Stille Kleinbahnen in Schleswig-Holstein: Flensburg, Rendsburg, Stormarn, Ratzeburg und Kiel
Sechs Kleinbahnen aus der Zeit nach 1885 und was von ihren Bahnhöfen, Dämmen und Trassen blieb. Von der Flensburger Kreisbahn bis zur Kleinbahn Kiel–Segeberg.

Lage: Schleswig-Holstein, von Angeln über Rendsburg und Stormarn bis Ratzeburg und Kiel. Status: Der Personenverkehr aller sechs Bahnen ist eingestellt, ein Abschnitt der Südstormarnschen Kreisbahn blieb für den Güterverkehr erhalten. Heute: Erhaltene Bahnhofsgebäude, Dämme, Radwege und eine Galerie im früheren Lokschuppen.
Die Flensburger Kreisbahn galt als die erste ihrer Art, nach ihrem Vorbild entstanden in den folgenden Jahren lokale Bahnen in umliegenden Kreisen.
Dieser Beitrag stellt sechs Kleinbahnen in Schleswig-Holstein vor: die Flensburger und die Rendsburger Kreisbahn, die Südstormarnsche Kreisbahn, die Ratzeburger Kleinbahn, die Kleinbahn Kiel–Segeberg und die Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg.
Zu benachbarten Strecken gibt es eigene Beiträge, etwa zur Kreisbahn Norderdithmarschen, zur Schleswiger Kreisbahn und zur Strecke Malente–Lütjenburg.
Alte freie Fotos gibt es vor allem von der Ratzeburger Kleinbahn, bei den übrigen Strecken zeigen die Bilder meist erhaltene Gebäude und Trassen.
Die Flensburger Kreisbahn
Die Flensburger Kreisbahn war ein Eigenbetrieb des ehemaligen Landkreises Flensburg und erschloss die Region Angeln zwischen Flensburger Förde und Schlei.
Der Flensburger Eisenbahnfachmann Emil Hironymus Kuhrt hatte nach seinem Konzept billiger Bau und billiger Betrieb als Alternative zum Bau von Chausseen den Auftrag für die Strecke erhalten.
Angeln war mit 75 bis 100 Personen pro Quadratkilometer die am dichtesten besiedelte Landschaft Schleswig-Holsteins.
Das insgesamt 95 Kilometer lange, meterspurige Schienennetz ging vom damaligen Flensburger Zentralbahnhof aus.
Die erste Strecke führte ab dem 20. August 1885 bis Glücksburg und ab dem 1. Juli 1886 weiter über Dollerup und Rundhof nach Kappeln.

Die erste Strecke hatte ihren Endbahnhof im damaligen Staatsbahnhof, weil die Stadt und die Kiel-Eckernförde-Flensburger Eisenbahn-Gesellschaft andere Standorte verweigert hatten.
Die Mitbenutzung der Anlagen kostete jährlich 5.500 Mark.
1901 wurde der Endpunkt in einen eigenen Kreisbahnhof am Ostufer des Flensburger Hafens verlegt, neben den Kieler Bahnhof.
Er lag dort, wo heute die Nordstraße, die Bundesstraße 199, in den Hafendamm einmündet, von ihm sind nur noch Nebengebäude erhalten.
Die zweite Strecke verlief ab 12. Dezember 1901 nach Satrup, die Verlängerung ab Satrup wurde am 1. Juni 1902 eröffnet.
Sie kreuzte in Sörup die Staatsbahn und erreichte in Rundhof die ältere Strecke Flensburg–Kappeln.
Seit 1904 konnte in Satrup in die Kreisbahn nach Schleswig umgestiegen werden.
Nordring, Südring und Hamsterfahrten
Der Südring brachte nicht den erwünschten wirtschaftlichen Erfolg, er verursachte große Defizite.
Das Reichsinnenministerium verlangte 1935 in einem Erlass die Stilllegung der Südstrecke, sie wurde zum Jahresende 1936 stillgelegt.
Es gab Proteste, und am 1. Juli 1937 wurde der Verkehr wieder aufgenommen.
Am 31. Oktober 1938 folgte die endgültige Einstellung der Strecke Flensburg–Satrup–Rundhof, danach wurden die Gleise abgebaut.
Auf dem Nordring übertraf das Verkehrsaufkommen die Erwartungen.
Ab 22. September 1925 wurde das stadtnahe Stück Flensburg–Glücksburg elektrifiziert und Züge der städtischen Straßenbahn wurden weitergeführt, dieser Gemeinschaftsbetrieb endete am 8. März 1934.
Nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren die Einwohner Flensburgs bei Hamsterfahrten nach Angeln, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen.
1939 wurden 382.904 Personen befördert, 1947 waren es 1.469.589 und 1949 noch 675.416.
Das Ende der Flensburger Kreisbahn

1951 wurde mit dem Bau der Nordstraße zwischen Gelting und Steinbergkirche begonnen, die heutige Bundesstraße 199.
Die Kreisbahn wurde entsprechend dem Baufortschritt zwischen dem 10. August 1952 und dem 31. März 1953 von Kappeln aus abschnittsweise stillgelegt.
Der erste Abschnitt war Kappeln–Gelting am 10. August 1952, der letzte Langballig–Flensburg am 31. März 1953.
Die Gleise wurden umgehend entfernt, da ein wesentlicher Teil der Bahntrasse für den Bau der Straße genutzt wurde.
Erhalten sind zahlreiche Stationsgebäude und abseits der Nordstraße einige Dämme und Einschnitte.
Östlich von Sörup sind die Auffahrtsrampen und Ziegelreste der Brücke über die Staatsbahn Flensburg–Kiel zu sehen.

Die Kreisbahn besaß nur sieben eigene Abfertigungsgebäude, an den übrigen Stationen wurden die Gasthäuser und ihre Besitzer als Mitarbeiter gewonnen.
Bei der Betriebseröffnung kümmerten sich 22 Gastwirte als nebenamtliche Bahnhofsaufseher um Fahrkartenverkauf, Güterabfertigung und Zugabfertigung.
Die vier Triebwagen wurden 1953 an andere Bahnen verkauft und verkehrten teilweise noch bis 1972.
Die Rendsburger Kreisbahn
Die Rendsburger Kreisbahn war eine Kleinbahn, die von 1901 bis 1956 im Eigenbetrieb des damaligen Kreises Rendsburg von Rendsburg nach Hohenwestedt und zeitweise bis Schenefeld fuhr.
Im Volksmund hieß sie Rosa.
Am 18. Januar 1893 wurde beim Bezirksausschuss eine Kleinbahn von Rendsburg nach Hohenwestedt beantragt, die am 3. Juli 1893 genehmigt wurde.
Die Planung war erst 1900 abgeschlossen.
Besonders schwierig gestaltete sich die Querung des Nord-Ostsee-Kanals und die Streckenführung in Rendsburg, da in der Festungsstadt große Gebiete im Eigentum des Militärs waren.
Deshalb wurde auf eine direkte Anbindung an den Staatsbahnhof verzichtet.
Die meterspurige Kleinbahn verkehrte seit dem 21. Dezember 1901 von Rendsburg nach Hohenwestedt.
Der Nord-Ostsee-Kanal wurde auf einer Drehbrücke überquert.
Der Rendsburger Kreisbahnhof lag südlich der Altstadt, etwa zehn Gehminuten vom Staatsbahnhof entfernt.
Von dort führte eine Hafenbahn zum Kreishafen am Kanal.
Täglich verkehrten fünf, später sechs Zugpaare.
Am 10. November 1916 wurde die Strecke von Hohenwestedt bis Schenefeld verlängert und war damit 45,4 Kilometer lang.
Der geplante Weiterbau bis zur Marschbahn bei Vaale unterblieb.

Am 18. Oktober 1954 wurde die Kreisbahn von der Betriebspflicht des Abschnitts Hohenwestedt–Schenefeld entbunden.
In den Jahren 1956 und 1957 zog sie sich schrittweise von der übrigen Strecke zurück.
Auf dem letzten Teilstück Rendsburg–Jevenstedt endete der Verkehr am 15. Mai 1957.
Mit dem Jahresende 1960 war die Kreisbahn auch organisatorisch aufgelöst.
Den Spitznamen Rosa verdankte sie der rot-weißen Lackierung der Triebwagen.

In Nindorf wurde ein Buswartehäuschen in Form eines Eisenbahnwaggons auf Originalschienen aufgebaut.
In Remmels steht noch der denkmalgeschützte Wasserturm von 1913.
Das Empfangsgebäude in Hohenwestedt dient als Musikschule, das Kreisbahnhof-Gebäude in der Rendsburger Berliner Straße ist heute das Haus der Verbände.
Der ehemalige Lokschuppen im Kreishafen wurde 2017 von einer Privatperson gekauft und modernisiert, seither wird er als Kunstgalerie verwendet.
Die Südstormarnsche Kreisbahn
Die Südstormarnsche Kreisbahn war eine normalspurige Kleinbahn im südlichen Teil des Kreises Stormarn und im östlichen Hamburg.
Die 33,67 Kilometer lange Strecke führte vom Bahnhof Billbrook über Billstedt nach Glinde und weiter über Siek nach Trittau.
Zwischen Billstedt und Havighorst überwindet die Strecke den Aufstieg vom Tal der Bille zum Geesthang, dieser Abschnitt ist eine der steilsten Eisenbahnstrecken Norddeutschlands.
Die Strecke wurde am 17. Dezember 1907 eröffnet und gehörte dem Kreis Stormarn.
Die Verwaltung war am Bahnhof Schiffbek-Kirchsteinbek untergebracht, der ab 1928 Billstedt hieß.

Während sich der Personenverkehr besonders am Wochenende zufriedenstellend entwickelte, war das Güteraufkommen von Anfang an mäßig.
1924 und 1925 wurden zwei Triebwagen angeschafft, um den Betrieb zu rationalisieren.
Nachdem 1926 eine unkonzessionierte Buslinie zwischen Hamburg und Mölln über Trittau großen Erfolg hatte, nahm die Kreisbahn am 15. Mai 1928 selbst die ersten Linienbusse in Betrieb.
In den 1930er Jahren wurde über eine Stilllegung des Eisenbahnbetriebs diskutiert und 1933 vom Kreistag beschlossen, die Ansiedlung von Rüstungsbetrieben wendete sie aber zunächst ab.
Der Kreistag beschloss 1951 erneut die Stilllegung zwischen Glinde und Trittau.
Der Personenverkehr wurde auf der gesamten Strecke am 15. März 1952 eingestellt, der Busverkehr übernahm die Verbindungen.

Zwischen Glinde und Trittau wurde der Gesamtverkehr eingestellt und die Gleisanlagen wurden abgebaut, auf der Trasse befindet sich heute ein Radwanderweg.
Der Abschnitt von Billbrook nach Glinde blieb für den Güterverkehr erhalten.
Die meisten Bahnhofsgebäude im gesamten Streckenverlauf bestehen noch.
Die Ratzeburger Kleinbahn
Die Ratzeburger Kleinbahn AG wurde am 7. Januar 1903 vom preußischen Staat, dem Kreis Herzogtum Lauenburg, dem Lauenburgischen Landeskommunalverband und der Stadt Ratzeburg gegründet.
Der Ratzeburger Bahnhof an der Strecke Lübeck–Büchen lag gut drei Kilometer vom Mittelpunkt der Stadt entfernt.
Die Hoffnung auf eine Zweigstrecke der Lübeck-Büchener Eisenbahn in die Stadt erwies sich als trügerisch.
Anfang 1902 begann der Bau der Strecke, die auf dem Bahnkörper der Hagenow-Oldesloer Bahn abzweigte.
Am 27. Juni 1903 eröffnete die Gesellschaft eine drei Kilometer lange normalspurige Strecke vom Staatsbahnhof Ratzeburg (Land) zur Stadt, die auf einem Damm durch den Ratzeburger See angelegt wurde.

Auf dem etwa achtminütigen Weg zum Stadtbahnhof gab es nach einem kurzen Halt in St. Georgsberg die Fahrt über den Damm.
Im ersten vollen Betriebsmonat beförderte die Bahn 10.989 Personen und mit 150 Waggonladungen insgesamt 1.500.000 Kilo.
Im März 1906 begannen die Bauarbeiten für eine 16 Kilometer lange Verlängerung von Ratzeburg Stadt über Ziethen und Mustin bis nach Klein Thurow.
Für die Weiterführung nach Süden wurde ein mehrere hundert Meter langer Damm mitten im Küchensee aufgeschüttet, der das Gewässer in den Großen und den Kleinen Küchensee teilt und bis heute Kleinbahndamm heißt.
Am 30. Juni 1908 wurde die Strecke eröffnet.

1910 kam eine knapp drei Kilometer lange Zweigbahn von Dermin zum Schaalsee-Kanalhafen hinzu, die anfangs nur dem Güterverkehr diente.
Im Reichskursbuch 1927 sind auf ihr jedoch auch drei Personenzugpaare verzeichnet.
Zwischen Stadt und Staatsbahnhof verkehrten damals insgesamt elf Zugpaare.
Die insgesamt 21 Kilometer lange Kleinbahn führte bei Ziethen vier Kilometer durch das Land Mecklenburg-Strelitz.
Ihr standen drei Dampflokomotiven, sechs Personen-, zwei Pack- und achtzehn Güterwagen zur Verfügung.
Ab dem 8. Oktober 1933 wurde der Personenverkehr auf Omnibusse umgestellt, der Güterverkehr auf der Schiene lief noch bis zum 31. März 1934.
Dann löste sich die Gesellschaft auf und die Kleinbahn wurde komplett abgetragen.
Im ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs Ratzeburg Stadt befinden sich heute eine Gastwirtschaft und Büros.


Die Kleinbahn Kiel–Segeberg
Die Kleinbahn-AG Kiel-Segeberg wurde am 23. Juli 1911 von der Stadt Kiel, den Kreisen Plön und Segeberg sowie der Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Lenz & Co. gegründet.
Die gut 50 Kilometer lange eingleisige Strecke wurde am 2. Dezember 1911 eröffnet.
In Kiel besaß sie gemeinsam mit der Bahnstrecke Kiel–Schönberger Strand einen eigenen Kleinbahnhof Kiel Süd, der 1,7 Kilometer südöstlich des Hauptbahnhofs lag.
Ab dem 1. Juli 1954 begannen und endeten die Züge im Kieler Hauptbahnhof.

Der Bahnhof Bad Segeberg West lag nur 200 Meter vom Staatsbahnhof entfernt.
Vom Kleinbahnhof Wankendorf Nord war der Fußweg zum Staatsbahnhof über einen Kilometer lang.
In Kirchbarkau gab es Anschluss an die Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg.
1914 und 1915 wurden 240.212 Personen und 90.965 Tonnen Güter befördert.
1936 eröffnete eine drei Kilometer lange Anschlussbahn von Bornhöved zum Waffendepot Trappenkamp, deren Personenverkehr am 8. März 1952 eingestellt wurde.
Als Triebwagen diente ein umgebauter Diesel-Bus-LKW der Büssing AG, der im Volksmund Langschnauze hieß.

Die Gesellschafter stellten den Betrieb am 31. Dezember 1961 ein und ließen die Bahn abbauen.
Die Entfernung der Schwellen und des Gleiskörpers dauerte bis in den Sommer 1967.
Das 1911 errichtete, von Johann Theede entworfene Bahnhofsgebäude von Kiel Süd wurde 1973 abgerissen, weil es der Erweiterung der B 76 im Weg stand.
Der Bahnkörper ist teilweise noch erkennbar, abschnittsweise kann die Trasse als Radwanderweg genutzt werden, so zwischen Bad Segeberg und Blunk.

Die Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg
Die Kleinbahn-AG Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg wurde am 21. Juli 1908 gegründet, der Kreis Plön übernahm mehr als 75 % der Aktien.
Der Kleinbahnhof Preetz lag etwa 600 Meter vom Staatsbahnhof entfernt.
Der erste Abschnitt Preetz Kleinbahnhof–Lütjenburg wurde am 1. Oktober 1910 eröffnet, das Teilstück Kirchbarkau–Preetz Kleinbahnhof am 2. April 1911.
Für den zweiten Abschnitt wurde an einer Seeenge des Postsees bei Sieversdorf ein Damm aufgeschüttet und eine Brücke errichtet, die den Postsee in einen Nord- und einen Südteil trennt.
Die normalspurige Strecke war insgesamt 41,5 Kilometer lang.

Die Bahn bediente die Güter Rethwisch, Rastorf, Wildenhorst, Wittenberg, Lammershagen, Friedeburg, Rantzau, Neuhaus, Klamp und Helmstorf, außerdem Ziegeleien und eine Kiesgrube.
Anfangs fuhren vier Zugpaare täglich, 1936 waren es täglich drei Zugpaare zwischen Preetz und Lütjenburg.
Zum 1. April 1930 wurde der Personenverkehr zwischen Kirchbarkau und Preetz Kleinbahnhof aufgegeben.
Auf dem Ostteil nach Lütjenburg hielt er sich bis zum 15. Mai 1938, als auch der Güterverkehr auf der gesamten Strecke eingestellt wurde.
Danach wurde der Streckenabschnitt Kirchbarkau–Preetz Kleinbahnhof–Seekrug abgebaut.
Durch Vertrag vom 6. und 9. Juni 1940 erwarb das Deutsche Reich den Oberbau, die Einrichtungen und den Fahrpark.
Das Material wurde für den Bau der Strecke Westerland–Hörnum auf Sylt verwendet.
1940 erwarb der Reichsfiskus auch den Abschnitt Seekrug–Lütjenburg als Anschlussgleis für den Seefliegerhorst Bellin am Selenter See.
Die Bedienung übernahm die Reichsbahn bis etwa 1942 oder 1943, danach wurde auch dieser Abschnitt stillgelegt und abgebrochen.
Die Gesellschaft löste sich bis 1963 auf.
Die Geschichte in Daten
20. August 1885: Die Flensburger Kreisbahn eröffnet den Abschnitt bis Glücksburg.
3. Juli 1893: Die Rendsburger Kleinbahn wird genehmigt.
12. Dezember 1901: Die Flensburger Kreisbahn fährt nach Satrup.
21. Dezember 1901: Die Rendsburger Kreisbahn fährt von Rendsburg nach Hohenwestedt.
27. Juni 1903: Die Ratzeburger Kleinbahn nimmt den Betrieb auf.
17. Dezember 1907: Die Südstormarnsche Kreisbahn wird eröffnet.
30. Juni 1908: Die Ratzeburger Kleinbahn erreicht Klein Thurow.
1. Oktober 1910: Die Kleinbahn Preetz–Lütjenburg wird eröffnet.
2. Dezember 1911: Die Kleinbahn Kiel–Segeberg wird eröffnet.
10. November 1916: Die Rendsburger Kreisbahn erreicht Schenefeld.
15. Mai 1928: Die Südstormarnsche Kreisbahn nimmt Linienbusse in Betrieb.
1. April 1930: Der Personenverkehr zwischen Kirchbarkau und Preetz endet.
8. Oktober 1933: Der Personenverkehr der Ratzeburger Kleinbahn geht auf Omnibusse über.
Ende 1936: Die Südstrecke der Flensburger Kreisbahn wird stillgelegt.
1. Juli 1937: Der Verkehr auf der Südstrecke wird wieder aufgenommen.
15. Mai 1938: Auf der Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg endet der Verkehr.
31. Oktober 1938: Die Strecke Flensburg–Satrup–Rundhof wird endgültig eingestellt.
15. März 1952: Der Personenverkehr der Südstormarnschen Kreisbahn endet.
10. August 1952: Die Flensburger Kreisbahn wird abschnittsweise stillgelegt, der letzte Abschnitt folgt am 31. März 1953.
15. Mai 1957: Der Verkehr der Rendsburger Kreisbahn endet.
31. Dezember 1961: Der Betrieb der Kleinbahn Kiel–Segeberg wird eingestellt.
Häufige Fragen
Welche Kleinbahn hieß Rosa?
Was erinnert an die Flensburger Kreisbahn?
Wann endete der Personenverkehr der Südstormarnschen Kreisbahn?
Was ist der Kleinbahndamm in Ratzeburg?
Wann wurde die Kleinbahn Kiel–Segeberg eingestellt?
Flensburger Kreisbahn (Wikipedia) · Rendsburger Kreisbahn (Wikipedia) · Südstormarnsche Kreisbahn (Wikipedia) · Ratzeburger Kleinbahn (Wikipedia) · Kleinbahn Kiel–Segeberg (Wikipedia) · Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg (Wikipedia)
Alle Fotos stammen von Wikimedia Commons und sind gemeinfrei oder stehen unter einer freien Creative-Commons-Lizenz. Urheber, Lizenz und Quelle stehen direkt am Bild.
