Sollte die Bahn mehr Sitzplätze schaffen?

Standpunkt

„Ist der Zug voll, steht man die ganze Fahrt im Gang, oft mit Gepäck.“

Sollte die Bahn mehr Sitzplätze schaffen?

→ Ein Standpunkt über die Zahl der Sitzplätze.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, die Bahn sollte mehr Sitzplätze schaffen. Zur Stoßzeit sind viele Züge voll. Man findet keinen Platz und steht im Gang. Auf einer kurzen Fahrt geht das. Auf einer langen wird es zur Qual. Vor allem ältere Menschen und Schwangere brauchen einen Sitz. Mehr Sitzplätze oder längere Züge helfen. Mehr Sitze bedeuten weniger Stehplätze und weniger Platz für Gepäck, das stimmt. Doch niemand sollte stundenlang stehen müssen.

Volle Züge sind ein Dauerärgernis.

Oft fehlt ein Sitzplatz.

Ob die Bahn mehr schaffen sollte, klären wir.

DB 120 152 ()
Foto: Nelso Silva, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Volle Züge

Zur Stoßzeit sind viele Züge voll.

Jeder Platz ist besetzt.

Es ist eng.

Und stickig.

DB 120 102 Dresden Hauptbahnhof
Foto: Rainerhaufe, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Stehen im Gang

Wer keinen Platz findet, steht.

Im Gang.

Oder an der Tür.

Oft mit Gepäck in der Hand.

Kurz geht, lang nicht

Auf einer kurzen Fahrt geht das Stehen.

Ein paar Minuten.

Auf einer langen Fahrt aber nicht.

Da wird es zur Qual.

Wer einen Sitz braucht

Manche brauchen unbedingt einen Sitz.

Ältere Menschen.

Schwangere.

Und wer nicht gut stehen kann.

Mehr Sitze helfen

Mehr Sitzplätze helfen.

Dann findet jeder einen Platz.

Auch zur Stoßzeit.

Und niemand muss stehen.

Oder längere Züge

Auch längere Züge helfen.

Mit mehr Wagen.

Oder ein Doppelstockzug.

Der hat zwei Etagen voller Sitze.

Weniger Platz zum Stehen

Mehr Sitze bedeuten weniger Stehplätze.

Und weniger Platz für Gepäck.

Auch das braucht man.

Ein Ausgleich ist nötig.

Niemand soll stundenlang stehen

Am Ende sollte die Bahn mehr Sitzplätze schaffen.

Volle Züge sind eine Qual.

Mehr Sitze kosten Platz.

Doch niemand soll stundenlang stehen müssen.

Pro und Contra

Dafür

+  Zur Stoßzeit sind viele Züge voll, man steht im Gang.

+  Auf langer Fahrt wird das Stehen zur Qual.

+  Ältere Menschen und Schwangere brauchen einen Sitz.

+  Mehr Sitze oder längere Züge schaffen Platz.

Dagegen

  Mehr Sitze bedeuten weniger Stehplätze.

  Auch für Gepäck braucht es Platz.

  Längere Züge kosten mehr und müssen an den Bahnsteig passen.

  Zur ruhigen Zeit bleiben viele Sitze leer.

Gut zu wissen

Die Bahn sollte mehr Sitzplätze schaffen. Zur Stoßzeit sind viele Züge voll, jeder Platz ist besetzt, es ist eng und stickig. Wer keinen Platz findet, steht, im Gang oder an der Tür, oft mit Gepäck in der Hand. Auf einer kurzen Fahrt geht das Stehen, ein paar Minuten, auf einer langen Fahrt aber nicht, da wird es zur Qual. Manche brauchen unbedingt einen Sitz, ältere Menschen, Schwangere und wer nicht gut stehen kann. Mehr Sitzplätze helfen, dann findet jeder einen Platz, auch zur Stoßzeit, und niemand muss stehen. Auch längere Züge helfen, mit mehr Wagen, oder ein Doppelstockzug, der hat zwei Etagen voller Sitze. Mehr Sitze bedeuten allerdings weniger Stehplätze und weniger Platz für Gepäck, auch das braucht man, ein Ausgleich ist nötig. So sollte die Bahn mehr Sitzplätze schaffen, volle Züge sind eine Qual, mehr Sitze kosten Platz, doch niemand soll stundenlang stehen müssen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt der Fahrgast.

Er will sicher ans Ziel kommen.

Bequem und möglichst pünktlich.

Dafür ist die Bahn da.

Jede kleine Verbesserung hilft ihm.

Ein sauberer Zug macht die Fahrt schöner.

Eine klare Anzeige nimmt die Sorge.

Und ein freundlicher Halt bleibt in Erinnerung.

So wird aus einer Fahrt ein gutes Erlebnis.

Und man fährt gern wieder mit.

Von früher bis heute

Die Bahn hat sich stark verändert.

Am Anfang stand die Dampflok.

Sie fuhr langsam und schnaubte laut.

Dann kamen der Strom und schnelle Züge.

Vieles ist im Laufe der Zeit besser geworden.

Die Züge sind schneller und bequemer.

Die Bahnhöfe sind heller und moderner.

Anderes bleibt eine Aufgabe für die Zukunft.

Die Bahn entwickelt sich immer weiter.

Schritt für Schritt, Jahr für Jahr.

Ein Blick auf das große Ganze

Die Bahn ist ein großes System.

Viele Teile greifen ineinander.

Da sind die Züge, die auf den Gleisen rollen.

Da sind die Bahnhöfe, an denen sie halten.

Da sind die Signale, die den Weg freigeben.

Und da sind die vielen Menschen, die alles am Laufen halten.

Nur zusammen ergibt das ein Ganzes.

Fällt ein Teil aus, merkt man es an vielen Stellen.

Darum ist jeder Teil wichtig.

Und darum lohnt sich ein genauer Blick.

Warum die Bahn für alle zählt

Die Bahn bringt viele Menschen ans Ziel.

Tag für Tag, bei Wind und Wetter.

Sie verbindet große Städte und kleine Dörfer.

Sie bringt Pendler zur Arbeit und wieder nach Hause.

Und sie schont die Umwelt.

Ein voller Zug ersetzt viele Autos.

Das entlastet die Straßen.

Und es ist besser für die Luft.

So ist die Bahn für das ganze Land wichtig.

Nicht nur für den Einzelnen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt der Fahrgast.

Er will sicher ans Ziel kommen.

Bequem und möglichst pünktlich.

Dafür ist die Bahn da.

Jede kleine Verbesserung hilft ihm.

Ein sauberer Zug macht die Fahrt schöner.

Eine klare Anzeige nimmt die Sorge.

Und ein freundlicher Halt bleibt in Erinnerung.

So wird aus einer Fahrt ein gutes Erlebnis.

Und man fährt gern wieder mit.

Von früher bis heute

Die Bahn hat sich stark verändert.

Am Anfang stand die Dampflok.

Sie fuhr langsam und schnaubte laut.

Dann kamen der Strom und schnelle Züge.

Vieles ist im Laufe der Zeit besser geworden.

Die Züge sind schneller und bequemer.

Die Bahnhöfe sind heller und moderner.

Anderes bleibt eine Aufgabe für die Zukunft.

Die Bahn entwickelt sich immer weiter.

Schritt für Schritt, Jahr für Jahr.

Unterm Strich

Am Ende sollte die Bahn mehr Sitzplätze schaffen.

Volle Züge sind eine Qual.

Mehr Sitze kosten Platz.

Doch niemand soll stundenlang stehen müssen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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