Stumpfgleis: Das Gleis, das blind endet

Ich verstehe nur Bahnhof

„Manches Gleis führt nicht weiter, sondern endet blind an einem Prellbock – eine Sackgasse für den Zug.“

Stumpfgleis: Das Gleis, das blind endet

→ Alles über die Sackgasse auf der Schiene.

Lesezeit: 8 Minuten · Bahn-Lexikon

Kurz gesagt

Ein Stumpfgleis ist ein Gleis, das nicht weiterführt, sondern blind an einem Prellbock endet. Es ist gewissermaßen eine Sackgasse für den Zug. Solche Gleise findet man vor allem in Kopfbahnhöfen, auf denen die Züge enden, sowie zum Abstellen und Wenden von Fahrzeugen.

Nicht jedes Gleis führt immer weiter zum nächsten Ziel.

Manches Gleis endet plötzlich und geht schlicht nicht mehr weiter.

Ein solches blind endendes Gleis nennt man ein Stumpfgleis.

Bahnhof Hamm (Westfalen)
Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Gleis, das endet

Ein Stumpfgleis ist ein Gleis, das an einer Stelle blind endet.

Es führt also nicht weiter zu einem anderen Gleis oder Ziel.

Am Ende steht ein Prellbock, der ein Weiterrollen verhindert.

So ist das Stumpfgleis gewissermaßen eine Sackgasse für den Zug.

Hamm Bahnhof
Foto: Andreas NOWAK, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Prellbock am Ende

Am Ende eines Stumpfgleises steht fast immer ein kräftiger Prellbock.

Er ist ein festes Hindernis, das den Zug sicher zum Stehen bringt.

Sollte ein Zug einmal zu weit rollen, fängt der Prellbock ihn auf.

So sichert er das blinde Ende des Gleises gegen ein Unglück.

Gut zu wissen

Ein Stumpfgleis ist ein Gleis, das nicht weiterführt, sondern blind an einem Prellbock endet, eine Sackgasse für den Zug. Der Prellbock am Ende bringt einen zu weit rollenden Zug sicher zum Stehen.

Man findet Stumpfgleise vor allem in Kopfbahnhöfen, wo alle Gleise enden, sowie zum Abstellen und Wenden von Fahrzeugen. In ein Stumpfgleis fährt man stets langsam und aufmerksam ein.

Im Kopfbahnhof

Besonders häufig findet man Stumpfgleise in einem Kopfbahnhof.

Dort enden alle Gleise an einer Seite und führen nicht weiter.

Ein ankommender Zug fährt in ein solches Gleis hinein und hält dort.

Zum Weiterfahren muss er später in die Gegenrichtung zurücksetzen.

Zum Abstellen der Züge

Ein Stumpfgleis eignet sich gut zum Abstellen von Fahrzeugen.

Ein Zug, der gerade nicht gebraucht wird, kann dort in Ruhe warten.

Weil das Gleis blind endet, steht er anderen Zügen nicht im Weg.

So dient das Stumpfgleis oft als ruhiger Warteplatz für Fahrzeuge.

Zum Wenden und Umsetzen

Auch beim Wenden eines Zuges kann ein Stumpfgleis hilfreich sein.

Ein Zug fährt hinein, und die Lok wechselt ans andere Ende.

Dann zieht sie den Zug in die entgegengesetzte Richtung wieder heraus.

So lässt sich ein Zug mithilfe des Stumpfgleises umkehren.

Vorsicht am blinden Ende

Ein Stumpfgleis verlangt vom Lokführer besondere Vorsicht.

Denn er muss seinen Zug rechtzeitig vor dem Prellbock zum Stehen bringen.

Ein zu schnelles Einfahren könnte sonst zu einem Zusammenstoß führen.

Darum fährt man in ein Stumpfgleis stets langsam und aufmerksam ein.

Ein alltägliches Gleis

So unscheinbar es klingt, ist das Stumpfgleis ein ganz alltägliches Gleis.

In fast jedem größeren Bahnhof findet sich das eine oder andere.

Ob zum Enden, Abstellen oder Wenden, es erfüllt viele nützliche Zwecke.

So gehört die kleine Sackgasse fest zum Bild eines jeden Bahnhofs.

Die Sackgasse mit Sinn

Am Ende ist das Stumpfgleis eine Sackgasse, die durchaus ihren Sinn hat.

Es endet blind an einem Prellbock und führt bewusst nicht weiter.

Zum Enden, Abstellen und Wenden ist es überaus nützlich.

So ist das blind endende Gleis ein stiller, aber wichtiger Helfer im Betrieb.

Ein vertrautes Bild

Wer schon einmal in einem Kopfbahnhof war, kennt das Bild der Stumpfgleise.

Dort enden viele Gleise nebeneinander, jedes an seinem eigenen Prellbock.

Die Züge fahren hinein, halten und setzen später wieder zurück.

So gehört das Stumpfgleis fest zum Bild der großen Kopfbahnhöfe.

Für viele Reisende ist es ein ganz vertrauter Anblick.

Sicher gesichert

Ein Stumpfgleis wird stets besonders gut gegen ein Unglück gesichert.

Der Prellbock am Ende ist kräftig und fest im Boden verankert.

Oft warnt zudem ein Signal den Lokführer rechtzeitig vor dem Ende.

So ist auch die Sackgasse auf der Schiene ein sicherer Ort.

Nützlich im Alltag

Im Alltag der Bahn erfüllt das Stumpfgleis viele nützliche Aufgaben.

Es dient dem Enden, dem Abstellen und dem Wenden der Züge.

Ohne solche Gleise wäre der Betrieb in vielen Bahnhöfen kaum möglich.

So ist die kleine Sackgasse ein unscheinbarer, aber wichtiger Helfer.

Vom Stumpfgleis zur Weiterfahrt

Ein Zug, der in ein Stumpfgleis eingefahren ist, muss zum Weiterfahren zurücksetzen.

Dazu wechselt oft der Lokführer ans andere Ende des Zuges.

Von dort aus zieht er den Zug dann in die entgegengesetzte Richtung wieder heraus.

Bei einem modernen Triebzug mit einem Führerstand an jedem Ende geht das besonders leicht.

So verwandelt sich die Sackgasse rasch wieder in einen Weg in die Freiheit.

Gerade in einem Kopfbahnhof gehört dieses Zurücksetzen zum ganz normalen Betrieb.

So ist das blinde Ende nie ein wirkliches Hindernis für die Weiterfahrt.

Häufige Fragen

Was ist ein Stumpfgleis?
Ein Gleis, das nicht weiterführt, sondern blind an einem Prellbock endet. Es ist gewissermaßen eine Sackgasse für den Zug.
Was steht am Ende?
Ein kräftiger Prellbock. Er ist ein festes Hindernis, das den Zug sicher zum Stehen bringt und ein zu weit rollendes Fahrzeug auffängt.
Wo findet man Stumpfgleise?
Vor allem in Kopfbahnhöfen, wo alle Gleise an einer Seite enden. Auch zum Abstellen und Wenden von Fahrzeugen werden sie genutzt.
Wozu dienen sie noch?
Zum Abstellen von Zügen, die gerade nicht gebraucht werden, und zum Wenden: Ein Zug fährt hinein, die Lok wechselt ans andere Ende und zieht ihn zurück heraus.
Ist ein Stumpfgleis gefährlich?
Es verlangt Vorsicht. Der Lokführer muss seinen Zug rechtzeitig vor dem Prellbock zum Stehen bringen. Darum fährt man stets langsam und aufmerksam ein.

Weiterfahrt

Was ist ein Prellbock? – das Ende des Gleises

Was ist ein Kopfbahnhof? – viele Stumpfgleise

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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