Wahlkampftour mit der Bahn beendet: Kandidat erreicht zwei von neun Terminen und wird für Bürgernähe gelobt

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Wahlkampftour mit der Bahn beendet: Kandidat erreicht zwei von neun Terminen und wird für Bürgernähe gelobt

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (mit Aufenthalt)

Wahlkampf Satire: Waschbär steht mit einem leeren Wahlplakat auf einem Bahnsteig

Der Chefredakteur wartet auf den Kandidaten. Er ist im Gespräch. Foto: wpa (Symbolbild)

Fulda (wpa) – Ein Bundestagskandidat hat seine Wahlkampftour mit der Bahn beendet. Geplant waren neun Termine in drei Tagen.

Erreicht wurden zwei. Die übrigen sieben entfielen.

Der längste ungeplante Aufenthalt betrug vier Stunden. Er fand in Fulda statt.

In diesen vier Stunden sprach der Kandidat mit rund 40 Wartenden. Das Team nennt es das erfolgreichste Format der Tour.

„So nah war ich den Menschen nie“, erklärte er. Nah war er ihnen auf Gleis 4.

Die Gespräche wurden dokumentiert. Entstanden sind 190 Fotos.

Sie zeigen den Kandidaten zwischen Reisenden. Im Hintergrund steht die Anzeigetafel.

Auf der Anzeigetafel steht eine Verspätung von 90 Minuten. Sie wurde später auf 140 korrigiert.

Die Fotos wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet. Sie erreichten 340.000 Menschen.

Das ist mehr, als die sieben ausgefallenen Termine zusammen erreicht hätten. Auch das steht in der Bilanz.

Die sieben Gastgeber wurden nicht informiert. Eine Absage war unterwegs nicht möglich.

Nicht möglich war sie wegen des Funklochs. Es ist seit 2019 dokumentiert.

Drei der Gastgeber haben anschließend geschrieben. Zwei haben um einen Ersatztermin gebeten.

Ein Ersatztermin wurde vereinbart. Angereist wurde mit dem Auto.

Das Auto war ein Dienstwagen der Fraktion. Er stand in Berlin.

Für den Wahlkampf standen 41.000 Euro zur Verfügung. Davon entfielen 1.900 auf Bahnfahrkarten.

Erstattet wurden 640 Euro für ausgefallene Verbindungen. Der Antrag umfasste vierzehn Belege.

Bearbeitet wurde er in sieben Wochen. Das ist die übliche Frist.

Der Kandidat hat die Tour im folgenden Jahr wiederholt. Geplant waren diesmal vier Termine.

Vier Termine bei drei Tagen entsprechen der tatsächlichen Erreichbarkeit. Berechnet wurde sie aus dem Vorjahr.

Herr Determann wartete in Fulda auf denselben Anschluss. Er hat mit dem Kandidaten gesprochen.

Er sagt, das Gespräch sei gut gewesen. Er sagt auch, er habe den Zug trotzdem nicht bekommen.

Gewählt hat er im September. Wen, hat er nicht gesagt.

Sein Anschluss in Bremen klappt weiterhin an drei von fünf Tagen.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Vier ungeplante Stunden in Fulda, als Erfolgsformat gebucht +++

+++ Sieben Termine entfielen, die Gastgeber wurden nicht informiert +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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