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Zuschuss für die Schiene, beantragt je Zug, für Trassen, die es kaum gibt
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (verlagert)

Der Chefredakteur rechnet nach. Es hebt sich auf. Foto: wpa (Symbolbild)
Duisburg (wpa) – Die Trassenpreise für den Güterverkehr sind um 18 Prozent gestiegen. Die Erhöhung gilt seit Januar.
Im selben Monat wurde ein Zuschussprogramm aufgestockt. Es beträgt jetzt 350 Millionen Euro im Jahr.
Beide Maßnahmen betreffen dieselben Züge. Beschlossen wurden sie getrennt.
Die Erhöhung beschließt der Netzbetreiber. Sie folgt aus dem Finanzierungsvertrag.
Der Zuschuss kommt vom Bund. Er soll die Erhöhung ausgleichen.
Erhöht wird mit der einen Hand, ausgeglichen mit der anderen. Dazwischen liegt ein Antrag.
„Die Wettbewerbsfähigkeit bleibt erhalten“, sagt Ministeriumssprecher Kurt Ausgleichsantrag. Erhalten bleibt sie durch den Ausgleich.
Der Ausgleich wird je Zug beantragt. Der Antrag umfasst vier Seiten.
Vier Seiten pro Zug, um zurückzubekommen, was man ihm zuvor auferlegte. Das ist der Kreislauf.
Frau Neubert betreibt eine kleine Spedition und würde verlagern. Ihre Trasse fehlt, der Einzelwagenverkehr ist abgebaut.
Sie füllt den Vier-Seiten-Antrag für Züge, die sie nicht fahren kann. Der Zuschuss gilt für eine Trasse, die es kaum gibt.
Der Vorstand nennt das Programm ein Bekenntnis zur Schiene. Bekannt hat man sich, erhöht und ausgeglichen zugleich.
Ein Zuschuss, den man je Zug beantragen muss, kommt nur an, wo Züge fahren. Wo keine fahren, bleibt der Antrag leer.
Der Minister lobt die Stärkung des Schienengüterverkehrs. Gestärkt wird der Antrag, nicht die Strecke.
Gemessen wird die Höhe des Zuschusses, nicht die Zahl der Trassen. 350 Millionen stehen bereit, die Trasse fehlt.
Erhöht wurde zentral, ausgeglichen wird einzeln, geplant wurde getrennt. So verwaltet man ein Nullsummenspiel.
Für die fehlenden Trassen gibt es kein Zuschussprogramm. Es gibt eines für die Preise, die man selbst erhöhte.
So hält die Bahn den Güterverkehr wettbewerbsfähig, indem sie ihn verteuert und den Aufschlag zurückerstattet. Vier Seiten pro Zug.
18 Prozent mehr, 350 Millionen zurück, vier Seiten je Zug, kaum eine Trasse. Das ist die Wettbewerbsfähigkeit.
Die Trassenpreise stiegen um 18 Prozent, und der Bund gleicht das mit 350 Millionen aus, je Zug auf vier Seiten beantragt. Frau Neubert würde verlagern, nur fehlt ihr die Trasse, die man abbaute, bevor man den Zuschuss erfand.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Trassenpreise steigen jährlich, Verkehrsverträge laufen zehn Jahre – die Differenz trägt das Unternehmen +++
+++ Gefördert wird die gebuchte Trasse +++
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