Tarifeinigung ohne Streik: Fahrgäste vermissen die gewohnte Verlässlichkeit

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Tarifeinigung ohne Streik: Fahrgäste vermissen die gewohnte Verlässlichkeit

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (streikfrei)

Tarifeinigung Satire: Waschbär sitzt allein auf einer Bank in einer leeren Bahnhofshalle

Kein Streik. Trotzdem kein Zug. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Bahn und Gewerkschaft haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Gestreikt wurde nicht.

Die Gehälter steigen in zwei Schritten um fünf Prozent. Die Laufzeit beträgt 26 Monate.

„Wir haben verhandelt statt gekämpft“, erklärte ein Sprecher der Gewerkschaft zufrieden.

Bei den Fahrgästen löste die Nachricht Irritation aus. Viele hatten fest mit Ausfällen gerechnet.

In Foren wurde die Meldung zunächst für falsch gehalten. Andere vermuteten eine verspätete Ankündigung.

Ein Pendler aus Hagen beschrieb seine Lage so. Er habe für die Streiktage bereits Urlaub eingereicht.

Der Urlaub bleibt bestehen. Der Zug fällt trotzdem aus.

Als Grund nennt die Bahn einen Fahrzeugmangel. Mit dem Tarifkonflikt habe das nichts zu tun.

Die Zahl der Ausfälle liegt im August bei 9 Prozent. Im Streikmonat des Vorjahres waren es 11.

Der Unterschied gilt intern als gering. Öffentlich wird er als Fortschritt geführt.

Fahrgastverbände fordern nun Verlässlichkeit ohne Ausrede. Ein Betrieb ohne Streik müsse funktionieren.

Der Konzern verweist auf die Komplexität. Ein Netz sei kein Uhrwerk.

In der Schweiz wurde die Aussage aufmerksam gelesen. Dort ist ein Netz genau das.

Für die Umsetzung des Vertrags wurde eine Kommission gebildet. Sie tagt erstmals im November.

Behandelt werden zunächst die Arbeitszeiten. Danach folgen die Pausenräume.

Der Vertrag gilt für 180.000 Beschäftigte. Ausgenommen sind die Werkstätten.

Für sie wird gesondert verhandelt. Ein Termin steht noch nicht fest.

Die Gewerkschaft dringt auf Eile. Ohne Werkstätten fährt am Ende niemand.

Die Pausenräume sind seit Jahren ein Thema. Viele liegen in stillgelegten Stellwerken.

Dort ist es ruhig. Und kein Zug stört bei der Erholung.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Gewerkschaft einigt sich – der Fahrgast erwartet trotzdem das Schlimmste +++

+++ Zug fällt aus, obwohl niemand streikt +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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