Bahnhofsmission betreut im Rekord 14.000 Menschen, die Bahn spendet 4.000 Euro

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Bahnhofsmission betreut im Rekord 14.000 Menschen, die Bahn spendet 4.000 Euro

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Gespräch inklusive)

Bahnhofsmission Satire: Waschbär sitzt auf einer Bank in einer Bahnhofshalle neben einer Tasse Tee

Ein Ratsuchender in der Halle. Er wollte nur nach Bremen. Foto: wpa (Symbolbild)

Hannover (wpa) – Die Bahnhofsmission in Hannover verzeichnet einen Rekord. Sie betreute im Juli 14.000 Menschen.

Damit liegt sie vor jeder Beratungsstelle der Stadt. Die meisten kommen wegen der Anzeigetafel.

„Früher kamen Menschen in Not“, sagt Leiterin Renate Bahnhofshilfe. Heute kommen Pendler.

Die Not von heute ist der verpasste Anschluss. Getröstet wird, wer die Anzeigetafel nicht mehr versteht.

Das Gespräch beginnt fast immer gleich. Die Betroffenen zeigen wortlos auf ihr Handy.

Auf dem Handy steht die Verspätung, die keiner erklärt. Die Mission erklärt, was die Bahn verschweigt.

Angeboten werden Tee, ein Stuhl und Zuhören. Der Tee ist am gefragtesten.

Der Stuhl ist der zweite Grund. Sitzgelegenheiten gibt es in der Halle seit dem Umbau 41.

Vor dem Umbau waren es 90. Die neuen sind aus Metall und so geformt, dass niemand liegen kann.

90 Bänke wurden 41 harte Sitze. Wer sich setzen will, geht zur Mission.

Frau Teichert strandete mit ihrem Koffer und fand keinen Sitz in der Halle. Die Mission gab ihr einen Stuhl und Tee.

Sie wartete dort auf einen Zug, der nicht angezeigt wurde. Betreut hat sie die Mission, nicht die Bahn.

Der Vorstand verweist auf seine Spende. Die Bahn hat 4.000 Euro gegeben.

4.000 Euro für eine Stelle, die 14.000 Menschen betreute. Das sind 29 Cent pro Fall.

Eine Mission, die die Auskunft der Bahn ersetzt, ist ihre Aushilfe. Bezahlt wird sie mit 4.000 Euro und einem Dank.

Der Minister lobt das Engagement der Bahnhofsmission. Engagiert füllt sie die Lücke, die der Umbau ließ.

Für weitere Bänke in der Halle gibt es keinen Plan. Es gibt 41 aus Metall, geformt gegen das Liegen.

So kümmert sich die Bahn um ihre Reisenden, indem eine Mission es tut und sie 4.000 Euro spendet. Betreut wird bei Tee, gespendet wird symbolisch.

14.000 Betreute, 41 Sitze, eine Anzeigetafel, 4.000 Euro. Das ist der Rekord.

Die Bahnhofsmission Hannover betreute im Juli 14.000 Menschen, die meisten wegen der unverständlichen Anzeigetafel, und bekommt dafür 4.000 Euro von der Bahn. Frau Teichert fand in der Halle keinen der 41 harten Sitze und bekam bei der Mission einen Stuhl und Tee.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Erstgespräch dauert vier Minuten – die Wartezeit auf den Zug 90 +++

+++ Jahresspende der Bahn 4.000 Euro bei 14.000 betreuten Menschen im Juli +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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