Sollte es am Bahnhof eine Info-Tafel in Augenhöhe geben?

Standpunkt

„Wer die Anzeige lesen will, muss den Kopf oft weit in den Nacken legen.“

Sollte es am Bahnhof eine Info-Tafel in Augenhöhe geben?

→ Ein Standpunkt über Info-Tafeln in Augenhöhe.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, am Bahnhof sollte es auch Info-Tafeln in Augenhöhe geben. Die großen Anzeigen hängen meist hoch oben. Das ist gut, um sie von Weitem zu sehen. Doch aus der Nähe muss man den Kopf in den Nacken legen. Für Menschen im Rollstuhl ist das schwer. Und für kleine Menschen und Kinder. Eine Tafel in Augenhöhe hilft ihnen. Zusätzliche Tafeln kosten Geld, das stimmt. Doch jeder sollte die wichtigen Infos gut lesen können.

Die Anzeigen hängen meist hoch oben.

Nicht jeder kann sie gut lesen.

Ob es Tafeln in Augenhöhe braucht, klären wir.

Bahnhof Chemnitz Zwönitzbrücke
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hoch oben

Die großen Anzeigen hängen hoch oben.

Über den Köpfen.

Damit man sie von Weitem sieht.

Das ist der Gedanke.

Bahnhof Chemnitz Süd, Empfangsgebäude (2)
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut von Weitem

Von Weitem ist das gut.

Man sieht die Anzeige über der Menge.

Und findet sein Gleis.

Auch wenn viel los ist.

Aus der Nähe schwer

Aus der Nähe wird es schwer.

Man muss den Kopf in den Nacken legen.

Das tut auf Dauer weh.

Und man sieht schlecht.

Schwer im Rollstuhl

Für Menschen im Rollstuhl ist es besonders schwer.

Sie sitzen tiefer.

Und schauen noch steiler nach oben.

Das ist unbequem.

Auch für kleine Menschen

Auch kleine Menschen tun sich schwer.

Und Kinder.

Sie sehen die hohe Anzeige kaum.

Eine tiefe Tafel hilft.

In Augenhöhe lesen

Eine Tafel in Augenhöhe ist bequem.

Man liest sie gerade.

Ohne den Kopf zu heben.

Jeder kommt gut heran.

Zusätzliche Tafeln kosten

Zusätzliche Tafeln kosten Geld.

Und brauchen Platz.

Sie müssen gewartet werden.

Das ist wahr.

Infos für alle

Am Ende sollte es Tafeln in Augenhöhe geben.

Zusätzlich zu den hohen.

Sie kosten Geld.

Doch jeder sollte die Infos gut lesen können.

Pro und Contra

Dafür

+  Hohe Anzeigen sind aus der Nähe schwer zu lesen.

+  Für Menschen im Rollstuhl ist der Blick nach oben besonders schwer.

+  Auch kleine Menschen und Kinder sehen sie kaum.

+  Eine Tafel in Augenhöhe liest jeder bequem.

Dagegen

  Hohe Anzeigen sieht man gut von Weitem und über der Menge.

  Zusätzliche Tafeln kosten Geld und brauchen Platz.

  Sie müssen gewartet werden.

  Viele schauen auch aufs Handy.

Gut zu wissen

Am Bahnhof sollte es auch Info-Tafeln in Augenhöhe geben. Die großen Anzeigen hängen hoch oben, über den Köpfen, damit man sie von Weitem sieht, das ist der Gedanke. Von Weitem ist das gut, man sieht die Anzeige über der Menge und findet sein Gleis, auch wenn viel los ist. Aus der Nähe wird es schwer, man muss den Kopf in den Nacken legen, das tut auf Dauer weh, und man sieht schlecht. Für Menschen im Rollstuhl ist es besonders schwer, sie sitzen tiefer und schauen noch steiler nach oben, das ist unbequem. Auch kleine Menschen tun sich schwer, und Kinder, sie sehen die hohe Anzeige kaum, eine tiefe Tafel hilft. Eine Tafel in Augenhöhe ist bequem, man liest sie gerade, ohne den Kopf zu heben, jeder kommt gut heran. Zusätzliche Tafeln kosten allerdings Geld und brauchen Platz, sie müssen gewartet werden, das ist wahr. So sollte es Tafeln in Augenhöhe geben, zusätzlich zu den hohen, sie kosten Geld, doch jeder sollte die Infos gut lesen können.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Unterm Strich

Am Ende sollte es Tafeln in Augenhöhe geben.

Zusätzlich zu den hohen.

Sie kosten Geld.

Doch jeder sollte die Infos gut lesen können.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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