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Das Fahrrad darf jetzt mit, wenn es zu Hause bleibt
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Stellplatz nicht enthalten)

Ein Reisender und sein Rad kurz vor der Trennung. Foto: wpa (Symbolbild)
Köln (wpa) – Die Deutsche Bahn hat die Regeln zur Fahrradmitnahme vereinfacht. Künftig dürfen nur noch Räder mitgenommen werden, die zu Hause bleiben.
Die Neuregelung löst nach Konzernangaben alle bisherigen Probleme. Es gibt keine Platzkonflikte mehr.
Keine Konflikte gibt es, weil kein Rad da ist. Gelöst wurde das Problem durch Abwesenheit.
„Fahrräder waren immer eine Herausforderung“, sagt Sprecherin Bettina Speiche. „Ohne Fahrrad ist die Mitnahme deutlich entspannter.“
Entspannt ist die Mitnahme, weil nichts mitkommt. Mitgenommen wird die Reservierung.
Der Stellplatz kostet weiterhin neun Euro. Die Reservierung ist verpflichtend.
Reisende buchen den Platz und lassen ihn frei. Das Rad wartet daheim.
Bezahlt wird der Platz, genutzt wird er nicht. Frei bleibt er zuverlässig.
Fahrradverbände kritisieren die Regel als praxisfern. Die Bahn verweist auf die Auslastungszahlen.
Seit Einführung sei kein einziges Rad beschädigt worden. Das sei ein historischer Bestwert.
Beschädigt wird nichts, was nicht da ist. Der Bestwert ist garantiert.
Betroffen sind rund 90.000 Stellplätze im Fernverkehr. Sie bleiben künftig zuverlässig frei.
90.000 freie Plätze sind ein Rekord. Genutzt hat ihn niemand.
Die Buchung erfolgt weiterhin online. Ein Foto des daheim gebliebenen Rades ist hochzuladen.
Herr Marnitz lädt das Foto seines Rades hoch. Das Rad steht im Flur und bleibt dort.
Er bucht den Platz für neun Euro. Fahren wird er ohne sein Rad.
Geprüft wird das Foto von einer eigenen Stelle in Erfurt. Sie beschäftigt zwei Personen und ein Fahrrad.
Das Fahrrad in Erfurt darf bleiben. Es dient als Vergleichsmuster.
Eine Mitnahmeregel, die nur das abwesende Rad erlaubt, hat den Konflikt gelöst, indem sie das Rad verbot. Bezahlt wird der Platz, zu Hause steht das Rad.
Neun Euro Stellplatz, 90.000 Plätze zuverlässig frei, kein Rad beschädigt, ein Prüf-Fahrrad in Erfurt. Herr Marnitz lädt das Foto seines Rades hoch und fährt ohne, und die Bahn nennt den leeren Platz einen historischen Bestwert.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Acht Fahrradplätze je Zug, bemessen für Ausflugsverkehr, genutzt im Alltag +++
+++ Der letzte Kilometer ist der Grund, aus dem das Rad überhaupt mitfährt +++
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