Ortstermin
„Hier endet die Regionalbahn aus Berlin, und gleich dahinter beginnt eine Stadt, die noch von ihrer mittelalterlichen Mauer umschlossen ist.“
Der Bahnhof Templin, Endstation vor einer vollständigen Stadtmauer
→ Ein Ortstermin in der Uckermark.
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Kurz gesagt
Templin hat zwei Bahnhöfe, Templin Stadt und Templin, an der Strecke aus Löwenberg. Stündlich fährt die Regionalbahn RB 12 bis nach Berlin-Ostkreuz.
Mitten in der seenreichen Uckermark liegt Templin, eine Kleinstadt mit rund 16.000 Einwohnern.
Nach ihrer Fläche gehört sie zu den größten Städten Deutschlands.
Wer mit dem Zug kommt, erreicht in wenigen Minuten eine Altstadt, die noch von einer alten Mauer umgeben ist.

Zwei Bahnhöfe für eine Stadt
Im Stadtgebiet liegen die Bahnhöfe Templin Stadt und Templin sowie der Haltepunkt Hammelspring.
Alle drei liegen an der Strecke, die von Löwenberg in der Mark nach Templin führt.
Der Bahnhof Templin Stadt liegt nah an der Altstadt.
Für Ausflügler ist er deshalb meist der beste Ausstieg.

Stündlich nach Berlin
Die Regionalbahnlinie RB 12 fährt stündlich von Templin über Zehdenick, Löwenberg und Oranienburg bis Berlin-Ostkreuz.
Betrieben wird sie von der Niederbarnimer Eisenbahn mit Triebwagen vom Typ Talent.
So ist die Hauptstadt ohne Umsteigen erreichbar.
Viele Berliner nutzen die Linie für Ausflüge an die Seen.

Gut zu wissen
In Templin liegen die Bahnhöfe Templin Stadt und Templin sowie der Haltepunkt Hammelspring an der Strecke aus Löwenberg. Die RB 12 fährt stündlich bis Berlin-Ostkreuz, seit 2012 sind die Bahnsteige barrierefrei.
Die Altstadt ist von einer Feldsteinmauer mit Wiekhäusern und drei Toren umgeben. Templin ist ein staatlich anerkanntes Thermalsoleheilbad.
Barrierefrei seit 2012
Im Jahr 2012 wurden beide Stationen in Templin modernisiert.
Seitdem sind die erneuerten Hausbahnsteige barrierefrei erreichbar.
Das hilft Reisenden mit Rollstuhl, Kinderwagen oder schwerem Gepäck.
Für einen Kurort mit vielen älteren Gästen ist das besonders wichtig.

Einst ein Kreuzungspunkt
Früher war Templin ein Kreuzungspunkt mehrerer Bahnstrecken.
Hier kreuzte die Strecke von Löwenberg nach Prenzlau eine Bahn aus Richtung Fürstenberg an der Havel.
Viele dieser Verbindungen gibt es heute nicht mehr.
Übrig geblieben ist die Strecke, auf der die RB 12 fährt.

Eine Mauer mit Wiekhäusern
Templin besitzt eine Stadtmauer aus Feldsteinen, die die Altstadt umschließt.
Alle zwanzig bis dreißig Meter wurden halbrunde, nach außen vorspringende Wiekhäuser in die Mauer eingebaut.
Zwei davon wurden zu Rundtürmen ausgebaut, dem Pulverturm und dem Eulenturm.
Im Eulenturm saßen früher Menschen, die ihre Schulden nicht bezahlen konnten.

Drei Tore und ein großer Brand
Durch drei Stadttore gelangt man in die Altstadt.
Bei einem großen Brand im 18. Jahrhundert überstanden nur die Mauer, die Tore, die St.-Georgen-Kapelle und wenige Häuser das Feuer.
Danach wurde die Stadt neu aufgebaut.
Deshalb prägen heute ein barockes Rathaus und Fachwerkhäuser das Bild.

Die Maria-Magdalenen-Kirche
Mitten in der Stadt steht die Maria-Magdalenen-Kirche.
Sie ist ein dreischiffiger Hallenbau des Barock aus dem 18. Jahrhundert.
Ganz in der Nähe liegt die kleine St.-Georgen-Kapelle, eines der ältesten Gebäude der Stadt.
Beide sind vom Bahnhof Templin Stadt aus gut zu Fuß erreichbar.

Ein Heilbad in der Uckermark
Templin ist ein staatlich anerkanntes Thermalsoleheilbad.
Aus der Tiefe kommt warmes, salzhaltiges Wasser, das in einer Therme genutzt wird.
Viele Gäste verbinden einen Kuraufenthalt mit Ausflügen an die Seen.
Mit der Bahn ist die Anreise auch ohne Auto bequem möglich.

Ankommen in Templin
Wer am Bahnhof Templin Stadt aussteigt, ist in wenigen Minuten an der Stadtmauer.
Ein Spaziergang rund um die Mauer führt an Toren, Türmen und Wiekhäusern vorbei.
Rund um die Stadt liegen zahlreiche Seen und weite Wälder.
So beginnt am Ende der RB 12 ein Ausflug in eine der schönsten Landschaften Brandenburgs.

Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Häufige Fragen
Wie viele Bahnhöfe hat Templin?
Welche Linie fährt nach Templin?
Was sind Wiekhäuser?
Wie viele Stadttore gibt es?
Ist Templin ein Kurort?
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