Neues Kundenmagazin liegt in Zügen aus, in denen es keine Ablage mehr gibt

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Neues Kundenmagazin liegt in Zügen aus, in denen es keine Ablage mehr gibt

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (bitte nicht ablegen)

Kundenmagazin ohne Ablage Satire: Waschbär sitzt im Zug zwischen heruntergerutschten Hochglanzheften im Gang

Wagen 12 nach der Abfahrt. Die Netztaschen sind im selben Quartal entfallen. Foto: wpa (Symbolbild)

Frankfurt am Main (wpa) – Das Bordmagazin der Deutschen Bahn erscheint in neuer Aufmachung. Die Auflage beträgt 240.000 Exemplare.

Das Heft umfasst 68 Seiten. Es liegt in allen Fernverkehrszügen aus.

Eine Ablagemöglichkeit ist in den neuen Wagen nicht mehr vorgesehen. Die Netztaschen an den Rückenlehnen wurden im selben Quartal gestrichen.

Beide Beschlüsse stammen aus demselben Haus. Sie wurden in zwei verschiedenen Sitzungen gefasst.

Der Beschluss zur Ablage spart 2,10 Euro je Sitzplatz. Hochgerechnet ergibt das 1,4 Millionen Euro.

Der Beschluss zum Magazin kostet 3,9 Millionen Euro im Jahr. Beide Zahlen stehen in derselben Quartalsübersicht.

Eine Verbindung zwischen den Vorgängen wurde nicht hergestellt. Die Bereiche berichten an unterschiedliche Vorstandsressorts.

Die Hefte werden nun auf den Sitzen abgelegt. Von dort rutschen sie beim Anfahren.

Das Reinigungspersonal sammelt sie ein. Der Aufwand ist in keiner der beiden Rechnungen enthalten.

Die Redaktion des Magazins zeigte sich unbeeindruckt. Das Heft werde ohnehin überwiegend mitgenommen.

Eine Erhebung dazu gibt es nicht. Erhoben wird die Zahl der ausgelegten Exemplare.

Im aktuellen Heft findet sich ein Beitrag über Nachhaltigkeit. Er trägt den Titel „Weniger ist mehr“.

Der Beitrag beginnt auf Seite 34. Er endet auf Seite 41.

Für das kommende Jahr ist eine Erweiterung geplant. Vorgesehen sind 84 Seiten.

Über eine Wiedereinführung der Ablage wird nicht verhandelt. Sie gilt als abgeschlossener Vorgang.

Ein Vorschlag aus der Werkstatt liegt vor. Er sieht vor, das Magazin an die Kopfstütze zu klemmen.

Die Prüfung dauert an. Zuständig ist die Abteilung für Innenausstattung.

Ein Satz aus dem Editorial des neuen Hefts blieb unkommentiert. Wir begleiten Sie auf jedem Meter Ihrer Reise.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Reinigungsaufwand für heruntergerutschte Hefte in keiner Kalkulation enthalten +++

+++ Vorschlag zur Klemmbefestigung an der Kopfstütze weiterhin in Prüfung +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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