Starkes Signal gesetzt: Staatssekretär für Pünktlichkeit erscheint 40 Minuten zu spät zur eigenen Vereidigung

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Starkes Signal gesetzt: Staatssekretär für Pünktlichkeit erscheint 40 Minuten zu spät zur eigenen Vereidigung

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (40 Minuten später)

Pünktlichkeit Satire: Waschbär hält eine große Uhr vor einem Ministeriumsgebäude

Der Chefredakteur hält die Uhr. Sie geht richtig. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Der neue Staatssekretär für Pünktlichkeit im Schienenverkehr ist am Montag vereidigt worden. Vorgesehen war 11 Uhr.

Vereidigt wurde um 11:40 Uhr. Angereist war er mit dem Zug.

Der Zug hatte 44 Minuten Verspätung. Als Grund nennt die Auskunft eine Stellwerksstörung.

Das betroffene Stellwerk stammt aus dem Jahr 1968. Es steht auf der Liste für die Digitalisierung.

Auf der Liste steht es seit 2019. Die Umsetzung ist für 2033 vorgesehen.

„Ich kenne das Problem aus eigener Anschauung“, sagte der Staatssekretär bei seinem Amtsantritt. Angeschaut hat er es an diesem Morgen.

Das Amt wurde im Juli neu geschaffen. Es ist mit vierzehn Stellen ausgestattet.

Sein Auftrag lautet, die Pünktlichkeit im Fernverkehr zu verbessern. Die Zielmarke wurde im August auf 52 Prozent gesenkt.

Damit ist das Ziel seit dem 14. August erreicht. Der Auftrag besteht fort.

Er besteht fort, weil das Amt für fünf Jahre eingerichtet wurde. Eine Auflösung bei Zielerreichung war nicht vorgesehen.

Die Vereidigung wurde in den sozialen Netzwerken kommentiert. Die Beiträge erreichten 1,4 Millionen Menschen.

Das Ministerium hat den Vorgang nicht kommentiert. Auf Nachfrage wurde die Verspätung bestätigt.

Bestätigt wurde auch die Verkehrsmittelwahl. Sie entspricht der Verwaltungsvorschrift.

Die Vorschrift schreibt bis 500 Kilometer die Bahn vor. Die Strecke betrug 340 Kilometer.

Insofern hat der Staatssekretär korrekt gehandelt. Das wurde in der Mitteilung hervorgehoben.

Hervorgehoben wurde außerdem, dass er die Verspätung selbst mitgeteilt hat. Mitgeteilt hat er sie aus Fulda.

Aus Fulda gibt es keine Verbindung. Mitgeteilt hat er sie aus Kassel.

Der Vorgang wird intern als Referenzfall geführt. Referenzfälle dienen der Schulung.

Geschult werden Führungskräfte im Umgang mit Verzögerungen. Die Schulung dauert einen Tag.

Sie findet in Frankfurt statt. Angereist wird mit der Bahn.

Herr Determann pendelt seit 1998 und hat die Meldung gelesen. Er sagt, er habe sich gefreut.

Gefreut habe er sich, weil zum ersten Mal jemand betroffen war, der etwas ändern kann. Er sagt auch, das sei naiv.

Die Zielmarke von 52 Prozent bezieht sich auf den Fernverkehr. Er fährt Nahverkehr.

Für den Nahverkehr gibt es kein Amt.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Vereidigung um 40 Minuten verschoben, der Grund war eine Stellwerksstörung +++

+++ Amtsantritt gilt seither als Referenzfall für die neue Zielmarke +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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