⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.
Studienreise beantragt: Delegation besucht Marokko, die Strecke war vor Bewilligung des Antrags fertig
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (320 km/h)

Der Chefredakteur ist angekommen. Überpünktlich. Foto: wpa (Symbolbild)
Tanger (wpa) – Eine deutsche Fachdelegation hat die marokkanische Hochgeschwindigkeitsstrecke besichtigt. Sie verbindet Tanger mit Kenitra.
Die Strecke ging 2018 in Betrieb. Gebaut wurde sie in rund sieben Jahren.
Der Antrag für die Studienreise wurde 2017 gestellt. Bewilligt wurde er 2019.
Zwischen Antrag und Bewilligung lagen zwei Jahre. In dieser Zeit wurde die Strecke eröffnet.
„Wir haben den Regelbetrieb besichtigt“, erklärt der Delegationsleiter. Der Regelbetrieb war das Ergebnis.
Vorgesehen war eine Besichtigung der Bauphase. Sie war Gegenstand des Antrags.
Der Antrag wurde nicht angepasst. Eine Anpassung hätte ein neues Verfahren ausgelöst.
Durchgeführt wurde die Reise 2026. Zwischen Bewilligung und Reise lagen weitere sieben Jahre.
Als Grund werden Haushaltssperren und Terminfindung genannt. Beides ist dokumentiert.
Die Züge fahren dort mit bis zu 320 Stundenkilometern. Die Fahrzeit von Tanger nach Casablanca beträgt gut zwei Stunden.
Vorher betrug sie fast fünf. Die Halbierung ist der zentrale Befund.
Der Bericht umfasst 90 Seiten. Er empfiehlt an erster Stelle eine frühere Antragstellung.
Diese Empfehlung betrifft das eigene Haus. Sie ist die einzige umsetzbare.
Die übrigen Empfehlungen betreffen das Planungsrecht. Sie werden geprüft.
Marokko hat für den Bau Kredite aufgenommen. Kritik daran gab es und sie war berechtigt.
Die Strecke fährt trotzdem. Das ist der Unterschied zur deutschen Kritik.
Deutsche Kritik wird vor dem Bau geäußert. Sie führt dazu, dass nicht gebaut wird.
Marokkanische Kritik wurde nach dem Bau geäußert. Sie führte zu einer Debatte.
Beide Verfahren sind legitim. Nur eines endet mit einem Zug.
Die Verlängerung nach Marrakesch ist im Bau. Auch dafür steht ein Zeitplan.
Frau Benali pendelt zwischen Kenitra und Casablanca. Sie fährt seit 2018 täglich.
Sie sagt, der Zug sei fast immer pünktlich. Sie hat die Delegation gesehen.
Gefragt wurde sie nicht. Die Delegation war im reservierten Wagen.
Ihr Zug hatte an diesem Tag zwei Minuten Verspätung. Das war in diesem Jahr das zweite Mal.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Antrag 2017 gestellt, Strecke 2018 eröffnet, Bewilligung 2019 +++
+++ Der Bericht empfiehlt eine frühere Antragstellung +++
Mehr Satire-Ersatzverkehr:
Alle Meldungen der Waschbär-Presseagentur
Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.
Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp
- Neue Slam-Texte zuerst
- Gedanken vom Gleis
- Keine E-Mail, kein Spam
Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.
Jetzt Kanal folgen