Güterzug seit 2019 unterwegs: Ladung gilt inzwischen als antik

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Güterzug seit 2019 unterwegs: Ladung gilt inzwischen als antik

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ankunft offen)

Güterverkehr Satire: Waschbär sitzt auf einem Containerwaggon auf einem Abstellgleis im Abendlicht

Der Zug auf seinem Weg. Aufgenommen 2023. Foto: wpa (Symbolbild)

Passau (wpa) – Ein Güterzug von Rotterdam nach Passau ist seit dem Frühjahr 2019 unterwegs. Er hat 61 Prozent der Strecke zurückgelegt.

Geladen sind Kaffeemaschinen und Bauteile. Beide gelten inzwischen als Sammlerstücke.

„Der Zug ist nie verloren gegangen“, betont Güterchef Roland Ladeliste. „Wir wissen jederzeit, wo er steht.“

Aktuell steht er bei Fulda. Dort steht er seit Februar.

Als Ursache nennt die Bahn eine Verkettung. Genannt werden Trassenkonflikte und ein fehlender Lokführer.

Der Lokführer wurde 2021 versetzt. Ein Nachfolger wurde nicht benannt.

Die Empfängerfirma hat den Auftrag inzwischen storniert. Sie wurde 2022 aufgelöst.

Damit ist die Ladung herrenlos. Zuständig wäre das Fundbüro.

Dieses lehnt die Annahme ab. Ein Güterzug passe nicht ins Regal.

Wirtschaftsverbände sehen im Fall ein Symptom. Der Anteil der Schiene am Güterverkehr sinkt seit Jahren.

Die Bahn verweist auf die Auftragslage. Man transportiere weiterhin zuverlässig.

Als Beleg wird ein Zug aus dem Jahr 2024 genannt. Er ist bereits in Kassel.

Der Zug besteht aus 34 Waggons. Zwei davon wurden inzwischen für andere Aufträge abgezogen.

Der Rest steht auf einem Nebengleis. Die Standgebühr trägt niemand.

Ein Rechnungsprüfer hat den Fall aufgegriffen. Er beziffert die Kosten auf 1,4 Millionen Euro.

Die Bahn hält die Summe für zu hoch gegriffen. Ein Zug, der steht, verbrauche schließlich nichts.

Der Schienengüterverkehr hat einen Marktanteil von 19 Prozent. Das Ziel für 2030 liegt bei 25.

Erreicht wurde dieses Ziel bisher nie. Es wurde stattdessen dreimal verschoben.

Für den ursprünglichen Zug gibt es nun einen Plan. Er soll im Herbst weiterfahren.

Ein Ziel steht noch nicht fest. Passau habe sich bislang nicht gemeldet.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Empfänger meldet sich ab – Firma existiert seit 2022 nicht mehr +++

+++ Zoll prüft Ladung als Kulturgut +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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