Tempolimit für den ICE beschlossen: Damit wird die Verspätung endlich planbar

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Tempolimit für den ICE beschlossen: Damit wird die Verspätung endlich planbar

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (bei 130)

Tempolimit ICE Satire: Waschbär steht am Bahnsteig neben einem haltenden Hochgeschwindigkeitszug

Ein ICE hält das neue Tempolimit vorbildlich ein. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Die Deutsche Bahn führt ein Tempolimit für ihre Hochgeschwindigkeitszüge ein. Erlaubt sind künftig 130 Kilometer pro Stunde.

Die Maßnahme dient nicht dem Klima. Sie dient der Planbarkeit.

„Schnelle Züge erzeugen Hoffnung“, erklärte Fahrplanchefin Miriam Bremsweg. „Hoffnung ist unser größtes Risiko.“

Bei gleichbleibendem Tempo lasse sich die Ankunft exakt berechnen. Sie liege dann immer bei später.

Auf der Autobahn gilt weiterhin kein Limit. Dort wird ohnehin gestanden.

Reisende reagierten überraschend gefasst. Viele hatten das Limit für längst eingeführt gehalten.

Betroffen sind 410 Züge im Fernverkehr. Die Fahrzeit verlängert sich um durchschnittlich 40 Minuten.

Diese 40 Minuten sind bereits im Fahrplan enthalten. Sie standen dort schon vorher.

Der Konzern rechnet mit Einsparungen beim Energieverbrauch. Sie liegen bei 12 Prozent.

Gleichzeitig sinken die Wartungskosten. Ein Rad, das langsamer dreht, hält länger.

Der Verband der Bahnindustrie sieht das kritisch. Man habe die Züge für 300 gebaut.

Die Bahn verweist auf die Praxis. Auf 90 Prozent des Netzes seien 300 ohnehin nicht möglich.

In Frankreich wurde die Maßnahme mit Interesse verfolgt. Dort fahren die Züge weiterhin schnell.

Ein Sprecher der SNCF wollte das nicht kommentieren. Er sei gerade unterwegs und komme gleich an.

Die schnellste Strecke im Netz liegt zwischen Köln und Frankfurt. Dort waren 300 möglich.

Gebaut wurde sie für 1,6 Milliarden Euro. Eröffnet wurde sie im Jahr 2002.

Die Fahrzeit betrug damals 62 Minuten. Heute sind es 76.

Der Unterschied entstand durch Puffer und Baustellen. Beides wurde nachträglich eingerechnet.

Mit dem neuen Limit sind es 94 Minuten. Damit ist der Zeitgewinn vollständig aufgebraucht.

Der Name ICE bleibt bestehen. Er steht künftig für Inter City Erwartbar.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Radfahrer überholt ICE auf Höhe Fulda – Bahn spricht von Einzelfall +++

+++ Tempoanzeige im Zug zeigt jetzt Sternzeichen statt Geschwindigkeit +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →