Zugfenster werden künftig nur noch innen geputzt

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Zugfenster werden künftig nur noch innen geputzt

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Aussicht begrenzt)

Zugfenster Satire: Waschbär sitzt am Fenster eines Zuges und blickt durch eine verschmutzte Scheibe

Die Landschaft ist da. Irgendwo. Foto: wpa (Symbolbild)

Bremen (wpa) – Die Deutsche Bahn reinigt die Fenster ihrer Züge künftig nur noch von innen. Die Außenseite wird nicht mehr behandelt.

Begründet wird das mit dem Aufwand. Eine Außenreinigung dauert 40 Minuten je Zug.

„Die Natur übernimmt einen Teil der Arbeit“, erklärte Betriebsleiterin Sabine Spülgang.

Gemeint ist der Regen. Dieser fällt in Deutschland an 190 Tagen im Jahr.

Fachleute widersprechen der Annahme. Regen verteile Schmutz, statt ihn zu entfernen.

Die Bahn hält die Kritik für theoretisch. Man beobachte eine ausreichende Wirkung.

Beobachtet wurde sie im Frühjahr. Damals regnete es überdurchschnittlich viel.

Im Sommer fiel die Wirkung schwächer aus. Die Fenster wurden dunkler.

Reisende berichten von eingeschränkter Sicht. Auf manchen Strecken sei nur Helligkeit erkennbar.

Der Konzern verweist auf die Innenreinigung. Diese finde weiterhin täglich statt.

Tatsächlich erfolgt sie in 70 Prozent der Fälle. Die übrigen Züge werden ausgelassen.

Als Grund gilt die Standzeit. Sie beträgt an vielen Bahnhöfen nur zwölf Minuten.

In dieser Zeit lässt sich ein Zug nicht reinigen. Also wird er weitergefahren.

Eingespart werden durch die neue Regelung 14 Millionen Euro im Jahr. Das Geld fließt in die Instandhaltung.

Dort fehlen derzeit 900 Millionen. Der Beitrag gilt als überschaubar.

Fahrgastverbände fordern eine Rücknahme. Die Aussicht sei Teil des Reiseerlebnisses.

Die Bahn stimmt dem zu. Man verweise lediglich auf die Prioritäten.

Wichtiger als die Sicht nach draußen sei die Fahrt selbst. Diese finde weiterhin statt.

Für die erste Klasse gilt eine Ausnahme. Dort werden die Fenster monatlich außen gereinigt.

Der Aufpreis begründet sich damit erneut. Er beträgt 39 Euro.

Ein Reisender aus Bremen hat sich beholfen. Er fährt jetzt bei Regen.

Dann sei die Scheibe für einige Minuten klar. Danach sei die Fahrt ohnehin vorbei.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Fenster nur noch innen sauber – draußen übernimmt der Regen +++

+++ Bahn empfiehlt die Fahrt bei schlechtem Wetter +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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