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Bahn beziffert die Klimafolgekosten für ihr Netz — und plant null dafür ein
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Position null)

Der Schaden ist berechnet. Ein Haushaltstitel ist er nicht. Foto: wpa (Symbolbild)
Berlin (wpa) – Die Bahn hat die Klimafolgekosten für ihr Netz beziffert. Sie liegen bei 610 Millionen Euro im Jahr.
Die Zahl beruht auf einer eigenen Untersuchung. Erfasst sind Schäden durch Starkregen, Sturm, Hitze und Trockenheit.
Dazu zählen unterspülte Dämme, verworfene Gleise und Baumwürfe. Die Fälle sind einzeln dokumentiert.
Die Untersuchung gilt als methodisch sauber. Sie wurde extern geprüft.
Im Wirtschaftsplan ist für diese Kosten kein eigener Ansatz vorgesehen. Die Position lautet null.
Das ist kein Widerspruch. Die Schäden werden im Rahmen der laufenden Instandhaltung behoben.
Die laufende Instandhaltung hat einen eigenen Ansatz. Er ist seit drei Jahren unverändert.
Steigen die Schäden, sinkt der Anteil für alles andere. Das ist die Mechanik.
Verdrängt wird dabei die vorbeugende Instandhaltung. Sie ist als Erste kürzbar.
Weniger Vorbeugung erhöht die Schadensanfälligkeit. Der Zusammenhang ist bekannt.
Er ist in der Untersuchung als Rückkopplung beschrieben. Der Abschnitt umfasst zwei Seiten.
Ein Haushaltstitel entsteht daraus nicht. Titel entstehen aus Anmeldungen.
Angemeldet wurde die Summe nicht. Eine Anmeldung setzt eine Zuständigkeit voraus.
Zuständig für Klimafolgen ist kein Fachbereich. Zuständig für Instandhaltung sind mehrere.
Damit steht die Zahl exakt berechnet in einem Bericht, den kein Ansatz aufnimmt.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Klimafolgekosten mit 610 Millionen Euro im Jahr beziffert, Haushaltsansatz null +++
+++ Behebung im Rahmen der laufenden Instandhaltung – deren Ansatz ist seit drei Jahren unverändert +++
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