Bremsklotz: Wie ein Zug mit Reibung zum Stehen kommt

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„Ein Klotz drückt sich an das rollende Rad, und aus Reibung wird Bremskraft – so simpel, so wirkungsvoll.“

Bremsklotz: Wie ein Zug mit Reibung zum Stehen kommt

→ Alles über die klassische Bremse der Eisenbahn.

Lesezeit: 8 Minuten · Bahn-Lexikon

Kurz gesagt

Ein Bremsklotz ist ein Klotz, der sich beim Bremsen von außen an das Rad des Zuges presst. Durch die Reibung zwischen Klotz und Rad wird der Zug abgebremst. Diese Klotzbremse ist die älteste und einfachste Bremse der Bahn. In modernen Zügen wird sie oft durch die Scheibenbremse ergänzt oder ersetzt.

Ein schwerer Zug braucht eine kräftige Bremse, um sicher zum Stehen zu kommen.

Die älteste und einfachste dieser Bremsen arbeitet mit einem simplen Klotz.

Dieser Bremsklotz bremst den Zug allein durch die Kraft der Reibung.

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Foto: DCB, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Klotz am Rad

Ein Bremsklotz ist ein kräftiger Klotz, meist aus Metall oder einem anderen festen Stoff.

Er sitzt dicht neben dem Rad des Zuges und berührt es im Ruhezustand nicht.

Erst beim Bremsen wird er von außen fest an das rollende Rad gepresst.

So legt sich der Klotz an das Rad wie eine Hand, die es festhalten will.

Bahnhof, Drebkau, Deutschland panoramio
Foto: André L., CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Reibung wird zur Bremskraft

Drückt der Klotz gegen das drehende Rad, entsteht zwischen beiden eine starke Reibung.

Diese Reibung wirkt der Drehung des Rades entgegen und bremst es ab.

Je fester der Klotz drückt, desto stärker wird der Zug abgebremst.

So verwandelt der Bremsklotz die Bewegung des Zuges in bremsende Reibung.

Gut zu wissen

Ein Bremsklotz presst sich beim Bremsen von außen an das Rad. Durch die Reibung zwischen Klotz und Rad wird der Zug abgebremst. Diese Klotzbremse ist die älteste und einfachste Bremse der Bahn.

Die starke Reibung erzeugt Hitze und nutzt Klotz und Rad ab. Darum nutzen viele moderne Züge die Scheibenbremse, bei der sich der Klotz an eine eigene Scheibe presst und das Rad schont.

Die älteste Bremse der Bahn

Die Klotzbremse ist die älteste Art, einen Zug zu bremsen.

Schon die ersten Züge wurden mit solchen Klötzen zum Stehen gebracht.

Ihre einfache und robuste Bauart hat sich über die Zeiten bewährt.

So ist der Bremsklotz ein treuer Begleiter der Bahn seit ihren Anfängen.

Einfach und robust

Der große Vorzug des Bremsklotzes liegt in seiner Einfachheit.

Er ist unkompliziert gebaut und lässt sich leicht warten und ersetzen.

Selbst bei Wind und Wetter arbeitet er zuverlässig und ohne Mucken.

So ist die Klotzbremse eine besonders robuste und verlässliche Bremse.

Hitze und Verschleiß

Die starke Reibung beim Bremsen erzeugt aber auch eine große Hitze.

Sowohl der Klotz als auch das Rad werden dabei stark beansprucht.

Der Klotz nutzt sich mit der Zeit ab und muss erneuert werden.

Auch das Rad leidet unter der ständigen Reibung des Bremsklotzes.

Die Scheibenbremse als Alternative

In modernen Zügen gibt es oft eine andere Bremse, die Scheibenbremse.

Bei ihr presst sich der Klotz nicht an das Rad, sondern an eine eigene Scheibe.

So bleibt das Rad selbst von der bremsenden Reibung verschont.

Viele moderne Züge nutzen darum die Scheibenbremse statt der alten Klotzbremse.

Oft im Zusammenspiel

Häufig arbeiten in einem Zug mehrere Arten von Bremsen zusammen.

Neben der Klotz- oder Scheibenbremse wirkt oft auch der Antrieb als Bremse.

Erst im Zusammenspiel bringen sie den schweren Zug sicher zum Stehen.

So ist der Bremsklotz meist nur ein Teil eines ganzen Bremssystems.

Die einfache Kraft der Reibung

Am Ende ist der Bremsklotz ein schönes Beispiel für eine einfache, kluge Idee.

Ein Klotz, der sich an das Rad presst, genügt, um einen Zug zu bremsen.

Allein die Kraft der Reibung verwandelt die Fahrt in einen sicheren Halt.

So steckt hinter dem sicheren Bremsen oft nur dieser schlichte Klotz.

Der vertraute Bremsklang

Wer am Bahnsteig steht, hört beim Halten eines Zuges oft ein leises Quietschen.

Dieses Geräusch entsteht, wenn sich die Bremsklötze an die Räder pressen.

Es ist ein vertrauter Klang, der zum Bild eines jeden Bahnhofs gehört.

Bei modernen Bremsen ist er allerdings deutlich leiser geworden.

So verrät schon der Klang, welche Art von Bremse ein Zug benutzt.

Neue Werkstoffe für den Klotz

Früher bestanden die Bremsklötze fast immer aus grauem Gusseisen.

Heute nutzt man oft neue Werkstoffe, die leiser und schonender sind.

Diese modernen Klötze verschleißen langsamer und quietschen weniger.

So hat sich sogar der schlichte Bremsklotz mit der Zeit weiterentwickelt.

Häufige Fragen

Was ist ein Bremsklotz?
Ein Klotz, der sich beim Bremsen von außen an das Rad des Zuges presst. Durch die Reibung zwischen Klotz und Rad wird der Zug abgebremst.
Wie bremst er den Zug?
Drückt der Klotz gegen das drehende Rad, entsteht eine starke Reibung, die der Drehung entgegenwirkt. Je fester er drückt, desto stärker wird der Zug abgebremst.
Ist die Klotzbremse alt?
Ja, sie ist die älteste Art, einen Zug zu bremsen. Schon die ersten Züge wurden mit solchen Klötzen zum Stehen gebracht. Ihre robuste Bauart hat sich bewährt.
Was ist der Nachteil?
Die starke Reibung erzeugt viel Hitze und beansprucht Klotz und Rad. Der Klotz nutzt sich ab und muss erneuert werden, und auch das Rad leidet unter der Reibung.
Was ist die Scheibenbremse?
Eine modernere Bremse, bei der sich der Klotz nicht an das Rad, sondern an eine eigene Scheibe presst. So bleibt das Rad selbst von der bremsenden Reibung verschont.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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