Strecke saniert, am ersten Tag meldet die Brücke Schäden

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Strecke saniert, am ersten Tag meldet die Brücke Schäden

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Umleitung inklusive)

Brücke Bahnstrecke Satire: Waschbär steht mit Warnweste vor einem alten steinernen Eisenbahnviadukt

Die Brücke am Morgen der Wiedereröffnung. Sie hatte auch etwas zu sagen. Foto: wpa (Symbolbild)

Wuppertal (wpa) – Nach fünf Monaten Vollsperrung rollen die Züge wieder. Am selben Tag meldete die Brücke am Streckenende Schäden.

Die Brücke gehörte nicht zum Bauabschnitt. Sie stand nur daneben und schaute zu.

„Bauwerke reagieren aufeinander“, sagt Bauleiter Bernd Traglast. „Die eine wird schön, die andere wird neidisch.“

Der Konzern spricht von einem Zeichen von Teamgeist. Kein Bauwerk wolle zurückbleiben.

Reisende zwischen Hagen und Köln brauchen weiter Geduld. Die Umleitung bleibt bestehen.

Die nächste Sperrung ist bereits terminiert. Diesmal ist die Brücke dran.

Die Sperrung dauerte 148 Tage. Betroffen waren täglich 40.000 Reisende.

Verbaut wurden 18 Kilometer Schienen und vier Weichen. Die Brücke daneben ist von 1911.

Sie wurde zuletzt 1974 geprüft. Der Bericht liegt in einem Archiv in Duisburg.

Fachleute halten den Zeitpunkt der Schadensmeldung für bemerkenswert. Fünf Monate früher wäre günstiger gewesen.

Die Bahn weist das zurück. Man habe die Brücke nicht gesperrt, weil sie nicht gesperrt war.

Für die Prüfung wurde nun ein Gutachter beauftragt. Er kommt im Oktober.

Bis dahin fahren die Züge langsamer über das Bauwerk. Erlaubt sind 20 Kilometer pro Stunde.

Reisende bemerken davon wenig. Sie standen vorher ohnehin.

Die Strecke ist eine der meistbefahrenen im Westen. Täglich verkehren dort 240 Züge.

Während der Sperrung fuhren Busse. Eingesetzt wurden 60 Fahrzeuge.

Die Fahrzeit verlängerte sich dadurch um 70 Minuten. Genutzt wurde das Angebot von wenigen.

Die meisten wichen aufs Auto aus. Ein Teil davon ist nicht zurückgekehrt.

Die Bahn hofft auf eine Rückgewinnung. Man setze auf die neue Qualität der Strecke.

Saniert wurde fünf Monate. Erneuert wurden Gleis, Schotter und Entwässerung.

Nicht erneuert wurde die Brücke. Sie hat Zustandsnote 3.

Zustandsnote 3 heißt ausreichend, Sanierung mittelfristig erforderlich.

Mittelfristig sind in der Systematik fünf bis zehn Jahre. Vergeben wurde die Note 2017.

Teil des Vorhabens war die Brücke nicht. Ihre Sanierung erfordert ein eigenes Verfahren.

Ein eigenes Verfahren erfordert eine eigene Sperrung. Die nächste wäre 2031.

Gemeldet hat sich die Brücke am ersten Betriebstag. Seitdem gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Sie liegt bei 50. Vor der Sanierung waren es 80.

Was danach kommt, weiß niemand. Es steht schon etwas daneben und schaut zu.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Zustandsnote 3 seit 2017, mittelfristig sind fünf bis zehn Jahre +++

+++ Nach fünf Monaten Sanierung gilt Tempo 50, vorher waren es 80 +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →