Die Rheinische Bahn zwischen Mülheim und Bochum: von der dritten Ruhrstrecke zum Radschnellweg

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die Rheinische Bahn zwischen Mülheim und Bochum: von der dritten Ruhrstrecke zum Radschnellweg

Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft baute zwischen 1866 und 1874 eine West-Ost-Strecke durch das Ruhrgebiet. Auf ihrer Trasse zwischen Mülheim und Essen verläuft heute ein Teil des Radschnellwegs RS1.

Das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Essen-Altendorf.
Das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Essen-Altendorf. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1874
Altendorf wird eröffnet
1959
Ende der Reisezüge Heißen–Kray Nord
2002
Stilllegung Mülheim–Kray Nord
2010
Radweg am Bahnhof Altendorf

Lage: Ruhrgebiet, Strecke Osterath–Dortmund Süd zwischen Mülheim an der Ruhr und Bochum. Status: Personenverkehr zwischen Mülheim-Heißen und Bochum-Präsident seit 1959 beziehungsweise 1965 eingestellt, Abschnitte stillgelegt. Heute: Zwischen Mülheim und Essen verläuft der Radschnellweg RS1 auf der Trasse; das Altendorfer Empfangsgebäude ist ein privates Wohnhaus.

Die Rheinische Bahn war die dritte große West-Ost-Verbindung durch das Ruhrgebiet.

Zwischen Mülheim an der Ruhr, Essen und Bochum ist ihre Trasse heute zum Teil Radweg, zum Teil stillgelegt oder abgebaut.

Dieser Beitrag begleitet die Strecke durch die ehemaligen Halte Mülheim MüGa, Mülheim-Heißen, Essen-Altendorf, Essen Nord und Bochum Präsident.

Den Bahnhof Bochum Nord behandelt ein eigener Beitrag.

Aus der Betriebszeit der Reisezüge liegt kein freies Foto der Halte vor, deshalb zeigen die Bilder den Zustand der 2010er Jahre.

Wie die Rheinische Bahn entstand

Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft hatte sich lange auf die Gebiete links des Rheins konzentriert.

Das Ruhrgebiet mit seinen Kohlengruben und der aufstrebenden Industrie hatten inzwischen die Köln-Mindener und die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft erschlossen.

In diesen einträglichen Markt wollte auch die Rheinische Gesellschaft vordringen.

Sie begann den Bau im Bahnhof Osterath an der Linksniederrheinischen Strecke.

Die knapp 76 Kilometer lange Strecke von Osterath nach Dortmund Süd entstand zwischen 1866 und 1874 in drei Etappen.

Zwischen Mülheim Hafen und der Essener Zeche Graf Beust nutzte man die Trasse einer Pferdebahn, die zwischen 1853 und 1865 bestanden hatte.

Gegen die etablierten Strecken der Konkurrenten konnte die Rheinische Bahn nie bestehen, wie es ihr Anspruch als dritte große Ruhrstrecke verlangte.

So sah es vorher aus: Kohle, Güter und wenige Reisende

Der Personenverkehr entwickelte auf der Rheinischen Strecke wegen des Parallelverkehrs der Bergisch-Märkischen Bahn keine größere Bedeutung.

1959 wurde der Personenverkehr zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Kray Nord eingestellt.

1965 folgte der Abschnitt zwischen Essen-Kray Nord und Bochum-Präsident.

Mit der Inbetriebnahme der Riemker Kurve 1979 wurde auch die Strecke von Bochum Präsident nach Bochum-Langendreer aufgegeben.

Das östlichste Stück der Rheinischen Strecke zwischen Dortmund-Dorstfeld und Dortmund Süd wird dagegen bis heute befahren, dort hält die S-Bahn-Linie S 4.

Essen-Altendorf: der Bahnhof mit dem Uhrturm

Der Bahnhof Altendorf wurde am 15. Oktober 1874 eröffnet, auf einem Teilstück der Strecke, das in diesem Jahr in Betrieb ging.

Altendorf wurde 1901 ein Stadtteil von Essen.

Der Bahnhof hieß ab 1897 kurzzeitig Altendorf bei Essen und wurde 1898 in Altendorf-Essen Nord umbenannt.

Nach der Eingemeindung 1901 trug er den Namen Essen (Altendorferstr), und seit 1907 hieß er Essen-Altendorf.

Der Bahnhof hatte drei Gleise für den Personenverkehr.

Eines lag am überdachten Hausbahnsteig, zwei weitere am gut 200 Meter langen, ebenfalls überdachten Mittelbahnsteig.

Der Mittelbahnsteig war durch eine Unterführung mit dem Empfangsgebäude verbunden.

Die Treppe zur Unterführung am ehemaligen Bahnhof.
Die Treppe zur Unterführung am ehemaligen Bahnhof. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Empfangsgebäude hatte ein hohes Dach mit einem aufgesetzten Uhrturm über der Bahnhofshalle.

Im östlichen Flügel war die Bahnhofsgaststätte untergebracht, die zuletzt Kleine Gruga hieß und einen Außenbereich besaß.

Im kleinen westlichen Gebäudeteil lag das Büro des Bahnhofsvorstehers.

Parallel zu den Personengleisen verlief ein viertes Gleis an eine etwa 40 Meter lange Laderampe.

Es diente nur dem damaligen Schlachthof am Holdenweg, den eine Unterführung im Bahndamm erschloss.

Die ehemalige Unterführung zum Schlachthof am Holdenweg.
Die ehemalige Unterführung zum Schlachthof am Holdenweg. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Westlich des Bahnhofs zweigte seit 1912 eine zweigleisige Verbindungsstrecke nach Norden in Richtung Borbeck ab.

Sie führte zur Bahnstrecke Mülheim-Heißen–Oberhausen-Osterfeld Nord.

Das Gleis aus Borbeck querte die Rheinische Strecke auf einer Brücke und verlief auf einem Damm südlich an den Bahnsteigen vorbei.

Personenverkehr gab es auf diesem Abzweig ab Juni 1925, im Mai 1950 wurde er eingestellt.

Das Durchgangsgleis auf dem Damm baute man 1955 zusammen mit der Brücke ab.

Das verbliebene zweite Gleis führte direkt zum Hausbahnsteig.

Es wurde 1980 für den damals noch vorhandenen Güterverkehr elektrifiziert, im August 1984 stillgelegt und im folgenden Jahr abgebaut.

Rund 300 Meter östlich des Bahnhofs zweigte außerdem ein Güterzuggleis nach Norden ab, das die Zeche Amalie und die Krupp-Gussstahlfabrik erreichte.

Diesen Anschluss gab es ab den 1950er Jahren nicht mehr.

Der Abzweig nach Borbeck am ehemaligen Bahnhof Essen-Altendorf.
Der Abzweig nach Borbeck am ehemaligen Bahnhof Essen-Altendorf. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Mit der Stilllegung der Teilstrecke zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Kray Nord für den Personenverkehr 1959 wurde der Bahnhof Altendorf nicht mehr benötigt.

1960 wurde er endgültig geschlossen.

Am 13. Dezember 2002 folgte die Stilllegung des gesamten Streckenabschnitts auch für den noch gelegentlich stattfindenden Güterverkehr.

So sieht Altendorf jetzt aus

Anfang 2009 begannen am ehemaligen Bahnhof Altendorf die Arbeiten zum Umbau der Bahntrasse in einen Fuß- und Radweg.

Seit 2010 besteht dort ein asphaltierter Weg, der den Essener Stadtkern mit Frohnhausen verbindet und heute Teil des Radschnellwegs RS1 ist.

Im September 2013 wurde auch die Trasse des früheren Abzweigs nach Borbeck als Fuß- und Radweg angeschlossen.

Der ehemalige Bahnhof Essen-Altendorf, heute Radweg.
Der ehemalige Bahnhof Essen-Altendorf, heute Radweg. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Radweg auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs.
Radweg auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die begrünten Bahnsteige sind noch erkennbar und mit einzelnen Bänken versehen, die auf neuen Betonsockeln die Aufschrift Rheinische Bahn tragen.

Von den ehemaligen Eisenbahnbrücken über den Schölerpad und den Holdenweg wurden nur die nördlichen Teile am früheren Hausbahnsteig für den Radweg saniert.

Im Frühjahr 2014 wurde der Treppenabgang des Inselbahnsteiges in die ehemalige Unterführung vollständig verfüllt.

Die Gebäude des Schlachthofes am Holdenweg wichen in den 1980er Jahren einer Wohnbebauung.

Die Brücke über den Schölerpad.
Die Brücke über den Schölerpad. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das noch vorhandene Empfangsgebäude ist ein Wohnhaus in Privatbesitz und darf deshalb nicht betreten werden.

Das hohe Dach mit dem Uhrturm über der Empfangshalle wurde durch ein flacheres Dach ersetzt.

Das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Essen-Altendorf.
Das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Essen-Altendorf. Foto: Wiki05, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Mülheim MüGa: der Wiesel zur Gartenschau

1992 richtete Mülheim an der Ruhr die Landesgartenschau auf dem MüGa-Gelände im Stadtteil Broich aus.

Das Gelände war zum größten Teil durch den Rückbau ehemaliger Bahnanlagen entstanden, darunter der Unteren Ruhrtalbahn.

Um eine schnelle Verbindung zum Stadtzentrum und zum Hauptbahnhof zu schaffen, wurde ein Teil der Strecke für einen Pendelzugbetrieb hergerichtet, den „MüGa-Wiesel“.

An der Stelle des alten Eppinghofer Bahnhofs der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft entstand ein Schüttbahnsteig mit Übergang zum Fern- und Regionalverkehr und zum städtischen Nahverkehr.

Nach der Gartenschau wurde der Personenverkehr eingestellt, die Bahnsteiganlagen am Hauptbahnhof und in Broich wurden komplett abgebaut.

Weitere Angaben zum Haltepunkt Mülheim MüGa sind nicht belegt.

Stadtviadukt und Ruhrbrücke in Mülheim an der Ruhr, ehemals Eisenbahnstrecke der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft.
Stadtviadukt und Ruhrbrücke in Mülheim an der Ruhr, ehemals Eisenbahnstrecke der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft. Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die Ruhrbrücke des Stadtviadukts in Mülheim an der Ruhr.
Die Ruhrbrücke des Stadtviadukts in Mülheim an der Ruhr. Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Radschnellweg RS1 beginnt zurzeit noch im Mülheimer Stadtteil Speldorf direkt an der Hochschule Ruhr West.

Mit dem Übergang von der Ruhrbrücke zum Stadtviadukt geht er in einen gemeinsamen Geh- und Radweg über.

Radschnellweg RS1 an der Alten Bahnbrücke am Stadtviadukt in Mülheim an der Ruhr, 2019.
Radschnellweg RS1 an der Alten Bahnbrücke am Stadtviadukt in Mülheim an der Ruhr, 2019. Foto: Dat doris, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Seit dem Umbau des Stadtviadukts zum Radschnellweg hat die Alte Bahnbrücke eine Aussichtsplattform.
Seit dem Umbau des Stadtviadukts zum Radschnellweg hat die Alte Bahnbrücke eine Aussichtsplattform. Foto: Dat doris, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Mülheim-Heißen: wo die Grugatrasse abzweigt

In Mülheim-Heißen endete 1959 der Personenverkehr der Rheinischen Strecke in Richtung Essen-Kray Nord.

Dort zweigt heute die Grugatrasse ab, ein Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Mülheim-Heißen–Altendorf (Ruhr).

Weitere Angaben zum Bahnhof Heißen sind nicht belegt.

Essen Nord: der verschwundene Rheinische Bahnhof

Der Bahnhof Essen Nord trug zu Betriebszeiten den Namen Essen RhE.

Er lag an der Rheinischen Bahn nördlich am damaligen Essener Zentrum vorbei.

Der Bahnhof und seine zwei Stellwerke wurden abgerissen, an ihrer Stelle entsteht das neue Universitätsviertel.

Das Streckengleis von Essen Nord nach Essen-Kray Nord wurde mit der Stilllegung des Bahnhofs zum signalfreien Bahnhofsgleis von Kray Nord.

Im Essener Westviertel verbindet seit dem 10. Juni 2021 eine 82 Meter lange Stahlbrücke über den Berthold-Beitz-Boulevard den Krupp-Park mit der weiteren Trasse in Richtung Universität Essen.

Der Bau hatte im Februar 2020 begonnen und kostete 3,1 Millionen Euro.

Nach insgesamt 12,5 Kilometern endet der RS1 südlich vom Campus Essen der Universität Duisburg-Essen.

Bochum Präsident und Bochum Nord

Östlich von Essen-Kray Nord führt die Rheinische Strecke nach Bochum, sie wurde 2004 bis Bochum-Präsident stillgelegt.

Ab Bochum Präsident in Richtung Osten wird die Strecke weiterhin als elektrifizierte Güterbahn genutzt.

Der Bahnhof Bochum Präsident ist als Personenbahnhof ehemalig.

Beim ehemaligen Bahnhof Bochum-Präsident quert eine Eisenbahnbrücke die Dorstener Straße.

Eisenbahnbrücke über die Dorstener Straße beim ehemaligen Bahnhof Bochum-Präsident.
Eisenbahnbrücke über die Dorstener Straße beim ehemaligen Bahnhof Bochum-Präsident. Foto: Manfred Kopka, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Bochum Nord wurde am 15. Oktober 1874 eröffnet, der Personenverkehr endete dort 1979.

Der Bahnhof hat einen eigenen Beitrag: Der Bahnhof Bochum Nord.

Als Gleisanschluss wurde die Strecke von Bochum Nord bis Gelsenkirchen-Wattenscheid Gbf bis etwa 2009 genutzt.

Nach der Insolvenz des letzten großen Kunden wurde sie vollständig stillgelegt.

Im selben Jahr wurden die Bahnübergänge über die Blücherstraße erneuert.

Kurz darauf war die Strecke durch den Abriss einer Brücke über die Autobahn 40 in Bochum-Stahlhausen nicht mehr befahrbar.

Stilllegung, Metrorapid und Radschnellweg

Der Abschnitt zwischen Mülheim und Essen-Kray Nord wurde 2002 stillgelegt.

In Essen ist die Trasse mehrfach unterbrochen, mehrere Straßenbrücken wurden durch Fuß- und Radfahrerbrücken ersetzt.

Zu Beginn der ersten Dekade des neuen Jahrtausends gab es Überlegungen, die Magnetschwebebahn Metrorapid auf dem Gleiskörper der Rheinischen Strecke zu bauen.

Wegen der Fusion der Universitäten Duisburg und Essen wurde außerdem kurzzeitig diskutiert, die Trasse für den Personenverkehr herzurichten.

Stattdessen entschied man sich für einen Radweg.

Der Radschnellweg Ruhr ist ein rund 115 Kilometer langer Radschnellweg von Moers nach Hamm, der sich überwiegend in Planung befindet.

Der 12,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Mülheim und Essen wird auch als „Rheinische Bahn“ bezeichnet.

Er verläuft kreuzungsfrei zum übrigen Straßenverkehr.

Im Essener Eltingviertel war 2017 geplant, den Bahndamm abzutragen und den Radweg über Gebäudedächer zu führen.

Im weiteren Verlauf zum Bahnhof Kray kann der RS1 nicht mehr auf der ehemaligen Bahnstrecke verlaufen.

2021 wurden dort 83 Oberleitungsmasten auf die nicht mehr genutzte Bahnstrecke gebaut, da die Kommunikation zwischen der Bahn und den Behörden nicht funktionierte.

Die Streckenführung des RS1 wird nach Angaben des NRW-Verkehrsministeriums neu geplant.

Die Geschichte in Daten

1853: Beginn der Pferdebahn zwischen Mülheim Hafen und der Zeche Graf Beust, sie besteht bis 1865.

1866: Beginn des Baus der Rheinischen Strecke, sie entsteht bis 1874 in drei Etappen.

1874: Der Bahnhof Altendorf wird am 15. Oktober eröffnet, ebenso der Bahnhof Bochum Nord.

1912: Der Abzweig von Altendorf nach Borbeck geht in Betrieb.

1925: Im Juni beginnt der Personenverkehr auf dem Abzweig nach Borbeck.

1950: Im Mai endet der Personenverkehr auf dem Abzweig nach Borbeck.

1959: Der Personenverkehr zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Kray Nord endet.

1960: Der Bahnhof Altendorf wird endgültig geschlossen.

1965: Der Personenverkehr zwischen Essen-Kray Nord und Bochum-Präsident endet.

1979: Die Strecke von Bochum Präsident nach Bochum-Langendreer wird aufgegeben, in Bochum Nord endet der Personenverkehr.

1992: Landesgartenschau in Mülheim, der MüGa-Wiesel verkehrt.

2002: Der Abschnitt Mülheim–Essen-Kray Nord wird stillgelegt.

2004: Die Strecke bis Bochum-Präsident wird stillgelegt.

2010: Auf dem Gelände des Bahnhofs Altendorf besteht ein asphaltierter Fuß- und Radweg.

2021: Die Stahlbrücke über den Berthold-Beitz-Boulevard wird am 10. Juni in Betrieb genommen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Rheinische Bahn?
Gemeint ist die Strecke Osterath–Dortmund Süd der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft. Auf ihrer Trasse zwischen Mülheim und Essen verläuft ein Abschnitt des Radschnellwegs RS1, der ebenfalls so heißt.
Wann hielt in Essen-Altendorf der letzte Zug?
Der Bahnhof wurde 1960 endgültig geschlossen, nachdem der Personenverkehr zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Kray Nord 1959 eingestellt worden war.
Kann man das Empfangsgebäude in Altendorf besichtigen?
Nein. Das Gebäude ist ein Wohnhaus in Privatbesitz.
Wie lang ist der Radschnellweg zwischen Mülheim und Essen?
Er ist 12,5 Kilometer lang und endet südlich vom Campus Essen der Universität Duisburg-Essen.
Was geschah mit dem Bahnhof Essen Nord?
Der Bahnhof und seine zwei Stellwerke wurden abgerissen, an ihrer Stelle entsteht das neue Universitätsviertel.

Von der Rheinischen Bahn zwischen Mülheim und Bochum bleiben ein Radweg, Brücken, ein verwandeltes Empfangsgebäude und stillgelegte Gleise.

Wo die Strecke zwischen Essen und Bochum wieder zum Radweg werden soll, ist die Planung noch offen.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd · Wikipedia: Bahnhof Essen-Altendorf · Wikipedia: Radschnellweg Ruhr · Wikipedia: Bahnhof Bochum Nord

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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