Letzte Buslinie zum Bahnhof gestrichen — sie war nicht ausgelastet, weil der Zug nicht fuhr

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Letzte Buslinie zum Bahnhof gestrichen — sie war nicht ausgelastet, weil der Zug nicht fuhr

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (zwei Systeme)

Zubringer gestrichen Satire: Waschbär sitzt in einer ungenutzten Busbucht vor einem kleinen Bahnhof

Der Bus war leer, weil der Zug nicht kam. Gemessen wurde der Bus. Foto: wpa (Symbolbild)

Cottbus (wpa) – Die letzte Buslinie zu einem Bahnhof ist gestrichen worden. Grund ist die Auslastung.

Sie lag bei 14 Prozent. Der Schwellenwert des Aufgabenträgers liegt bei 20.

Die Rechnung ist korrekt. Die Linie war nicht ausgelastet.

Auf der Anschlussstrecke lag die Ausfallquote im selben Zeitraum bei 41 Prozent.

Wer den Bus nahm, erreichte in 41 von 100 Fällen keinen Zug. Nach zwei Versuchen nimmt man das Auto.

Dieser Zusammenhang ist in der Auslastungsrechnung nicht enthalten. Sie misst den Bus.

Für den Zug ist ein anderer Aufgabenträger zuständig. Er misst den Zug.

Dessen Auslastungszahlen sind ebenfalls gesunken. Als Grund wird die schlechte Zubringeranbindung genannt.

Beide Rechnungen sind richtig. Beide führen zur Streichung.

Gestrichen wurde zuerst der Bus. Die Entscheidung über die Strecke steht aus.

Die Prüfung ist beantragt. Sie soll 2027 vorliegen.

Bis dahin ist der Bahnhof ohne Zubringer. Zu Fuß ist er in 40 Minuten erreichbar.

Ein Gehweg besteht auf 900 Metern der Strecke. Der Rest verläuft an der Landstraße.

Verkehrsreferent Alfred Zubringerquote nannte die Entscheidung datenbasiert. Das ist sie.

Die Daten stammen aus zwei Systemen, die einander nicht kennen.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Auslastung der Buslinie 14 Prozent, Ausfallquote auf der Anschlussstrecke 41 Prozent +++

+++ Zwei getrennte Aufgabenträger, zwei richtige Rechnungen, eine gestrichene Linie +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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