Reparationsstrecken in Vorpommern: Vier Bahnen, die 1945 verschwanden

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Reparationsstrecken in Vorpommern: Vier Bahnen, die 1945 verschwanden

Im Sommer und Herbst 1945 wurden in Vorpommern gleich mehrere Strecken demontiert. Stralsund–Tribsees, Greifswald–Grimmen–Tribsees, Greifswald–Jarmen und Anklam–Lassan kehrten nie zurück.

VORHER · 1995

Der Bahnhof Tribsees im April 1995, einen Monat vor Einstellung des Verkehrs.

Der Bahnhof Tribsees im April 1995, einen Monat vor Einstellung des Verkehrs. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2014

Das ehemalige Bahnhofsgebäude in Tribsees, 2014.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude in Tribsees, 2014. Foto: Niteshift, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1896
Greifswald–Grimmen–Tribsees eröffnet
1900
Stralsund–Franzburg eröffnet
1945
Abbau der vier Strecken
2 km
Rest bei Grimmen bis heute im Güterverkehr

Lage: Vorpommern zwischen Stralsund, Greifswald, Anklam und Tribsees. Status: Alle vier Strecken sind 1945 demontiert und nie wieder aufgebaut worden. Heute: Bei Grimmen dient ein zwei Kilometer langer Rest dem Güterverkehr.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfügte die sowjetische Besatzungsmacht den Abbau mehrerer Strecken als Reparationsleistung.

In Vorpommern traf das 1945 gleich vier Bahnen: die Strecke von Stralsund nach Tribsees, die von Greifswald über Grimmen nach Tribsees, die Kleinbahn von Greifswald nach Jarmen und die Kleinbahn von Anklam nach Lassan.

Keine von ihnen wurde wieder aufgebaut.

Alte freie Fotos der Strecken selbst gibt es auf Wikimedia Commons kaum, die meisten Bilder dieses Beitrags stammen aus den Jahren ab 2008.

Zur Bahn von Rostock nach Tribsees gibt es einen eigenen Beitrag, der Bahnhof Grimmen ist weiter in Betrieb.

Tribsees: Der gemeinsame Bahnhof von vier Gesellschaften

In Tribsees entstand ein Gemeinschaftsbahnhof der Großherzoglich Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn, der Eisenbahn-Gesellschaft Stralsund–Tribsees, der Eisenbahn-Gesellschaft Greifswald–Grimmen und der Franzburger Südbahn.

Von hier aus liefen also die beiden Strecken von Stralsund und von Greifswald zusammen.

Stralsund–Tribsees: Eine Nebeneisenbahn der Lenz-Gruppe

Die Eisenbahn-Gesellschaft Stralsund–Tribsees wurde 1899 gegründet.

Beteiligt waren das Königreich Preußen, die Provinz Pommern, der Landkreis Franzburg, die Städte Stralsund und Richtenberg sowie die Bahnbaufirma Lenz & Co., die auch den Betrieb übernahm.

Anders als viele andere Privatbahnen in Pommern war sie als Nebeneisenbahn konzessioniert worden.

Der Provinzialverband hatte vor einer Zulassung als Kleinbahn gewarnt, weil man der Strecke überregionale Bedeutung zumaß.

Ab dem 23. Dezember 1900 fuhren die Züge von Stralsund in südwestlicher Richtung zur Kreisstadt Franzburg.

Am 1. Juni 1901 wurde die Strecke bis Tribsees verlängert und hatte nun 33,7 Kilometer Länge.

Die Gleise hatten die Normalspurweite von 1435 Millimetern.

1935 beförderte die Gesellschaft 97.430 Personen und 48.587 Tonnen Güter.

In Vorpommern lag sie damit bei der Zahl der Fahrgäste an dritter Stelle.

Die Halte der Strecke waren Lüssow, Borgwallsee, Negast, Steinhagen, Berthke, Richtenberg, Franzburg, Neumühl, Pöglitz, Rekentin, Tribsees Stadtwald und Tribsees.

In Franzburg mündete die Strecke von Velgast ein.

Hauptaktionär war bis zur Enteignung die AG für Verkehrswesen.

Im August 1945 wurde die Strecke für Reparationsleistungen an die Sowjetunion demontiert.

Ein Wiederaufbau unterblieb, nur ein kurzes Stück in Stralsund blieb als Anschlussgleis in Betrieb.

Greifswald–Grimmen–Tribsees: Keine Kleinbahn, sondern eine Nebenbahn

Die Eisenbahn-Gesellschaft Greifswald–Grimmen eröffnete am 26. November 1896 eine 48,4 Kilometer lange normalspurige Strecke.

Sie führte von Greifswald in westlicher Richtung über Grimmen nach Tribsees nahe der mecklenburgischen Grenze.

Anders als die zahlreichen anderen Lenz-Bahnen in Pommern war sie keine Kleinbahn.

Der Abgeordnete Fritz von Hennigs unterstützte das Projekt im preußischen Abgeordnetenhaus.

Eine Aktie über 1.000 Mark der Eisenbahn-Gesellschaft Greifswald-Grimmen vom 1. Juli 1896.
Eine Aktie über 1.000 Mark der Eisenbahn-Gesellschaft Greifswald-Grimmen vom 1. Juli 1896. Foto: Unbekannte Autoren und Grafiker; Scan von Auktionshaus Vladi, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Zu den Gründern gehörten die Provinz Pommern, die Landkreise Greifswald und Grimmen, die Städte Greifswald und Tribsees sowie die Bahnbaugesellschaft Lenz & Co.

Einzelpersonen beteiligten sich, um die Finanzierung zu sichern.

Die Firma Lenz & Co. führte den Betrieb bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

1935 beförderte die Bahn 76.251 Personen und 123.467 Tonnen Güter.

Die Halte zwischen Greifswald und Grimmen waren Steffenshagen, Petershagen, Horst, Freiholz, Bremerhagen, Hohenwarth und Grimmen Schützenplatz.

Hinter Grimmen folgten Borgstedt, Strelow, Voigtsdorf, Zarnekow, Grammendorf, Deyelsdorf, Stremlow und Tribsees.

Im Sommer 1945 wurde die Strecke bis auf kleine Reste abgebaut.

Grimmen Schützenplatz: Der Rest, der blieb

Grimmen Schützenplatz war ein Bahnhof bei Kilometer 23,7 der Strecke.

Der verbliebene, zwei Kilometer lange Abschnitt zwischen Grimmen und Grimmen Schützenplatz wird bis heute im Güterverkehr genutzt, vor allem für Baustofftransporte.

Alle übrigen Halte der Strecke sind ehemalig.

Greifswald–Jarmen: Das schmalspurige Netz südlich des Ryck

Die Kleinbahn-Gesellschaft Greifswald–Jarmen wurde am 24. Oktober 1896 gegründet.

Sie erschloss die Umgebung der Universitätsstadt Greifswald zwischen dem Ryck im Norden und der Peene im Süden.

Beteiligt waren die Provinz Pommern und die staatliche Domänenverwaltung, außerdem Kreis, Stadt und Universität Greifswald, die Stadt Gützkow, die Gemeinde Weitenhagen und mehrere Rittergutsbesitzer.

Das schmalspurige Netz mit 750 Millimetern Spurweite und 49 Kilometern Umfang wurde am 16. September 1897 eröffnet.

Von Greifswald führte die Strecke nach Süden über Busdorf nach Dargezin.

Ab Busdorf zweigte seit dem 23. März 1912 eine nur dem Güterverkehr dienende Stichbahn nach Klein Zastrow ab, 8,93 Kilometer lang.

In Dargezin teilte sich der Schienenstrang: Nach Osten ging es nach Züssow an der Staatsbahn, nach Südwesten über Gützkow-Wieck nach Jarmen.

Gützkow-Wieck: Stärkefabrik und Fähre

In Gützkow-Wieck ging für den Güterverkehr eine vier Kilometer lange Zweigbahn zur Stärkefabrik und weiter zur Gützkower Fähre am Peenefluss ab.

Der Bahnhof Gützkow-Wieck der Kleinbahn liegt bei Kilometer 22,9 der Strecke.

Der Bahnhof Gützkow-Wieck, 2008.
Der Bahnhof Gützkow-Wieck, 2008. Foto: Chron-Paul, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Ein Gebäude am Bahnhof Wieck-Gützkow der Kleinbahn, 2008.
Ein Gebäude am Bahnhof Wieck-Gützkow der Kleinbahn, 2008. Foto: Chron-Paul, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Jarmen: Über die Peene zum Anschluss

Jarmen lag jenseits der Peene, die auf einer Drehbrücke überquert wurde.

Hier wurden Anschlüsse zur Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn und zu den Demminer Kleinbahnen Ost hergestellt.

Weitere Halte der Strecke waren Klein Schönwalde, Potthagen-Weitenhagen, Grubenhagen, Busdorf, Behrenhoff, Kammin, Dargezin, Vargatz und Neuendorf.

Da der Kleinbahnhof Greifswald etwa 800 Meter vom Staatsbahnhof entfernt lag, wurde schon 1898 die Abfahrtstelle der Züge dorthin verlängert.

Die Betriebsführung übernahm zunächst Lenz & Co., die auch die benachbarte Kleinbahn Greifswald–Wolgast betrieb.

1910 ging der Betrieb an die Kleinbahnabteilung des Provinzialverbandes Pommern in Stettin, 1920 an die Vereinigung vorpommerscher Kleinbahnen und 1937/1938 an die Landesbahndirektion Pommern.

Zum 1. Januar 1940 wurde die Bahn mit der Greifswald–Wolgast-Kleinbahn als Greifswalder Bahnen mit 107 Kilometern Länge zusammengefasst.

Als die Front im Zweiten Weltkrieg auch Vorpommern erreichte, fand die günstige Entwicklung ihr Ende.

Am 30. April 1945 wurde der Betrieb endgültig eingestellt.

Die Gleise wurden abgebaut und zusammen mit einem Teil der Fahrzeuge als Reparation in die Sowjetunion transportiert.

Anklam–Lassan: Eine Kleinbahn, die hinter den Erwartungen blieb

Die Anklam–Lassaner Kleinbahn wurde am 30. März 1895 als Aktiengesellschaft in Greifswald gegründet.

Beteiligt waren der Preußische Staat, die Provinz Pommern, der Kreis Greifswald sowie die Städte Greifswald und Lassan, in den ersten Jahren auch die Firma Lenz & Co.

Die Bahn erschloss mit zwei Strecken die Umgebung von Anklam nördlich der Peene und den Lassaner Winkel.

Der überwiegende Teil der Strecken wurde am 17. April 1896 eröffnet.

Das anfangs 32,62 Kilometer lange Netz wurde mit 600 Millimetern Spurweite gebaut.

Es gab eine Strecke nach Lassan und eine nach Buddenhagen, die sich in Krenzow trennten.

Die Baukosten betrugen ohne Grunderwerb 824.500 Goldmark.

Die Strecke verlief meist entlang vorhandener Wege und Straßen und führte teilweise durch größere Forstgebiete, die Langholztransporte sicherten.

Anklam: Spitzkehre und Peenebrücke

Der Bahnhof der Kleinbahn in Anklam hieß Peene-Bahnhof und lag am nördlichen Ufer der Peene.

Die bestehende hölzerne Peenebrücke hatte nicht genügend Tragkraft für eine zusätzliche Kleinbahn, deshalb waren umständliche Umladevorgänge von der Bahn auf Fuhrwerke nötig.

Das Streckengleis führte beim Verlassen des Bahnhofs zunächst in eine Spitzkehre in der Ravelinstraße, wo sich Anschlussgleise zur Kartoffelflockenfabrik befanden.

Nach der 1927 neu errichteten Klappbrücke, die auch dem Straßenverkehr diente, führte das Gleis in der Greifswalder Straße weiter nach Norden und kreuzte dabei niveaugleich die Staatsbahnstrecke.

Die Kreuzung war durch Entgleisungsweichen und Formsignale gesichert.

Seit 1899 bestand ein Anschlussgleis zur Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn, das dem Wagenübergang diente.

Lassan: Endpunkt am Peenestrom

Lassan lag bei Kilometer 19,4 am Peenestrom.

Zeitweise wurden dort der Hafen und die örtliche Möbelfabrik bedient, die ein eigenes Anschlussgleis besaß.

Für den Möbeltransport waren drei vierachsige gedeckte Güterwagen vorhanden.

Ein vierachsiger gedeckter Güterwagen der Gattung GG für Möbeltransport, 1897, Spurweite 600 Millimeter.
Ein vierachsiger gedeckter Güterwagen der Gattung GG für Möbeltransport, 1897, Spurweite 600 Millimeter. Foto: Schenkung der Bombardier Transportation, Werk Görlitz Sammlu, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Das ehemalige Empfangsgebäude mit Güterschuppen des Bahnhofs Lassan, Gleisseite, 2026.
Das ehemalige Empfangsgebäude mit Güterschuppen des Bahnhofs Lassan, Gleisseite, 2026. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das ehemalige Empfangsgebäude mit Güterschuppen des Bahnhofs Lassan, Straßenseite, 2026.
Das ehemalige Empfangsgebäude mit Güterschuppen des Bahnhofs Lassan, Straßenseite, 2026. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Buddenhagen und die übrigen Halte

Von Krenzow führte die zweite Strecke nach Norden über Wahlendow bis Buddenhagen an der Staatsbahnlinie Züssow–Wolgast.

Von Wahlendow zweigte seit dem 5. Oktober 1899 noch eine nur einen Kilometer lange Bahn nach Pamitz ab.

Weitere Halte der Netzes waren Relzow, Daugzin, Krenzow, Buggow, Zarrentin, Lentschow und Papendorf.

So sah es vorher aus: Rüben, Möbel und Güterzüge

Auf der Anklam–Lassaner Kleinbahn überwog von Anfang an der Güterverkehr.

Zahlreiche Gleisanschlüsse ermöglichten den Transport von Waren der Betriebe und Höfe, darunter die Anklamer Kartoffelflockenfabrik, der Hafenspeicher, die Lassaner Möbelfabrik und die Güter Lentschow, Papendorf und Zarrenthin.

Im Sommer 1914 verkehrten zwei bis drei Zugpaare täglich zwischen Anklam und Lassan mit einer Fahrzeit von fast eineinhalb Stunden.

An Markttagen wurde ein zusätzliches Zugpaar eingelegt.

Die Bahn besaß nur vier Personenwagen mit je 18 Plätzen und 82 Güterwagen, davon 70 offene.

Niedergang: Hinter den Erwartungen

Die Anklam–Lassaner Kleinbahn blieb weit hinter den Erwartungen zurück und wurde bereits ab 1927 nur noch bis Rubkow betrieben.

Der Personenverkehr wurde 1927 ganz durch Omnibusse ersetzt.

Zwei Jahre später wurde das Streckenstück Wahlendow–Pamitz abgebaut.

Zum 1. Januar 1940 ging die Bahn in den Greifswalder Bahnen der Pommerschen Landesbahnen auf.

Was an Gleisen nicht schon in den 1920er Jahren abgebaut worden war, wurde im Herbst 1945 für Reparationszwecke demontiert.

So sieht es jetzt aus

Auf keiner der vier Strecken verkehrt heute ein Zug im Regelbetrieb.

Die einzige Ausnahme ist der zwei Kilometer lange Rest zwischen Grimmen und Grimmen Schützenplatz.

Von der Strecke Stralsund–Tribsees blieb nur ein kurzes Stück in Stralsund als Anschlussgleis.

Vorher und nachher: Tribsees 1995 und 2014

Das Bild von 1995 zeigt den Bahnhof Tribsees einen Monat vor der Einstellung des Verkehrs.

Das Bild von 2014 zeigt das ehemalige Bahnhofsgebäude in Tribsees.

Beide zeigen den Bahnhof, in dem die vier Gesellschaften zusammenliefen.

Die Geschichte in Daten

30. März 1895: Die Anklam–Lassaner Kleinbahn wird gegründet.

17. April 1896: Der überwiegende Teil der Anklam–Lassaner Kleinbahn wird eröffnet.

24. Oktober 1896: Die Kleinbahn-Gesellschaft Greifswald–Jarmen wird gegründet.

26. November 1896: Die Greifswald-Grimmener Eisenbahn eröffnet die Strecke nach Tribsees.

16. September 1897: Das Netz der Kleinbahn Greifswald–Jarmen wird eröffnet.

1899: Die Eisenbahn-Gesellschaft Stralsund–Tribsees wird gegründet.

23. Dezember 1900: Die Strecke von Stralsund nach Franzburg geht in Betrieb.

1. Juni 1901: Die Strecke wird bis Tribsees verlängert.

1927: Auf der Anklam–Lassaner Kleinbahn ersetzen Omnibusse den Personenverkehr.

1. Januar 1940: Die Greifswalder Bahnen der Pommerschen Landesbahnen entstehen.

30. April 1945: Der Betrieb der Kleinbahn Greifswald–Jarmen wird endgültig eingestellt.

Sommer 1945: Die Strecke Greifswald–Grimmen–Tribsees wird bis auf kleine Reste abgebaut.

August 1945: Die Strecke Stralsund–Tribsees wird für Reparationsleistungen demontiert.

Herbst 1945: Die restlichen Gleise der Anklam–Lassaner Kleinbahn werden demontiert.

Häufige Fragen

Welche Strecken wurden 1945 als Reparation abgebaut?
In diesem Beitrag sind es die Strecken Stralsund–Tribsees, Greifswald–Grimmen–Tribsees, Greifswald–Jarmen und Anklam–Lassan. Alle wurden 1945 demontiert und nicht wieder aufgebaut.
Gibt es von diesen Bahnen noch Gleise?
Nur zwischen Grimmen und Grimmen Schützenplatz liegt noch ein zwei Kilometer langer Abschnitt, der im Güterverkehr genutzt wird.
Was war der Unterschied zwischen den Nebenbahnen und den Kleinbahnen?
Die Strecken Stralsund–Tribsees und Greifswald–Grimmen–Tribsees waren normalspurige Nebenbahnen. Die Kleinbahnen Greifswald–Jarmen und Anklam–Lassan hatten schmale Spurweiten von 750 und 600 Millimetern.
Wer betrieb die Bahnen?
Die Firma Lenz & Co. führte lange den Betrieb, ab 1910 die Kleinbahnabteilung des Provinzialverbandes Pommern, später die Landesbahndirektion Pommern.

Vier Bahnen verbanden Vorpommern, bis 1945 das Aus kam.

Heute erinnern vor allem Aktien, Wagen und wenige Gebäude an sie.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Bahnstrecke Stralsund–Tribsees · Wikipedia: Bahnstrecke Greifswald–Grimmen–Tribsees · Wikipedia: Kleinbahn-Gesellschaft Greifswald–Jarmen · Wikipedia: Anklam–Lassaner Kleinbahn · Wikimedia Commons: Anklam–Lassaner Kleinbahn

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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