Erste Klasse neu definiert: gleiche Verspätung, aber mehr Platz beim Warten

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Erste Klasse neu definiert: gleiche Verspätung, aber mehr Platz beim Warten

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Aufpreis 39 Euro)

Erste Klasse Bahn Satire: Waschbär sitzt in einem breiten Ledersessel am Fenster eines leeren Zugabteils

Ein Reisender wartet in der ersten Klasse. Er wartet komfortabel. Foto: wpa (Symbolbild)

Düsseldorf (wpa) – Die Deutsche Bahn hat den Mehrwert der ersten Klasse neu beschrieben. Er liegt nicht mehr in der Geschwindigkeit.

Verspätung gibt es in beiden Klassen in identischer Höhe. Unterschiedlich ist nur die Sitzposition.

„Wer 39 Euro Aufpreis zahlt, wartet mit mehr Beinfreiheit“, erklärte Vertriebschefin Ulrike Komfortstufe.

Zusätzlich enthalten ist eine persönliche Ansprache. Der Zugbegleiter entschuldigt sich namentlich.

In der zweiten Klasse erfolgt die Entschuldigung über Lautsprecher. Sie gilt für alle gleichzeitig.

Auch die Getränke unterscheiden sich. In der ersten Klasse wird Kaffee gebracht, sofern Personal da ist.

Ist keines da, gilt die Regelung der zweiten Klasse. Man geht selbst.

Der Fahrgastverband kritisiert das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 39 Euro erwarte man Bewegung.

Die Bahn hält dagegen. Bewegung sei nicht Teil des Angebots.

Neu ist eine Garantie für den Fensterplatz. Sie gilt, solange das Fenster vorhanden ist.

In sanierten Wagen wurde ein Teil der Fenster verkleinert. Betroffen sind die Reihen 11 bis 14.

Dort sitzt man künftig vor einer Wand. Der Preis bleibt unverändert.

Der Anteil der ersten Klasse am Umsatz liegt bei 19 Prozent. Er sinkt seit vier Jahren.

Als Grund nennt die Bahn das Verhalten der Geschäftskunden. Viele buchen inzwischen zweiter Klasse und arbeiten trotzdem.

Ein Verband der Vielfahrer kritisiert das Angebot deutlich. Beinfreiheit sei kein Ersatz für Ankunft.

Die Bahn nimmt die Kritik ernst. Man prüfe eine Ausweitung der Beinfreiheit.

Der Anteil der ersten Klasse an den Sitzplätzen liegt bei 18 Prozent. Ausgelastet ist sie zu 34 Prozent.

In der zweiten Klasse sind es 71 Prozent. Ein Ausgleich ist nicht vorgesehen.

Für Vielfahrer gibt es ein neues Angebot. Es heißt Warten Plus.

Enthalten ist der Zugang zur Lounge. Sie liegt am Zielbahnhof.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Erste Klasse erhält eigene Durchsage – sie klingt bedauernder +++

+++ Kaffee wird weiterhin serviert, sofern jemand da ist +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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