Gleisplan: Die Landkarte der Gleise

Ich verstehe nur Bahnhof

„Was von außen ein wirres Gleisgewirr scheint, ist auf dem Gleisplan eine klare und geordnete Zeichnung.“

Gleisplan: Die Landkarte der Gleise

→ Alles über die genaue Zeichnung aller Gleise.

Lesezeit: 8 Minuten · Bahn-Lexikon

Kurz gesagt

Ein Gleisplan ist die genaue Zeichnung aller Gleise, Weichen und Signale eines Bahnhofs oder einer Strecke. Er ist gewissermaßen die Landkarte der Gleisanlagen. Die Fachleute der Bahn brauchen ihn, um den Verkehr zu planen und die Züge sicher zu lenken.

Wer auf einen großen Bahnhof blickt, sieht ein scheinbar wirres Gewirr aus Gleisen und Weichen.

Für die Fachleute der Bahn aber ist diese Anlage genau geordnet und bis ins Kleinste verzeichnet.

Die Zeichnung, die all diese Gleise abbildet, trägt den Namen Gleisplan.

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Foto: Lars Steffens, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Landkarte der Gleise

Ein Gleisplan ist im Kern eine genaue Zeichnung aller Gleise einer Anlage.

Wie auf einer Landkarte ist darauf jedes einzelne Gleis eingetragen.

Auch die Weichen, an denen die Gleise sich verzweigen, sind genau verzeichnet.

So bildet der Gleisplan die ganze Anlage übersichtlich auf einem Blatt ab.

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Foto: Thesunarcka, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Mehr als nur Gleise

Ein guter Gleisplan zeigt weit mehr als nur den Verlauf der Gleise.

Auch die Signale, die den Verkehr regeln, sind auf ihm eingetragen.

Ebenso finden sich die Bahnsteige, die Nummern der Gleise und weitere Anlagen darauf.

So enthält der Plan alles, was man braucht, um sich in der Anlage zurechtzufinden.

Gut zu wissen

Ein Gleisplan zeigt wie eine Landkarte alle Gleise, Weichen und Signale einer Anlage sowie die Bahnsteige und Gleisnummern. Er folgt einer festen Sprache aus Linien und Zeichen.

Die Fachleute brauchen ihn, um den Verkehr zu planen und die Züge zu lenken. Im Stellwerk zeigt oft ein großes Abbild des Plans, wo sich die Züge gerade befinden.

Ein Werkzeug der Planer

Für die Fachleute, die den Verkehr planen, ist der Gleisplan ein unentbehrliches Werkzeug.

Auf ihm können sie sehen, welche Wege ein Zug durch den Bahnhof nehmen kann.

Sie planen anhand des Plans, welches Gleis ein Zug befährt und wo er hält.

So ist der Gleisplan die Grundlage für die Ordnung des Verkehrs im Bahnhof.

Der Plan im Stellwerk

Auch im Stellwerk, von dem aus der Verkehr gelenkt wird, spielt der Gleisplan eine große Rolle.

Oft findet sich dort ein großes Abbild des Gleisplans an der Wand oder auf einem Schirm.

Auf ihm sieht der Fahrdienstleiter, wo sich die Züge gerade befinden.

So verbindet sich die Zeichnung der Gleise mit der Lenkung des lebendigen Verkehrs.

Die Sprache der Zeichen

Ein Gleisplan folgt einer festen und klaren Sprache aus Linien und Zeichen.

Jede Weiche, jedes Signal und jedes Gleis hat sein eigenes, festgelegtes Zeichen.

Wer diese Sprache beherrscht, liest aus dem Plan die ganze Anlage heraus.

So ist der Gleisplan für den Kundigen so verständlich wie eine gewöhnliche Landkarte.

Vom Plan zum Bau

Bevor ein Bahnhof gebaut oder umgebaut wird, entsteht zuerst ein Gleisplan.

Auf ihm entwerfen die Planer, wie die Gleise und Weichen liegen sollen.

Erst wenn der Plan durchdacht und geprüft ist, beginnt der eigentliche Bau.

So ist der Gleisplan der erste Schritt zu jeder neuen Gleisanlage.

Ordnung im Gewirr

Für den Laien wirkt eine große Gleisanlage wie ein undurchschaubares Durcheinander.

Der Gleisplan aber verwandelt dieses scheinbare Gewirr in eine klare Ordnung.

Jedes Gleis hat seinen Platz und seinen Zweck, und der Plan macht beides sichtbar.

So zeigt sich, dass hinter dem verwirrenden Anblick eine strenge Ordnung steckt.

Die verborgene Landkarte

Am Ende ist der Gleisplan eine verborgene Landkarte, die den Reisenden meist unbekannt bleibt.

Und doch beruht auf ihm die sichere Lenkung jedes einzelnen Zuges.

Ohne diese genaue Zeichnung wäre der Betrieb auf einem großen Bahnhof undenkbar.

So wacht der Gleisplan im Hintergrund über die Ordnung des ganzen Verkehrs.

Vom Papier zum Bildschirm

Früher war der Gleisplan eine große Zeichnung auf Papier, die man ausrollte und studierte.

Heute liegt er meist als Bild in einem Rechner vor und lässt sich am Bildschirm betrachten.

So kann man in ihn hineinzoomen und einzelne Bereiche der Anlage genau ansehen.

Der Zweck aber ist derselbe geblieben: die ganze Anlage übersichtlich abzubilden.

Ein Plan für die Sicherheit

Der Gleisplan dient nicht nur der Planung, sondern auch der Sicherheit des Betriebs.

Nur wer die genaue Lage aller Gleise und Weichen kennt, kann die Züge sicher lenken.

Ein Irrtum über den Verlauf eines Gleises könnte im Betrieb gefährlich werden.

So ist der genaue Gleisplan eine wichtige Grundlage für die Sicherheit auf der Schiene.

Häufige Fragen

Was ist ein Gleisplan?
Die genaue Zeichnung aller Gleise, Weichen und Signale eines Bahnhofs oder einer Strecke, gewissermaßen die Landkarte der Gleisanlagen.
Was zeigt er außer den Gleisen?
Auch die Signale, die Bahnsteige, die Nummern der Gleise und weitere Anlagen. So enthält er alles, was man braucht, um sich in der Anlage zurechtzufinden.
Wozu brauchen die Fachleute ihn?
Um den Verkehr zu planen und die Züge zu lenken. Auf ihm sehen sie, welche Wege ein Zug nehmen kann und welches Gleis er befährt.
Wird er im Stellwerk genutzt?
Ja. Oft findet sich dort ein großes Abbild des Gleisplans, auf dem der Fahrdienstleiter sieht, wo sich die Züge gerade befinden.
Wozu dient er beim Bau?
Bevor ein Bahnhof gebaut oder umgebaut wird, entsteht zuerst ein Gleisplan, auf dem die Planer den Verlauf der Gleise und Weichen entwerfen.

Weiterfahrt

Was ist eine Weiche? – wo Züge das Gleis wechseln

Was ist ein Stellwerk? – wo die Züge gelenkt werden

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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