Umweltschutz im Zug: 7,6 Millionen für Spülmaschinen sparen 600 Euro Verpackungssteuer

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Umweltschutz im Zug: 7,6 Millionen für Spülmaschinen sparen 600 Euro Verpackungssteuer

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Mehrweg)

Verpackungssteuer Satire: Waschbär steht an einer Bistrotheke im Zug vor einer Tasse

Der Chefredakteur trinkt aus Porzellan. Es ist gespült. Foto: wpa (Symbolbild)

Tübingen (wpa) – Die Deutsche Bahn hat in 190 Fernzügen Spülmaschinen eingebaut. Ziel ist die Vermeidung von Einwegverpackungen.

Anlass ist eine kommunale Verpackungssteuer. Sie gilt in mehreren Städten, darunter Tübingen.

Die Steuer beträgt 50 Cent je Einwegbecher. Sie fällt am Verkaufsort an.

Verkaufsort ist bei einem fahrenden Zug der Ort des Verkaufs. Das ist juristisch geklärt.

Geklärt wurde es 2024. Betroffen sind Verkäufe während des Halts in einer Stadt mit Steuer.

„Wir handeln vorausschauend“, erklärt Produktmanagerin Silke Handgepäck. Vorausgeschaut wurde auf die Halte.

Die Halte in Städten mit Verpackungssteuer dauern zusammen elf Minuten am Tag. In dieser Zeit werden rund vier Becher verkauft.

Das ergibt eine Steuerlast von rund 600 Euro im Jahr. Berechnet hat das die Steuerabteilung.

Der Einbau der Spülmaschinen kostete 7,6 Millionen Euro. Er dauerte 14 Monate.

Die Amortisation beträgt damit rechnerisch 12.600 Jahre. Diese Zahl steht in keiner Vorlage.

In der Vorlage steht der ökologische Nutzen. Er ist real und wurde beziffert.

Beziffert wurde eine Einsparung von 41 Tonnen Abfall im Jahr. Das entspricht rund 1,4 Millionen Bechern.

Diese 1,4 Millionen Becher fallen überwiegend außerhalb der Steuerstädte an. Dort gibt es keine Steuer.

Die Maßnahme wäre also auch ohne Steuer sinnvoll gewesen. Beschlossen wurde sie wegen der Steuer.

Die Spülmaschine benötigt einen Wasseranschluss. In 41 Zügen fehlt er.

Nachgerüstet wird er im Rahmen der Hauptuntersuchung. Diese steht bei diesen Zügen 2029 an.

Bis dahin wird dort mit Einweg gearbeitet. Auch in den Steuerstädten.

Das Bordbistro fährt an 41 Prozent der Fahrten nicht mit. Es fehlt Personal.

Fährt es nicht mit, wird nichts verkauft. Dann fällt weder Abfall noch Steuer an.

Rechnerisch ist das die wirksamste Maßnahme. Sie steht in keinem Bericht.

Frau Bertram fährt regelmäßig und trinkt gern Kaffee. Sie hat im Juli aus Porzellan getrunken.

Sie sagt, es habe besser geschmeckt. Sie sagt auch, es sei das erste Mal seit Jahren gewesen.

An den übrigen vier Fahrten fuhr das Bistro nicht mit. Sie hat sich vorher etwas gekauft.

Der Becher war aus Pappe. Gekauft hat sie ihn am Bahnhof.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ 7,6 Millionen investiert, 600 Euro Steuer gespart +++

+++ Spülmaschine benötigt Wasseranschluss, er fehlt in 41 Zügen +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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