Digitalpakt umgesetzt: Die Tablets sind da, das Netz kommt 2033, im Schulzug gibt es keines

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Digitalpakt umgesetzt: Die Tablets sind da, das Netz kommt 2033, im Schulzug gibt es keines

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (offline verfügbar)

Digitalpakt Satire: Waschbär sitzt an einem Schultisch vor einem aufgeklappten Tablet

Der Chefredakteur arbeitet digital. Ohne Netz. Foto: wpa (Symbolbild)

Hannover (wpa) – Im Rahmen des Digitalpakts wurden in Niedersachsen 41.000 Tablets an Schulen geliefert. Die Lieferung ist abgeschlossen.

Angeschlossen an schnelles Internet sind 61 Prozent der Schulen. Die übrigen 39 Prozent warten.

Der Anschluss ist für 2033 vorgesehen. Bis dahin wird offline gearbeitet.

Offline arbeiten heißt, Dateien vorher herunterzuladen. Heruntergeladen wird zu Hause.

„Die Geräte sind einsatzbereit“, teilt das Ministerium mit. Einsatzbereit sind sie technisch.

Der Digitalpakt umfasste bundesweit 6,5 Milliarden Euro. Abgerufen wurden davon 82 Prozent.

Der Rest verfiel. Verfallen ist er, weil Anträge nicht fristgerecht eingingen.

Die Antragstellung erfolgte über die Länder. Sie war je Land unterschiedlich geregelt.

In Niedersachsen umfasste der Antrag 34 Seiten. Er musste von der Schulleitung gestellt werden.

Schulleitungen haben dafür keine Stunden im Deputat. Gestellt wurde er in der Freizeit.

Der Netzanschluss war nicht Teil des Pakts. Er ist Sache des Schulträgers.

Wer den Schulweg mit dem Zug zurücklegt, könnte die Fahrzeit nutzen. Auf der Strecke gibt es kein Netz.

Das Funkloch ist seit 2019 dokumentiert. Es liegt zwischen zwei Schulorten.

Bekannt war sie aus einem Gutachten von 2018. Das Gutachten liegt vor.

Die Tablets haben eine Nutzungsdauer von fünf Jahren. Geliefert wurden sie 2023.

Ausgetauscht werden müssten sie 2028. Der Netzanschluss kommt 2033.

Damit wären die Geräte fünf Jahre vor dem Netz am Ende. Das steht in keiner Vorlage.

Ein Nachfolgeprogramm ist angekündigt. Es soll 2027 starten.

Vorgesehen sind darin erneut Geräte. Netzanschlüsse und Bahnstrecken sind nicht vorgesehen.

Das Netz im Zug bleibt Sache des Betreibers. Der Betreiber verweist auf den Netzausbau.

Frau Kalinowski unterrichtet an einer Grundschule bei Hannover. Ihre Schule gehört zu den 39 Prozent.

Sie lädt Unterrichtsmaterial abends zu Hause herunter. Dort hat sie Glasfaser.

Sie sagt, das funktioniere. Sie sagt auch, es sei nicht das, was ihr angekündigt wurde.

Die Tablets stehen im Schrank. Aufgeladen werden sie freitags, mitgenommen werden sie selten.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ 41.000 Tablets geliefert, 39 Prozent der Schulen ohne Anschluss +++

+++ Dateien werden zu Hause geladen, im Schulzug gibt es kein Netz +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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