Ortstermin: Rostock Hauptbahnhof

Ortstermin

„Sehr geehrte Fahrgäste, willkommen im größten Bahnhof an der Ostseeküste.“

Ortstermin: Rostock Hauptbahnhof

→ Der größte Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns – vom Lloyd-Bahnhof zum modernen Knoten.

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Kurz gesagt

Der Rostock Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns. Eröffnet wurde er 1886 als Lloyd-Bahnhof, seit 1910 trägt er den Namen Hauptbahnhof. Zur Bundesgartenschau 2003 wurde er tiefgreifend umgebaut – heute ist er Drehkreuz für Fernzüge, S-Bahn und Straßenbahn.

Rostock ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns – und ihr Hauptbahnhof ist der größte Personenbahnhof des ganzen Bundeslandes. Wer an die Ostsee reist, kommt oft hier an.

Das Empfangsgebäude des Rostocker Hauptbahnhofs. Foto: Matti Blume, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hier laufen die Linien von der Küste, aus Berlin und aus dem Westen zusammen. Der Bahnhof ist das Tor zur Ostsee – für Urlauber ebenso wie für die Menschen, die in Rostock leben und arbeiten.

Der Rostocker Hauptbahnhof in der Ansicht. Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Eröffnet wurde er 1886, damals als Lloyd-Bahnhof der Strecke von Neustrelitz über Rostock nach Warnemünde. Den Namen Hauptbahnhof trägt er seit dem 1. März 1910.

Der Bahnhof aus einer weiteren Perspektive. Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Der Umbau zur Gartenschau

Zwischen 1999 und 2003 wurde der Bahnhof umfassend umgebaut – rechtzeitig zur Bundesgartenschau 2003. Dabei entstanden eine neue Ebene unter den Gleisen und ein zweiter Zugang im Süden.

Eine Lokomotive im Rostocker Hauptbahnhof. Foto: Munzimus Octavius, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

So wurde aus dem alten Kopfgebäude ein moderner Durchgangsbahnhof mit zwei Eingängen. Elf Bahnsteiggleise machen ihn zum leistungsfähigen Knoten für Fern-, Regional- und Nahverkehr.

Eine Lok der Baureihe 182 in Rostock. Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Umbau verband alt und neu: Das historische Empfangsgebäude blieb erhalten, während darunter und daneben moderne Ebenen für die Fahrgastströme entstanden. Ein Bahnhof, der seine Geschichte trägt und doch heutig funktioniert.

Das Bahnhofsschild des Rostocker Hauptbahnhofs. Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zug, S-Bahn und Straßenbahn

Rostock ist ein echter Umsteigeknoten. Neben den Fernzügen halten hier die S-Bahn nach Warnemünde und die städtische Straßenbahn. Wer ankommt, wechselt oft nahtlos aufs nächste Verkehrsmittel.

Die Straßenbahnhaltestelle im Tunnel unter dem Bahnhof. Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Eine Besonderheit ist die Straßenbahnhaltestelle in einem Tunnel unter dem Bahnhof. So sind Zug und Tram direkt verknüpft – man steigt aus dem Fernzug und ist wenige Schritte später in der Straßenbahn.

Der Bahnsteigbereich des Rostocker Hauptbahnhofs. Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Dieses enge Miteinander der Verkehrsmittel macht den Bahnhof zum Herzstück des Rostocker Nahverkehrs. Von hier aus erreicht man die ganze Stadt – und über die S-Bahn das Ostseebad Warnemünde.

Ein Sonderzug im Rostocker Hauptbahnhof. Foto: Torsten Maue, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Auch für den Ausflugsverkehr ist der Bahnhof wichtig. An Sommerwochenenden strömen Urlauber Richtung Küste, dazu kommen Sonderzüge zu besonderen Anlässen. Dann zeigt sich, wie viel der große Knoten bewältigen kann.

Ein Bahnsteig des Rostocker Hauptbahnhofs. Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

So ist der Rostocker Hauptbahnhof weit mehr als ein schöner alter Bau: Er ist die Drehscheibe des Nordostens, an der Fern-, Nah- und Stadtverkehr zusammenlaufen – und für viele der erste Gruß der Ostsee.

Ein Blick zurück zeigt, wie sehr sich der Bahnhof gewandelt hat. Der Name Lloyd-Bahnhof erinnert an die Zeit, als die Eisenbahn und die Schifffahrt eng verbunden waren – Rostock war schon immer eine Stadt des Verkehrs zu Wasser und zu Lande.

Zu DDR-Zeiten war Rostock ein bedeutender Verkehrsknoten des Nordens, eng verknüpft mit dem großen Überseehafen. Der Bahnhof brachte Arbeiter, Urlauber und Güter – ein pulsierender Ort im Nordosten des Landes.

Der Umbau zur Bundesgartenschau 2003 gab ihm dann sein heutiges Gesicht. Aus dem in die Jahre gekommenen Bau wurde ein moderner Bahnhof, der die alte Fassade bewahrt und dahinter zeitgemäße Technik verbirgt.

Heute ist der Bahnhof das Rückgrat des Nahverkehrs in der Region. Die S-Bahn verbindet die Innenstadt mit dem Ostseebad Warnemünde, wohin im Sommer täglich Tausende zum Strand fahren.

Auch der Fernverkehr ist wichtig. Direkte Züge verbinden Rostock mit Berlin, Hamburg und dem Süden. So ist die Hansestadt trotz ihrer Randlage an der Küste gut ans deutsche Fernnetz angebunden.

Für viele Urlauber ist der Bahnhof der erste Eindruck von Rostock und der Ostsee. Wer aus dem Zug steigt, spürt schon die besondere Atmosphäre einer Hafenstadt – Möwen, Wind und das Versprechen des nahen Meeres.

So verbindet der Rostocker Hauptbahnhof Geschichte und Gegenwart: ein Bau des 19. Jahrhunderts, der zum modernen Knoten wurde und heute Menschen aus ganz Deutschland an die Ostsee bringt.

Zum Einordnen

Größter Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns; eröffnet 1886 als Lloyd-Bahnhof, seit 1910 Hauptbahnhof.

Umbau 1999–2003 zur Bundesgartenschau: neue Ebene unter den Gleisen, zweiter Zugang im Süden.

Elf Bahnsteiggleise; Knoten für Fernzug, S-Bahn und Straßenbahn (Tram-Haltestelle im Tunnel).

Häufige Fragen

Wie alt ist der Rostocker Hauptbahnhof?
Eröffnet wurde er 1886 als Lloyd-Bahnhof. Den Namen Hauptbahnhof trägt er seit 1910.
Was geschah beim Umbau 2003?
Zur Bundesgartenschau entstanden eine neue Ebene unter den Gleisen und ein zweiter Zugang im Süden – aus dem Kopf- wurde ein Durchgangsbahnhof.
Wie groß ist der Bahnhof?
Er ist der größte Mecklenburg-Vorpommerns und hat elf Bahnsteiggleise.
Halten hier auch S-Bahn und Straßenbahn?
Ja. Die S-Bahn nach Warnemünde und die Straßenbahn – Letztere in einem Tunnel unter dem Bahnhof.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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