Reichenbach–Oberheinsdorf: die Rollbockbahn auf der Straße
Die meterspurige Rollbockbahn führte ab 1902 wie eine Straßenbahn durch Reichenbach und das Raumbachtal nach Oberheinsdorf. 1957 endete der Personenverkehr, 1962 der Güterverkehr, in Oberheinsdorf erinnert ein Museum an sie.

Lage: Vogtland, von Reichenbach (Vogtl) unt Bf durch das Raumbachtal nach Oberheinsdorf. Status: 1962 stillgelegt, 1963 und 1964 abgebaut, der Bahnhof Oberheinsdorf ist Museumsgelände. Heute: Auf der Trasse in Reichenbach verläuft die Bundesstraße 94, in Oberheinsdorf zeigt der Traditionsverein Rollbockbahn ein Museum.
Die Schmalspurbahn Reichenbach–Oberheinsdorf, im Volksmund de Rollbock oder Rollbockbahn genannt, war eine sächsische Schmalspurbahn im Vogtland.
Sie verlief vom Bahnhof Reichenbach (Vogtl) unt Bf nach Oberheinsdorf.
Neben der Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal war sie eine der beiden meterspurigen Bahnstrecken in Sachsen.
Frei nutzbare Fotos aus der Betriebszeit liegen nicht vor, die Bilder zeigen Reste und das Museum in Oberheinsdorf.
Der obere Bahnhof der Stadt hat einen eigenen Beitrag: Der Bahnhof Reichenbach im Vogtland.
Eine Industriebahn auf der Straße
Erstmals 1895 baten Industrielle und Kaufleute im Heinsdorfergrund um einen Eisenbahnanschluss.
Damals war die Fortführung der Strecke von Reichenbach ob Bf nach Mylau durch den Heinsdorfer Grund vorgesehen, was so nicht verwirklicht wurde.
Stattdessen plante der sächsische Staat eine schmalspurige Industriebahn bis Oberheinsdorf, die vorhandene Straßen mitbenutzen sollte.
Die Stadt Reichenbach unterstützte das Vorhaben und stellte den nötigen Grund unentgeltlich zur Verfügung.
1901 begannen die Arbeiten mit der Verbreiterung der Straßen und dem Abriss von Häusern an der vorgesehenen Trasse.
Weil die Strecke nur als Industriebahn mit vor allem Rollbockverkehr geplant war, wurde die Meterspur gewählt.
Am 15. Dezember 1902 wurde die Industriebahn offiziell eröffnet, im Stadtgebiet von Reichenbach führte sie wie eine Straßenbahn durch den Ort.
So sah es vorher aus: Personenzüge und Fabrikanschlüsse
Mehrfach forderten die Bürger an der Strecke auch die Einführung des Personenverkehrs.
Er begann am 1. Oktober 1909, bauliche Veränderungen außer dem Aufstellen von Stationsschildern gab es dafür nicht.
Die Hauptaufgabe der Bahn lag aber immer in der Bedienung der zahlreichen Fabrikanschlüsse entlang der Strecke.
1929 ging die Deutsche Wollentfettung durch die Weltwirtschaftskrise in Konkurs, seit 1930 wurde der Gleisanschluss der Firma Petzold & Ehret nicht mehr bedient.
Damit hatte die Rollbockbahn zwei wichtige Kunden verloren.
Die begrenzte Linienführung in der Reichenbacher Altstadt und der zunehmende Straßenverkehr ab den 1930er-Jahren machten die Bahn zu einem Verkehrsproblem.
Niedergang und Stilllegung
Ab dem 4. September 1957 fuhren die Reisezüge im Schienenersatzverkehr, offiziell eingestellt wurde der Personenverkehr am 17. November 1957.
1958 wurde noch ein neuer Gleisanschluss für das VEB Ausrüstungs- und Kunststoffverarbeitungswerk angelegt.
Güterverkehr gab es noch bis 1962, im letzten Betriebsjahr nur noch unregelmäßig.
Vom 19. August 1963 bis zum 4. Januar 1964 wurde der Oberbau bis auf das Dreischienengleis abgebaut, das erst 1975 entfernt wurde.

Reichenbach (Vogtl) unt Bf: Spurwechselbahnhof
Der Bahnhof wurde am 1. Mai 1895 als Haltestelle Reichenbach i.V. unt Bf an der normalspurigen Strecke Reichenbach ob Bf–Göltzschtalbrücke eröffnet, ab 1898 hatte er den Rang eines Bahnhofs.
Die Station besaß ein Empfangsgebäude, einen 100 Meter langen Bahnsteig, ein Beamtenwohnhaus, ein Stellwerk und ein Weichenpostenhaus.
Dem Güterverkehr dienten mehrere Laderampen, eine Ladestraße und ein Güterschuppen, der dreimal erweitert werden musste.
Eine markante Fußgängerbrücke überspannte die Gleisanlagen, über sie kamen die Fahrgäste von der Rotschauer Straße auf den Kleinen Anger, von der Burgstraße führte ein Fußgängertunnel zum Bahnhof.
Mit der Schmalspurbahn 1902 wurde der Bahnhof mehrfach erweitert.
An der Südseite entstanden ein vierständiger Lokschuppen, zwei Wasserkräne und zwei Rollbockgruben, mit denen normalspurige Güterwagen auf meterspurige Rollböcke gesetzt wurden.
Das Bahnsteiggleis erhielt eine dritte Schiene, sodass es von Fahrzeugen beider Spurweiten befahren werden konnte.
Mit dem Personenverkehr ab 1909 wurde der untere Bahnhof auch für Reisende zum Übergangsbahnhof zwischen Normal- und Schmalspur.
Seit 1911 hieß die Station Reichenbach (Vogtl) unt Bf.
Der Normalspurteil bestand aus 9 Gleisen, 14 einfachen Weichen, einem Wasserkran und drei Einfahrsignalen, der Schmalspurteil aus 7 Gleisen und ebenfalls 14 Weichen.
Ab 1935 waren dem Bahnhof alle Stationen der Rollbockbahn sowie die regelspurigen Stationen Karolinenstraße, Schneidenbach und Mylau unterstellt.
Im September 1957 endete der Personenverkehr auf beiden Strecken, 1962 wurde die Schmalspurbahn stillgelegt und ihre Anlagen demontiert.
Zum 1. Juni 1964 wurde der Güterbahnhof dem Bahnhof Reichenbach (Vogtl) ob Bf unterstellt.
Ab 1971 war der Bahnhof Endpunkt des noch betriebenen Streckenteils, 1974 endete der Betrieb mit der Stilllegung des Abschnitts zum Bahnhof Reichenbach (Vogtl) Ost gänzlich.
Der Gleisrückbau begann 1975, danach entstand auf dem Gleiskörper eine Fernverkehrsstraße.



Am Standort des unteren Bahnhofs sind die Gleisanlagen heute komplett verschwunden.
Zwischen Empfangsgebäude und Güterschuppen verläuft die Bundesstraße 94, die Hochbauten sind erhalten.
Empfangsgebäude und Güterschuppen wurden vor der Landesgartenschau 2009 saniert, ein Teil des früheren Bahnhofsareals wurde in sie einbezogen.
Die Normalspurstrecke Reichenbach ob Bf–Göltzschtalbrücke teilte sich das erste Stück mit der Rollbockbahn, über die Brücke selbst erzählt der Ortstermin an der Göltzschtalbrücke.
Altstadt und Reichsstraße: Umsteigen am Schrankenposten 3
Der Haltepunkt Reichenbach (Vogtl) Altstadt wurde am 1. Oktober 1909 mit dem Personenverkehr eröffnet.
Er lag am südöstlichen Rand der Altstadt kurz hinter der Trennung von der normalspurigen Strecke.
Das Einfahrsignal des Bahnhofs war schon 1902 auf die Höhe des Schrankenpostens 3 verlegt worden, das Dreischienengleis reichte bis dorthin.
Während die Normalspurbahn dem Tal des Oberreichenbacher Bachs zum Bahnhof Reichenbach Ost folgte, verlief die Schmalspurbahn in der Reichsstraße weiter nach Oberheinsdorf.
Der Posten 3 war bereits am 1. Mai 1895 mit der Normalspurstrecke eröffnet worden und sicherte die Straßenübergänge Innere Reichsstraße, Äußere Reichsstraße und Sperlingsberg.
Am 15. Mai 1935 wurde der Haltepunkt Reichenbach (Vogtl) Reichsstraße an der Normalspurstrecke eröffnet.
Sein 32 Meter langer Bahnsteig konnte von Fahrgästen beider Bahnen genutzt werden und erleichterte das Umsteigen.
Als Hochbau gab es nur das massive Gebäude des Schrankenpostens 3, der Bahnsteig hatte lediglich eine Bank und das Stationsschild.
Der Haltepunkt Altstadt ging am 4. September 1957 außer Betrieb, der Haltepunkt Reichsstraße am 29. September 1957.
Heute sind dort keine Zeitzeugen mehr vorhanden, auf dem Gleiskörper verläuft die Bundesstraße 94.
Das Areal am Raumbach wurde bei der Landesgartenschau 2009 zum Park der Generationen umgestaltet.
Das Gebäude des Schrankenpostens 3 wurde vom Traditionsverein Rollbockbahn originalgetreu am Museum in Oberheinsdorf nachgebaut.


Annenplatz und Bergstraße
Der Haltepunkt Annenplatz diente ausschließlich dem Personenverkehr und wurde am 1. Oktober 1909 eröffnet.
1911 erhielt er die bis zur Schließung gültige Bezeichnung.
Er lag im Südosten von Reichenbach im Kreuzungsbereich von Heinsdorfer Straße, Lengenfelder Straße, Plauenscher Straße und Äußerer Reichsstraße.
Bis 1935 gab es ein Ausweichgleis und je ein Anschlussgleis für die Firmen Petzold & Ehret sowie die Färberei Hempel, Hochbauten gab es keine.
Am 4. September 1957 ging die Station außer Betrieb, am Standort in der Heinsdorfer Straße befindet sich heute eine gleichnamige Bushaltestelle.
Der Haltepunkt Bergstraße wurde am selben Tag eröffnet und lag an der südöstlichen Stadtgrenze hinter der Raumbachbrücke im Mündungsbereich von Bergstraße, Mittelgasse und Webergasse auf die Heinsdorfer Straße.
Er besaß keine Hochbauten.
Im Stationsbereich zweigte ein Anschlussgleis mit Ausweichstelle zur Firma Ringk & Werner ab, später VEB Feintuchfabrik Reichenbach, von dem noch Reste erkennbar sind.
Seit der Einstellung des Personenverkehrs am 4. September 1957 ist die Station außer Betrieb, heute steht dort eine Bushaltestelle.
Unterheinsdorf West, Unterheinsdorf und Unterheinsdorf Ost
Der Haltepunkt Unterheinsdorf West wurde am 1. Oktober 1909 am westlichen Ortsende vor der Einmündung der Feldstraße in die Reichenbacher Straße eröffnet.
Einen Kilometer vor der Station zweigten die Anschlussgleise der Firmen Ringk & Werner (Werk II) und des Textilveredlungswerks Dietel (Werk I) ab, die Anschlussweiche wurde 1930 hinter den Haltepunkt verlegt.
1958 wurde das Anschlussgleis des Heizhauses des VEB Ausrüstungs- und Kunststoffverarbeitungswerks gebaut.
Am einstigen Standort befindet sich heute ein Rastplatz mit Unterstellmöglichkeit, an dem ein Stationsschild und historische Fotos und Fahrpläne an die Station erinnern.
Die Firmengebäude auf der gegenüberliegenden Seite wurden vollständig abgerissen, dort steht heute die Freiwillige Feuerwehr Unterheinsdorf.
Die Station Unterheinsdorf wurde am 15. Dezember 1902 als Unterheinsdorf Ladestelle mit der Eröffnung der Rollbockbahn in Betrieb genommen.
Bis 1909 war sie der einzige Unterwegshalt, am 1. Oktober 1909 wurde sie zum Bahnhof ernannt, 1933 zur Haltestelle herabgestuft.
Sie lag im Zentrum von Unterheinsdorf, gegenüber stand die Spinnerei Popp.
Die zweigleisige Haltestelle besaß eine Ladestraße, einen Güterschuppen und zwei Wagenkästen, von denen einer den Reisenden als Unterstand diente.
Nach der Einstellung des Personenverkehrs wurde sie zur Ladestelle und war bis zur Stilllegung 1962 wieder der einzige Unterwegshalt.
Heute erinnert ein Stationsschild an die Haltestelle, die Gebäude der Spinnerei Popp wurden abgerissen und auf der Freifläche entstanden Wohngebäude.
Der Haltepunkt Unterheinsdorf Ost wurde am 1. Oktober 1909 am Ufer des Raumbachs am Angerweg eröffnet.
Hinter der Station zweigte ein Anschlussgleis zum Naben- und Kupplungswerk beziehungsweise zur Wollwäscherei Schreiterer ab.
Ein Wagenkasten sächsischer Bauart diente den Reisenden als Unterstellmöglichkeit.
Am einstigen Standort befindet sich wie bei Unterheinsdorf West ein Rastplatz mit Unterstellmöglichkeit und Stationsschild.
Oberheinsdorf: Endstation im Heinsdorfergrund
Der Bahnhof Oberheinsdorf wurde am 15. Dezember 1902 als Ladestelle eröffnet, mit dem Personenverkehr 1909 wurde er zum Bahnhof.
Die Endstation bestand aus einem Gleistrapez mit zwei Stumpfgleisen, von denen das linke zum Güterschuppen mit Abfertigungsraum führte und das rechte zum Umsetzen der Lok diente.
Kurz vor dem Bahnhof wurde die Reichenbacher Straße gekreuzt.
In den 1920er-Jahren baute die Raiffeisenbank ein massives Wirtschaftsgebäude, das nach dem Zweiten Weltkrieg von der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft weitergenutzt wurde.
Bis zur Auflösung des Betriebs 1929 zweigte vom Gleis 2 der Gleisanschluss zur Deutschen Wollentfettungs AG am Fabrikberg ab.
Nach der Einstellung des Personenverkehrs war die Station nur noch Güterbahnhof, mit der Stilllegung ging sie 1962 außer Betrieb.
Das Wirtschaftsgebäude ist erhalten und dient der Gemeinde Heinsdorfergrund als Gemeindeverwaltung.

Fahrzeuge: Fairlie-Loks im Straßenbahnkleid
Überregional bekannt wurde die Bahn durch ihre wie Dampfstraßenbahnlokomotiven verkleideten Drehgestelllokomotiven der Bauart Fairlie.
Die drei Maschinen der sächsischen Gattung I M wurden 1902 von der Sächsischen Maschinenfabrik in Chemnitz mit den Nummern 251 bis 253 speziell für die Rollbockbahn gebaut.
Die Deutsche Reichsbahn ordnete sie 1925 in die Baureihe 99.16 ein.
1961 wurde mit der 99 5803 eine weitere Lokomotive stationiert, die später auch die Abbauzüge beförderte.
Die 99 162, früher I M 252, blieb als Museumslokomotive erhalten und steht heute im Museumsbahnhof Oberheinsdorf.
Für den Personenverkehr wurden 1909 sechs vierachsige Personenwagen beschafft, die nach der Betriebseinstellung noch einige Jahre auf den Schmalspurbahnen bei Barth fuhren.
Der Güterverkehr lief fast ausnahmslos mit Rollböcken.


Das Museum in Oberheinsdorf
1997 gründete sich in Heinsdorfergrund der Traditionsverein Rollbockbahn e. V., um die letzten Sachzeugen zu erhalten und ein kleines Museum nahe dem ehemaligen Bahnhof Oberheinsdorf einzurichten.
1999 gelang es, die im Eigentum des Verkehrsmuseums Dresden befindliche letzte erhaltene Lokomotive als Dauerleihgabe in ihre Heimat zu holen.
Sie kann in einem neu errichteten Lokschuppen in Oberheinsdorf besichtigt werden.
1997 wurden in Klingenthal originale Gleisstücke der Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal für das Museum geborgen.
Der letzte originale Personenwagen fand sich Ende der 1990er-Jahre in Güsen in Sachsen-Anhalt als Geräteschuppen der Feuerwehr, er wurde zurückgeholt, restauriert und ergänzt seit 2006 die Schauanlage.
2020 bekam der Personenwagen einen Unterstand und wurde neu lackiert.


Vorher und nachher: Reichenbach unt Bf
Früher war der Bahnhof ein Spurwechselbahnhof mit neun Normalspurgleisen, sieben Schmalspurgleisen, Rollbockgruben und vierständigem Lokschuppen.
Heute sind die Gleisanlagen komplett verschwunden, zwischen Empfangsgebäude und Güterschuppen verläuft die Bundesstraße 94, die Hochbauten sind erhalten.
1895: Der Posten 3 und die Haltestelle Reichenbach unt Bf werden am 1. Mai mit der Normalspurstrecke eröffnet.
1901: Die Straßen werden verbreitert, Häuser abgerissen.
1902: Die Industriebahn wird am 15. Dezember offiziell eröffnet.
1909: Am 1. Oktober beginnt der Personenverkehr.
1929: Die Deutsche Wollentfettung geht in Konkurs.
1935: Der Haltepunkt Reichsstraße wird am 15. Mai eröffnet.
1957: Ab 4. September fahren Busse, am 17. November wird der Personenverkehr offiziell eingestellt.
1958: Neuer Gleisanschluss für das VEB Ausrüstungs- und Kunststoffverarbeitungswerk.
1962: Der Güterverkehr und die Strecke sind stillgelegt.
1963: Vom 19. August an wird der Oberbau abgebaut.
1975: Das Dreischienengleis wird entfernt.
1997: Der Traditionsverein Rollbockbahn gründet sich.
1999: Die Lokomotive 99 162 kommt als Dauerleihgabe nach Oberheinsdorf.
2009: Landesgartenschau in Reichenbach, Bahnhofsgebäude saniert.
Was bedeutet Rollbock?
Wann wurde die Bahn eröffnet?
Wann endete der Personenverkehr?
Gibt es noch Gleise?
Wo erinnert heute etwas an die Bahn?
Die Rollbockbahn fuhr von 1902 bis 1962 durch Straßen und Fabrikhöfe zwischen Reichenbach und Oberheinsdorf.
Das Museum in Oberheinsdorf bewahrt ihre Lokomotive und einen Personenwagen.
Wikipedia: Schmalspurbahn Reichenbach–Oberheinsdorf · Wikimedia Commons: Fotos der Rollbockbahn
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