Sollte es im Bahnhof mehr Uhren geben?

Standpunkt

„Ein Blick nach oben, und man weiß, wie spät es ist – dafür ist die Bahnhofsuhr da.“

Sollte es im Bahnhof mehr Uhren geben?

→ Ein Standpunkt über Uhren im Bahnhof.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, im Bahnhof sollte es genug Uhren geben. Am Bahnhof zählt die Zeit. Jede Minute. Eine große Uhr sieht man von weitem. Ein Blick nach oben genügt. Man muss nicht das Handy zücken. Auch wer kein Handy hat, sieht die Zeit. Ältere Menschen zum Beispiel. Klar, viele haben die Uhr im Handy. Doch eine große Uhr an der Wand ist schnell, klar und für alle da.

Am Bahnhof zählt jede Minute.

Man will schnell die Zeit sehen.

Ob es mehr Uhren braucht, klären wir.

DB 424 022 S Bahn Hannover Nienburg
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zeit ist wichtig

Am Bahnhof zählt die Zeit.

Jede Minute.

Der Zug wartet nicht.

Man will schnell wissen, wie spät es ist.

DB 424 522 S Bahn Hannover Nienburg
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Blick nach oben

Eine große Uhr hängt hoch.

Man sieht sie von weitem.

Ein Blick nach oben genügt.

Schon weiß man die Zeit.

Kein Handy nötig

Man muss nicht das Handy zücken.

Nicht suchen.

Nicht warten, bis es angeht.

Die Uhr ist einfach da.

Für alle da

Auch wer kein Handy hat, sieht die Zeit.

Ältere Menschen zum Beispiel.

Oder Kinder.

Die Uhr ist für alle da.

Auf dem Weg zum Gleis

Man eilt zum Gleis.

Und schaut im Vorbeigehen.

Wie viel Zeit noch bleibt.

Ohne stehen zu bleiben.

Immer richtig

Die Bahnhofsuhr geht genau.

Sie wird richtig gestellt.

Man kann sich auf sie verlassen.

Das ist wichtig.

Viele haben ein Handy

Viele haben die Uhr im Handy.

Immer dabei.

Das stimmt.

Aber nicht jeder schaut gern aufs Handy.

Schnell, klar und für alle

Am Ende sollte es genug Uhren geben.

Zeit ist wichtig.

Viele haben ein Handy.

Doch eine große Uhr ist schnell, klar und für alle da.

Pro und Contra

Dafür

+  Am Bahnhof zählt jede Minute.

+  Eine große Uhr sieht man von weitem.

+  Auch ohne Handy sieht man die Zeit.

+  Im Vorbeigehen ein schneller Blick.

Dagegen

  Viele haben die Uhr im Handy dabei.

  Uhren kosten Geld und Pflege.

  Anzeigetafeln zeigen die Zeit oft schon.

  Zu viele Uhren braucht niemand.

Gut zu wissen

Im Bahnhof sollte es genug Uhren geben. Am Bahnhof zählt die Zeit, jede Minute, der Zug wartet nicht, man will schnell wissen, wie spät es ist. Eine große Uhr hängt hoch, man sieht sie von weitem, ein Blick nach oben genügt, schon weiß man die Zeit. Man muss nicht das Handy zücken, nicht suchen, nicht warten, bis es angeht, die Uhr ist einfach da. Auch wer kein Handy hat, sieht die Zeit, ältere Menschen zum Beispiel, oder Kinder, die Uhr ist für alle da. Man eilt zum Gleis und schaut im Vorbeigehen, wie viel Zeit noch bleibt, ohne stehen zu bleiben. Die Bahnhofsuhr geht genau, sie wird richtig gestellt, man kann sich auf sie verlassen, das ist wichtig. Viele haben die Uhr im Handy, immer dabei, das stimmt, aber nicht jeder schaut gern aufs Handy. So sollte es genug Uhren geben, Zeit ist wichtig, viele haben ein Handy, doch eine große Uhr ist schnell, klar und für alle da.

Ein Blick auf das große Ganze

Die Bahn ist ein großes System.

Viele Teile greifen ineinander.

Da sind die Züge, die auf den Gleisen rollen.

Da sind die Bahnhöfe, an denen sie halten.

Da sind die Signale, die den Weg freigeben.

Und da sind die vielen Menschen, die alles am Laufen halten.

Nur zusammen ergibt das ein Ganzes.

Fällt ein Teil aus, merkt man es an vielen Stellen.

Darum ist jeder Teil wichtig.

Und darum lohnt sich ein genauer Blick.

Warum die Bahn für alle zählt

Die Bahn bringt viele Menschen ans Ziel.

Tag für Tag, bei Wind und Wetter.

Sie verbindet große Städte und kleine Dörfer.

Sie bringt Pendler zur Arbeit und wieder nach Hause.

Und sie schont die Umwelt.

Ein voller Zug ersetzt viele Autos.

Das entlastet die Straßen.

Und es ist besser für die Luft.

So ist die Bahn für das ganze Land wichtig.

Nicht nur für den Einzelnen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt der Fahrgast.

Er will sicher ans Ziel kommen.

Bequem und möglichst pünktlich.

Dafür ist die Bahn da.

Jede kleine Verbesserung hilft ihm.

Ein sauberer Zug macht die Fahrt schöner.

Eine klare Anzeige nimmt die Sorge.

Und ein freundlicher Halt bleibt in Erinnerung.

So wird aus einer Fahrt ein gutes Erlebnis.

Und man fährt gern wieder mit.

Von früher bis heute

Die Bahn hat sich stark verändert.

Am Anfang stand die Dampflok.

Sie fuhr langsam und schnaubte laut.

Dann kamen der Strom und schnelle Züge.

Vieles ist im Laufe der Zeit besser geworden.

Die Züge sind schneller und bequemer.

Die Bahnhöfe sind heller und moderner.

Anderes bleibt eine Aufgabe für die Zukunft.

Die Bahn entwickelt sich immer weiter.

Schritt für Schritt, Jahr für Jahr.

Ein Blick auf das große Ganze

Die Bahn ist ein großes System.

Viele Teile greifen ineinander.

Da sind die Züge, die auf den Gleisen rollen.

Da sind die Bahnhöfe, an denen sie halten.

Da sind die Signale, die den Weg freigeben.

Und da sind die vielen Menschen, die alles am Laufen halten.

Nur zusammen ergibt das ein Ganzes.

Fällt ein Teil aus, merkt man es an vielen Stellen.

Darum ist jeder Teil wichtig.

Und darum lohnt sich ein genauer Blick.

Unterm Strich

Am Ende sollte es genug Uhren geben.

Am Bahnhof zählt jede Minute.

Viele haben ein Handy dabei.

Doch eine große Uhr ist schnell, klar und für alle da.

Weiterfahrt

Die Bahnhofsuhr – groß und rund

Uhren im Bahnhof – in Zahlen

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →