Vergabe geregelt: Kita-Plätze gehen nach Wartelistenposition, der Platz liegt vier Bahnstationen entfernt

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Vergabe geregelt: Kita-Plätze gehen nach Wartelistenposition, der Platz liegt vier Bahnstationen entfernt

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Position 400)

Kita Satire: Waschbär steht vor einem geschlossenen Gartentor eines Kindergartens

Der Chefredakteur wartet auf einen Platz. Er hat Position 400. Foto: wpa (Symbolbild)

Leipzig (wpa) – In Leipzig stehen 4.100 Kinder auf der Warteliste für einen Kita-Platz. Vergeben werden jährlich rund 900 Plätze.

Vergeben wird nach Wartelistenposition. Position 400 steht seit 2019 auf der Liste.

Das Kind auf Position 400 ist inzwischen sieben Jahre alt. Es ist eingeschult.

Gestrichen wird es nicht automatisch. Die Streichung erfolgt auf Antrag.

„Wir vergeben transparent“, teilt die Stadt mit. Transparent ist die Reihenfolge.

Rund 22 Prozent der Listenplätze sind nach eigener Schätzung nicht mehr aktuell. Sie betreffen Kinder, die woanders untergekommen sind.

Eine Bereinigung wurde geprüft. Sie erfordert eine Rückfrage bei allen Eltern.

Die Rückfrage erfolgt schriftlich. Wer nicht antwortet, wird nicht gestrichen.

Nicht antworten nach Erfahrung rund 40 Prozent. Damit bleibt die Liste unscharf.

Unscharf bedeutet, dass die Position wenig aussagt. Sie ist trotzdem das Vergabekriterium.

Der Rechtsanspruch auf einen Platz besteht ab dem ersten Geburtstag. Er ist einklagbar.

Geklagt haben im vergangenen Jahr 41 Familien. Alle 41 haben gewonnen.

Gewonnen haben sie einen Platz. Er liegt im Schnitt 6,4 Kilometer entfernt.

Sechs Kilometer bedeuten in Leipzig vier Stationen mit einmal Umsteigen. Der Weg dauert 34 Minuten je Richtung.

Die Zahl der Plätze hängt an Personal und Räumen. Beides ist knapp.

Die Gesamtzahl hängt an Personal und Räumen. Es fehlen 190 Erzieherinnen und Erzieher, viele davon pendeln aus dem Umland.

Ausgebildet werden sie in drei Jahren. Die Ausbildungsstätte ist mit dem Zug in 41 Minuten erreichbar, der Zug fährt stündlich.

Eine Vergütung wäre möglich. Sie kostet nach Schätzung 14 Millionen Euro im Jahr.

Die Stadt weist einen Fehlbetrag aus. Er beträgt 190 Millionen Euro.

Ein Landesprogramm wurde beantragt. Es ist im Verfahren.

Frau Lorenz hat sich 2022 angemeldet und steht auf Position 1.400. Ihre Tochter ist drei.

Sie arbeitet in Teilzeit. Eine Vollzeitstelle wäre möglich.

Sie sagt, sie warte auf den Platz. Sie sagt auch, sie habe aufgehört nachzufragen.

Nachgefragt hatte sie zuletzt 2024. Angeboten wurde ihr ein Platz in einem anderen Bezirk, erreichbar mit zweimal Umsteigen.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ 4.100 Kinder auf der Liste, 900 Plätze im Jahr +++

+++ Zugewiesene Plätze liegen im Schnitt 6,4 Kilometer entfernt +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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