Preismonitoring ausgewertet: Bahn führt für Verbindungsabfragen eine Bearbeitungsgebühr ein

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Preismonitoring ausgewertet: Bahn führt für Verbindungsabfragen eine Bearbeitungsgebühr ein

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (ab der elften Minute kostenpflichtig)

Preismonitoring Gebühr Satire: Waschbär sitzt nachts vor einem Fahrkartenautomaten mit leerem leuchtendem Bildschirm

Abfrage Nummer elf an diesem Tag. Ab hier wird es kostenpflichtig. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Die Deutsche Bahn führt eine Gebühr für Verbindungsabfragen ein. Sie greift ab der elften Abfrage am Tag.

Die Gebühr beträgt 20 Cent je Abfrage. Sie wird über das Kundenkonto abgerechnet.

Anlass ist eine Auswertung von Verbraucherschützern. Sie hatten an 690 Erhebungstagen 289.154 Verbindungsabfragen ausgewertet.

Erhoben wurden ausschließlich Direktverbindungen der zweiten Klasse. Und zwar nur zwischen den fünf bevölkerungsreichsten Städten, tagsüber zwischen 7 und 19 Uhr.

Untersucht wurde also der bestbediente Teil des Netzes. Die Ergebnisse gelten trotzdem als repräsentativ für das Gesamtsystem.

Nach der neuen Gebührenordnung wäre diese Erhebung teuer geworden. Für 289.154 Abfragen wären rund 56.000 Euro angefallen.

Tarifreferent Jürgen Wabenplan wies einen Zusammenhang zurück. Die Gebühr richte sich gegen automatisierte Massenabfragen.

Diese belasteten die Systeme. Eine Belastungsgrenze wurde nicht genannt.

Von der Gebühr ausgenommen sind Buchungen. Wer abfragt und bucht, zahlt nichts.

Wer abfragt und nicht bucht, zahlt. Die Ordnung nennt das verursachungsgerecht.

Der Fahrgastverband kritisierte die Regelung als Vergleichsverhinderung. Wer Preise vergleiche, brauche mehr als zehn Abfragen.

Die Bahn verwies auf die Alternative. Man könne den Preis auch einfach akzeptieren.

Zehn Abfragen seien für eine Reiseplanung ausreichend. Diese Zahl beruht auf einer internen Erhebung.

Die Erhebung ist nicht veröffentlicht. Sie stammt aus dem Jahr 2019.

Für Vielfahrer ist ein Paket vorgesehen. Hundert Abfragen kosten 14 Euro.

Das Paket ist drei Monate gültig. Nicht genutzte Abfragen verfallen.

Verbraucherschützer kündigten eine Fortsetzung des Monitorings an. Die Finanzierung sei noch ungeklärt.

In der Gebührenordnung steht ein Halbsatz, der bemerkenswert offen ist. Die Abfrage sei keine Leistung des Kunden, sondern eine des Systems.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Fortsetzung des Preismonitorings angekündigt – Finanzierung der Abfragegebühren offen +++

+++ Paket mit hundert Abfragen für 14 Euro erhältlich, Restguthaben verfällt nach drei Monaten +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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