Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, willkommen im größten Bahnhof an der Ostseeküste.“
Ortstermin: Rostock Hauptbahnhof
→ Der größte Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns – vom Lloyd-Bahnhof zum modernen Knoten.
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Kurz gesagt
Der Rostock Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns. Eröffnet wurde er 1886 als Lloyd-Bahnhof, seit 1910 trägt er den Namen Hauptbahnhof. Zur Bundesgartenschau 2003 wurde er tiefgreifend umgebaut – heute ist er Drehkreuz für Fernzüge, S-Bahn und Straßenbahn.
Rostock ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns – und ihr Hauptbahnhof ist der größte Personenbahnhof des ganzen Bundeslandes. Wer an die Ostsee reist, kommt oft hier an.

Hier laufen die Linien von der Küste, aus Berlin und aus dem Westen zusammen. Der Bahnhof ist das Tor zur Ostsee – für Urlauber ebenso wie für die Menschen, die in Rostock leben und arbeiten.

Eröffnet wurde er 1886, damals als Lloyd-Bahnhof der Strecke von Neustrelitz über Rostock nach Warnemünde. Den Namen Hauptbahnhof trägt er seit dem 1. März 1910.

Der Umbau zur Gartenschau
Zwischen 1999 und 2003 wurde der Bahnhof umfassend umgebaut – rechtzeitig zur Bundesgartenschau 2003. Dabei entstanden eine neue Ebene unter den Gleisen und ein zweiter Zugang im Süden.

So wurde aus dem alten Kopfgebäude ein moderner Durchgangsbahnhof mit zwei Eingängen. Elf Bahnsteiggleise machen ihn zum leistungsfähigen Knoten für Fern-, Regional- und Nahverkehr.

Der Umbau verband alt und neu: Das historische Empfangsgebäude blieb erhalten, während darunter und daneben moderne Ebenen für die Fahrgastströme entstanden. Ein Bahnhof, der seine Geschichte trägt und doch heutig funktioniert.

Zug, S-Bahn und Straßenbahn
Rostock ist ein echter Umsteigeknoten. Neben den Fernzügen halten hier die S-Bahn nach Warnemünde und die städtische Straßenbahn. Wer ankommt, wechselt oft nahtlos aufs nächste Verkehrsmittel.

Eine Besonderheit ist die Straßenbahnhaltestelle in einem Tunnel unter dem Bahnhof. So sind Zug und Tram direkt verknüpft – man steigt aus dem Fernzug und ist wenige Schritte später in der Straßenbahn.

Dieses enge Miteinander der Verkehrsmittel macht den Bahnhof zum Herzstück des Rostocker Nahverkehrs. Von hier aus erreicht man die ganze Stadt – und über die S-Bahn das Ostseebad Warnemünde.

Auch für den Ausflugsverkehr ist der Bahnhof wichtig. An Sommerwochenenden strömen Urlauber Richtung Küste, dazu kommen Sonderzüge zu besonderen Anlässen. Dann zeigt sich, wie viel der große Knoten bewältigen kann.

So ist der Rostocker Hauptbahnhof weit mehr als ein schöner alter Bau: Er ist die Drehscheibe des Nordostens, an der Fern-, Nah- und Stadtverkehr zusammenlaufen – und für viele der erste Gruß der Ostsee.
Ein Blick zurück zeigt, wie sehr sich der Bahnhof gewandelt hat. Der Name Lloyd-Bahnhof erinnert an die Zeit, als die Eisenbahn und die Schifffahrt eng verbunden waren – Rostock war schon immer eine Stadt des Verkehrs zu Wasser und zu Lande.
Zu DDR-Zeiten war Rostock ein bedeutender Verkehrsknoten des Nordens, eng verknüpft mit dem großen Überseehafen. Der Bahnhof brachte Arbeiter, Urlauber und Güter – ein pulsierender Ort im Nordosten des Landes.
Der Umbau zur Bundesgartenschau 2003 gab ihm dann sein heutiges Gesicht. Aus dem in die Jahre gekommenen Bau wurde ein moderner Bahnhof, der die alte Fassade bewahrt und dahinter zeitgemäße Technik verbirgt.
Heute ist der Bahnhof das Rückgrat des Nahverkehrs in der Region. Die S-Bahn verbindet die Innenstadt mit dem Ostseebad Warnemünde, wohin im Sommer täglich Tausende zum Strand fahren.
Auch der Fernverkehr ist wichtig. Direkte Züge verbinden Rostock mit Berlin, Hamburg und dem Süden. So ist die Hansestadt trotz ihrer Randlage an der Küste gut ans deutsche Fernnetz angebunden.
Für viele Urlauber ist der Bahnhof der erste Eindruck von Rostock und der Ostsee. Wer aus dem Zug steigt, spürt schon die besondere Atmosphäre einer Hafenstadt – Möwen, Wind und das Versprechen des nahen Meeres.
So verbindet der Rostocker Hauptbahnhof Geschichte und Gegenwart: ein Bau des 19. Jahrhunderts, der zum modernen Knoten wurde und heute Menschen aus ganz Deutschland an die Ostsee bringt.
Zum Einordnen
Größter Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns; eröffnet 1886 als Lloyd-Bahnhof, seit 1910 Hauptbahnhof.
Umbau 1999–2003 zur Bundesgartenschau: neue Ebene unter den Gleisen, zweiter Zugang im Süden.
Elf Bahnsteiggleise; Knoten für Fernzug, S-Bahn und Straßenbahn (Tram-Haltestelle im Tunnel).
Häufige Fragen
Wie alt ist der Rostocker Hauptbahnhof?
Was geschah beim Umbau 2003?
Wie groß ist der Bahnhof?
Halten hier auch S-Bahn und Straßenbahn?
Weiterfahrt
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