kesselwagen L
Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Lesen am Abend

Auf langer Fahrt liest man gern.

Auch am Abend.

Ein Buch macht die Zeit kurzweilig.

Dafür braucht man Licht.

Stuttgart Münster König Wilhelm Viadukt Lok Baureihe 150 Güterzug Kessel
Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Das Licht passt nicht

Am Abend ist das Deckenlicht oft zu hell.

Zum Schlafen zu grell.

Aber zum Lesen manchmal zu schwach.

Es passt nicht für alle zugleich.

Eine kleine Lampe

Eine kleine Leselampe am Sitz hilft.

Sie leuchtet nur den eigenen Platz.

Wer lesen will, macht sie an.

Die anderen haben es dunkel.

Jeder für sich

So entscheidet jeder für sich.

Der eine liest im Licht.

Der andere schläft im Dunkeln.

Beides zugleich, im selben Wagen.

Warmes Licht

Am besten ist ein warmes, weiches Licht.

Es blendet nicht.

Und ist angenehm für die Augen.

So liest man gern.

Wenig Platz und Geld

Eine kleine Lampe kostet wenig.

Und braucht kaum Platz.

Man baut sie über den Sitz.

Oder in die Seite.

Nicht jeder braucht sie

Nicht jeder braucht eine Leselampe.

Viele lesen am hellen Handy.

Oder schauen einen Film.

Für sie ist sie nicht nötig.

Ideal fürs Buch

Am Ende sollte es an jedem Sitz eine Leselampe geben.

Vor allem auf langen Fahrten.

Sie kostet wenig und braucht wenig Platz.

Für ein Buch am Abend ist sie ideal.

Pro und Contra

Dafür

+  Am Abend ist das Deckenlicht oft zu hell zum Schlafen und zu schwach zum Lesen.

+  Eine kleine Lampe leuchtet nur den eigenen Platz.

+  So kann einer lesen und der andere schlafen.

+  Sie kostet wenig und braucht kaum Platz.

Dagegen

  Nicht jeder braucht eine Leselampe.

  Viele lesen ohnehin am hellen Handy.

  Lampen kosten Geld beim Einbau und Strom.

  Sie müssen gepflegt werden und können kaputtgehen.

Gut zu wissen

Im Zug sollte es an jedem Sitz eine kleine Leselampe geben, vor allem auf langen Fahrten. Auf langer Fahrt liest man gern, auch am Abend, ein Buch macht die Zeit kurzweilig, dafür braucht man Licht. Am Abend ist das Deckenlicht oft zu hell, zum Schlafen zu grell, aber zum Lesen manchmal zu schwach, es passt nicht für alle zugleich. Eine kleine Leselampe am Sitz hilft, sie leuchtet nur den eigenen Platz, wer lesen will, macht sie an, die anderen haben es dunkel. So entscheidet jeder für sich, der eine liest im Licht, der andere schläft im Dunkeln, beides zugleich im selben Wagen. Am besten ist ein warmes, weiches Licht, es blendet nicht und ist angenehm für die Augen, so liest man gern. Eine kleine Lampe kostet wenig und braucht kaum Platz, man baut sie über den Sitz oder in die Seite. Nicht jeder braucht sie, viele lesen am hellen Handy oder schauen einen Film, für sie ist sie nicht nötig. So sollte es an jedem Sitz eine Leselampe geben, vor allem auf langen Fahrten, und weil sie wenig kostet und wenig Platz braucht, ist sie für ein Buch am Abend ideal.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Unterm Strich

Am Ende sollte es an jedem Sitz eine Leselampe geben.

Vor allem auf langen Fahrten.

Sie kostet wenig und braucht wenig Platz.

Für ein Buch am Abend ist sie ideal.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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