Halbstundentakt für 21 Städte: Züge fallen jetzt doppelt so oft aus

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Halbstundentakt für 21 Städte: Züge fallen jetzt doppelt so oft aus

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (im Halbstundentakt)

Halbstundentakt Satire: Waschbär steht auf einem Bahnsteig neben zwei nebeneinander wartenden Zügen

Zwei Züge zur selben Zeit. Beide fallen aus. Foto: wpa (Symbolbild)

Frankfurt (wpa) – Die Deutsche Bahn hat den Halbstundentakt auf 21 Städte ausgeweitet. Das Netz wuchs dabei von 900 auf 2.300 Kilometer.

Damit fahren auf vielen Strecken doppelt so viele Züge. Auch die Ausfälle haben sich verdoppelt.

„Wir bieten jetzt mehr Auswahl“, erklärte Fernverkehrschefin Beate Taktschlag. „Auch beim Nichtfahren.“

Betroffen sind vor allem die neuen Verbindungen. Sie wurden ohne zusätzliche Fahrzeuge eingerichtet.

Die Züge stammen aus dem Bestand. Sie fahren nun häufiger und halten seltener.

Der Konzern nennt das eine Verdichtung. Fachleute nennen es eine Umverteilung.

In der Praxis sieht das so aus. Wer den ersten Zug verpasst, wartet auf den zweiten.

Der zweite Zug ist meist derselbe. Er hat lediglich eine andere Nummer.

Fahrgastverbände begrüßen den Ausbau grundsätzlich. Man wünsche sich allerdings Züge dazu.

Die Bahn verweist auf die Bestellung. 79 neue Fahrzeuge sind unterwegs.

Geliefert werden sie ab 2029. Die Zulassung folgt später.

Bis dahin gilt eine Übergangsregelung. Der Halbstundentakt wird stündlich angeboten.

Auf dem Papier bleibt er bestehen. Das ist für die Statistik wichtig.

Gemessen wird die geplante Zahl der Fahrten. Nicht gemessen wird die tatsächliche.

In Fulda führte das zu einer Besonderheit. Dort fahren rechnerisch mehr Züge als Gleise vorhanden sind.

Der Konzern prüft den Fall. Man halte die Zahlen für plausibel.

Der Ausbau kostete 400 Millionen Euro. Enthalten sind Signaltechnik und zwei Überholgleise.

Gebaut wurde in acht Jahren. Geplant waren fünf.

Die Verzögerung entstand bei der Signaltechnik. Sie ist inzwischen wieder veraltet.

Für 2027 ist die nächste Stufe geplant. Dann kann man viermal pro Stunde vergeblich warten.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Zweiter Zug fällt aus – Bahn spricht von doppelter Verlässlichkeit +++

+++ Fahrgast wartet nun zweimal pro Stunde vergeblich +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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