Lichtsignal: Die Ampel für die Eisenbahn

Ich verstehe nur Bahnhof

„Rot heißt halten, Grün heißt freie Fahrt – doch die Sprache der Bahnsignale kann weit mehr als eine gewöhnliche Ampel.“

Lichtsignal: Die Ampel für die Eisenbahn

→ Alles über die leuchtenden Signale an der Strecke.

Lesezeit: 8 Minuten · Bahn-Lexikon

Kurz gesagt

Ein Lichtsignal ist ein Signal an der Bahnstrecke, das dem Lokführer mit farbigen Lichtern Befehle gibt. Es zeigt vor allem, ob er halten oder fahren darf und mit welchem Tempo. Die modernen Lichtsignale haben die alten mechanischen Formsignale weitgehend abgelöst.

Entlang jeder Bahnstrecke stehen Signale, die dem Lokführer sagen, ob er fahren darf.

Früher waren das bewegliche Arme und Flügel, heute sind es meist leuchtende Lichter.

Was es mit diesen Lichtsignalen auf sich hat, ist ein wichtiges Stück der Sprache der Bahn.

Tunnel und Brücken aus dem Zug der Murgtalbahn LABW Staatsarchiv Freibur
Foto: Willy Pragher, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die Ampel der Eisenbahn

Ein Lichtsignal ist gewissermaßen die Ampel der Eisenbahn, nur weit vielseitiger.

Mit farbigen Lichtern gibt es dem Lokführer klare Befehle für seine Fahrt.

Vor allem zeigt es, ob die Strecke frei ist und er weiterfahren darf.

So lenkt das Lichtsignal den Verkehr auf der Schiene ähnlich wie die Ampel den auf der Straße.

Tunnel und Brücken aus dem Zug der Murgtalbahn LABW Staatsarchiv Freibur
Foto: Willy Pragher, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Mehr als nur Rot und Grün

Anders als eine gewöhnliche Ampel kann ein Lichtsignal weit mehr als nur Halt und Fahrt zeigen.

Es teilt dem Lokführer auch mit, mit welchem Tempo er weiterfahren darf.

Manche Signale kündigen zudem an, was das nächste Signal zeigen wird.

So spricht das Lichtsignal eine reiche Sprache aus Farben und Kombinationen.

Gut zu wissen

Ein Lichtsignal zeigt dem Lokführer mit farbigen Lichtern, ob er halten oder fahren darf und mit welchem Tempo. Ein Vorsignal kündigt schon lange vorher an, was das nächste Signal zeigt, weil der Zug einen langen Bremsweg hat.

Die modernen Lichtsignale haben die alten mechanischen Formsignale mit ihren beweglichen Armen weitgehend abgelöst. Auf den modernsten Strecken erscheinen die Signale direkt im Führerstand.

Warum die Vorankündigung wichtig ist

Weil ein Zug einen sehr langen Bremsweg hat, kann er nicht erst am Haltesignal bremsen.

Deshalb kündigt ein besonderes Vorsignal schon lange vorher an, was ihn erwartet.

Zeigt das Vorsignal Halt erwarten, so beginnt der Lokführer rechtzeitig zu bremsen.

So hat er genug Strecke, um sicher vor dem eigentlichen Haltesignal zum Stehen zu kommen.

Die Ablösung des Formsignals

Vor der Zeit der Lichtsignale gab es die alten mechanischen Formsignale.

Diese zeigten ihre Befehle durch die Stellung beweglicher Arme und Flügel an.

Bei Nacht ergänzten sie ihre Aussage durch farbige Lichter.

Nach und nach wurden diese Formsignale durch die moderneren Lichtsignale ersetzt.

Der Vorteil des Lichts

Das Lichtsignal hat gegenüber dem alten Formsignal mehrere Vorteile.

Es ist bei Tag und Nacht gleich gut zu erkennen, denn es leuchtet immer.

Zudem lässt es sich aus der Ferne von einem Stellwerk aus bequem steuern.

So ist das Lichtsignal verlässlicher und einfacher zu bedienen als das mechanische Signal.

Die Sprache der Farben

Die Farben der Lichtsignale folgen einer klaren und festgelegten Ordnung.

Rot bedeutet, wie bei der Ampel, unmissverständlich Halt für den Zug.

Grün gibt die Fahrt frei, während Gelb oft ein langsameres Tempo verlangt.

Aus der Zahl und Anordnung der Lichter liest der Lokführer die genaue Bedeutung ab.

Ein Signal im Wandel

Die Technik der Signale entwickelt sich beständig weiter, ganz wie die übrige Bahn.

Bei den modernsten Strecken verschwinden die Signale an der Strecke sogar ganz.

Ihre Befehle erscheinen dann unmittelbar auf einem Bildschirm im Führerstand des Zuges.

Doch bis das überall so ist, bleibt das Lichtsignal an der Strecke das vertraute Bild.

Die stille Sprache der Bahn

Am Ende ist das Lichtsignal ein wichtiges Wort in der stillen Sprache der Bahn.

Es lenkt den Verkehr auf der Schiene sicher und verlässlich, ähnlich wie die Ampel die Straße.

Für den Lokführer ist das Deuten dieser Signale eine der wichtigsten Aufgaben.

Wer die Lichter an der Strecke bemerkt, erkennt in ihnen die leise Ordnung des Bahnverkehrs.

Signale am Anfang und Ende des Bahnhofs

Besonders wichtig sind die Signale, die den Anfang und das Ende eines Bahnhofs markieren.

Ein Einfahrsignal zeigt an, ob ein Zug in den Bahnhof einfahren darf.

Ein Ausfahrsignal wiederum entscheidet, ob er den Bahnhof wieder verlassen darf.

So wird jede Ein- und Ausfahrt eines Zuges durch ein eigenes Signal sicher geregelt.

Signale auch im Führerstand

Bei den modernsten Strecken verschwinden die Lichtsignale an der Strecke ganz.

Ihre Befehle erscheinen dann unmittelbar auf einem Bildschirm vor dem Lokführer.

So muss er nicht mehr nach draußen auf ferne Signale spähen, sondern liest alles im Führerstand ab.

Gerade bei sehr hohem Tempo ist das ein großer Gewinn an Sicherheit und Übersicht.

Häufige Fragen

Was ist ein Lichtsignal?
Ein Signal an der Bahnstrecke, das dem Lokführer mit farbigen Lichtern Befehle gibt, vor allem ob er halten oder fahren darf und mit welchem Tempo. Es ist gewissermaßen die Ampel der Eisenbahn.
Was ist der Unterschied zur Ampel?
Ein Lichtsignal kann weit mehr als Halt und Fahrt zeigen. Es teilt auch das erlaubte Tempo mit und kündigt oft an, was das nächste Signal zeigen wird.
Was ist ein Vorsignal?
Ein Signal, das schon lange vor dem Haltesignal ankündigt, was den Zug erwartet. Weil der Zug einen langen Bremsweg hat, muss er rechtzeitig gewarnt werden.
Was war ein Formsignal?
Das alte mechanische Signal, das seine Befehle durch die Stellung beweglicher Arme und Flügel anzeigte. Es wurde nach und nach durch die moderneren Lichtsignale ersetzt.
Was bedeuten die Farben?
Rot bedeutet Halt, Grün gibt die Fahrt frei, Gelb verlangt oft ein langsameres Tempo. Aus der Zahl und Anordnung der Lichter liest der Lokführer die genaue Bedeutung ab.

Weiterfahrt

Was bedeuten die Signale? – die Sprache der Bahn

Wie lang ist der Bremsweg? – warum es Vorsignale gibt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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