Chemnitz im Norden: Rangierbahnhof Hilbersdorf und die stillen Strecken nach Wüstenbrand und Limbach

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Chemnitz im Norden: Rangierbahnhof Hilbersdorf und die stillen Strecken nach Wüstenbrand und Limbach

Im Norden von Chemnitz liegen ein stillgelegter Rangierbahnhof mit Museum und drei Strecken, auf denen kein Zug mehr fährt. Eine Spurensuche von Hilbersdorf über Küchwald bis Limbach.

VORHER · 1913

Der Bahnhof Limbach auf einer Postkarte von 1913.

Der Bahnhof Limbach auf einer Postkarte von 1913. Foto: Brück & Sohn Kunstverlag Meißen, CC0 1.0, via Wikimedia Commons.
NACHHER · Juli 2010

Der Bahnhof Limbach (Sachs) außer Betrieb, von der Gleisseite.

Der Bahnhof Limbach (Sachs) außer Betrieb, von der Gleisseite. Foto: Johann Sebastian Bach Saxonia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1902
Rangierbahnhof Hilbersdorf fertig
1903
Industriebahn Küchwald–Obergrüna eröffnet
1996
Rangierbahnhof geschlossen
2004
Küchwald–Obergrüna stillgelegt

Lage: Norden von Chemnitz und Limbach-Oberfrohna in Sachsen. Status: Rangierbahnhof Hilbersdorf seit Dezember 1996 geschlossen, Küchwald–Obergrüna seit 2004 und Limbach–Wittgensdorf seit 2003 stillgelegt, Limbach–Wüstenbrand seit 1951 ohne durchgehenden Verkehr. Heute: Auf dem Gelände von Hilbersdorf arbeitet das Sächsische Eisenbahnmuseum, die Trasse nach Wüstenbrand wird zum Radweg.

Im Norden von Chemnitz und im benachbarten Limbach-Oberfrohna liegen ein geschlossener Rangierbahnhof und drei Strecken, auf denen kein regulärer Zug mehr fährt.

Dieser Beitrag folgt ihnen von Hilbersdorf über Küchwald und Wüstenbrand bis nach Limbach.

Hilbersdorf ist kein toter Ort, denn auf dem Gelände des früheren Bahnbetriebswerks arbeitet das Sächsische Eisenbahnmuseum, und der Haltepunkt wird weiter von Regionalbahnen bedient.

Stillgelegt ist der Rangierbahnhof selbst.

Freie historische Fotos der Strecken gibt es kaum, ältere Bilder zeigen nur den Bahnhof Limbach und eine Zeichnung des Auritztalviadukts.

Der Rangierbahnhof Hilbersdorf: gebaut für Güterzüge

Zunächst stand für den Güterverkehr in Chemnitz nur der Hauptbahnhof zur Verfügung, der seit den 1870er Jahren überlastet war.

1880 wurde der Chemnitzer Kohlenbahnhof eröffnet, doch auch er reichte schon in den 1880er Jahren nicht mehr aus.

Auch die vielen Fabriken im Norden der Stadt brauchten dringend einen Gleisanschluss.

Der Bau begann am 24. November 1896, neben Feldbahnen kamen auch Dampfbagger zum Einsatz.

Auf rund 25 Hektar wurden in sechs Jahren 46 Kilometer Gleis mit etwa 250 Weichen verlegt.

Der Bahnhof war etwa 2,9 Kilometer lang und bis zu 230 Meter breit, dazu kamen 28 Stellereien und ein Bahnstromwerk.

Seit dem 1. Mai 1902 lief der Probebetrieb, und am 26. Juni 1902 wurde der 14,7 Millionen Mark teure Bahnhof fertiggestellt.

So sah es vorher aus: Güterzüge am Ablaufberg

Hilbersdorf war nach Dresden-Friedrichstadt und Zwickau der dritte Gefällebahnhof Sachsens, fast alle Gleise lagen in einem Gefälle von 1:100.

Schon in den ersten Betriebsjahren wurden hier täglich etwa 60 Züge mit rund 1.800 Wagen aufgelöst und neu gebildet.

Nach dem Ersten Weltkrieg lag die Kapazitätsgrenze bei etwa 3.000 Wagen täglich, und 1925 waren bis zu 120 Züge am Tag zu behandeln.

Von 1926 bis 1928 wurden für rund 2,6 Millionen Mark zwei zentrale Stellwerke gebaut und eine Seilablaufanlage von Siemens & Schuckert eingebaut.

Die Anlage kostete rund 400.000 Reichsmark und war seinerzeit die modernste in Deutschland.

In den 1960er Jahren wurde sie für Züge bis zu 1.500 Tonnen ausgerüstet.

Am ehemaligen Rangierbahnhof Hilbersdorf, September 2015.
Am ehemaligen Rangierbahnhof Hilbersdorf, September 2015. Foto: (dwt)., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Hilbersdorf: Schluss 1996 und das Museum danach

Nach der Wende sank das Transportvolumen stark, schon 1990 wurden im Südteil zahlreiche Gleise aufgelassen.

Im Mai 1991 wurden die inzwischen häufig defekte Seilablaufanlage und zwei von sechs Ablaufgleisen außer Betrieb genommen.

1993 war bereits der halbe Bahnhof außer Betrieb, und 1995 wurden durchschnittlich nicht einmal mehr 400 Wagen am Tag behandelt.

Im Dezember 1996 wurde der Bahnhof geschlossen, seitdem wurden fast sämtliche Gleisanlagen abgebaut.

Weiteres Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs, September 2015.
Weiteres Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs, September 2015. Foto: (dwt)., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Nach der Schließung des Bahnbetriebswerks 1992 übernahm der Verein Sächsisches Eisenbahnmuseum die denkmalgeschützten Gebäude.

Das Museum hat zwei 26-ständige Ringlokschuppen mit 20-Meter-Drehscheiben.

Ein kleiner Teil des Rangierbahnhofs ist als Technikmuseum Seilablaufanlage erhalten, das der Förderverein Eisenbahnfreunde Richard Hartmann 2009 mit dem Stellwerk III einrichtete.

Seit 2012 kann der Betrieb auf einer 300 Meter langen Demonstrationsstrecke vorgeführt werden.

Beide Museen treten gemeinsam als Schauplatz Eisenbahn auf.

Mehr zum Museum steht im Beitrag Das Sächsische Eisenbahnmuseum in Chemnitz.

Das ehemalige Bahnbetriebswerk Hilbersdorf, ein Kulturdenkmal, April 2015.
Das ehemalige Bahnbetriebswerk Hilbersdorf, ein Kulturdenkmal, April 2015. Foto: (dwt)., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Am ehemaligen Rangierbahnhof Hilbersdorf, September 2015.
Am ehemaligen Rangierbahnhof Hilbersdorf, September 2015. Foto: (dwt)., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Haltepunkt Chemnitz-Hilbersdorf ist dagegen in Betrieb, er wird von Regionalbahnen angefahren.

Sein Güterverkehr endete 1999, die Gleisanlagen außer zwei Außenbahnsteigen und dem Personentunnel werden von der Bahn nicht mehr genutzt.

Empfangsgebäude und Wartehalle am zweiten Bahnsteig stehen leer, der Güterschuppen wurde saniert und dient dem Schauplatz Eisenbahn als Ausstellungsgebäude.

Der Haltepunkt Chemnitz-Hilbersdorf im Betrieb, September 2015.
Der Haltepunkt Chemnitz-Hilbersdorf im Betrieb, September 2015. Foto: (dwt)., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Küchwald: Start der Industriebahn

Der Bahnhof Küchwald wurde 1902 zusammen mit dem Rangierbahnhof und der Verbindungsbahn eröffnet.

Seit 1903 war er der Ausgangspunkt der Industriebahn Küchwald–Obergrüna, die 1897 und 1898 vom Sächsischen Landtag beschlossen worden war.

Die Fabriken im Norden der Stadt lagen weit von den Hauptstrecken, selbst die Sächsische Maschinenfabrik als Lokomotivfabrik hatte keinen Gleisanschluss.

Alle dort gebauten Lokomotiven mussten mit Pferdefuhrwerken zum Bahnhof gebracht werden.

Die Bauarbeiten begannen im Juli 1901, und am 17. Dezember 1903 wurde die Industriebahn eröffnet.

Der Bahnhof Küchwald besteht an der Strecke Neukieritzsch–Chemnitz weiter, die Anbindung der Industriebahn wurde im Oktober 2006 zurückgebaut.

Der Bahnhof Küchwald mit der Strecke Neukieritzsch–Chemnitz im Vordergrund, 2014.
Der Bahnhof Küchwald mit der Strecke Neukieritzsch–Chemnitz im Vordergrund, 2014. Foto: Kleeblatt187, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Chemnitz-Altendorf und Chemnitz-Borna

Der Güterbahnhof Chemnitz-Altendorf war der Betriebsmittelpunkt der Industriebahn und wurde ebenfalls am 17. Dezember 1903 eröffnet.

Im Dezember 1992 wurde er in zwei Anschlussstellen umgewandelt, die 2000 und 2001 letztmals bedient wurden.

Im Dezember 2019 und Januar 2020 wurden die zugewachsenen Gleise großteils abgebaut, einzelne Gleise nahe der Ladestraße blieben für einen geplanten Gleispark stehen.

Chemnitz-Borna bekam am 17. Dezember 1903 eine Ladestelle, an der Straße Abendleite ist der Güterboden noch erhalten und wird genutzt.

Chemnitz-Rottluff und Niederrabenstein

Die Ladestelle Chemnitz-Rottluff ging am 1. Januar 1998 außer Betrieb.

Für die Zufahrt zur Autobahn A 72 wurde ein Teil ihres Geländes in Anspruch genommen, wodurch die Strecke unterbrochen wurde.

Die Ladestelle Niederrabenstein wurde bis 1952 für öffentlichen Frachtverkehr genutzt, der Güterschuppen von 1930 stand noch bis 2005.

Das Areal wurde 2016 zur Erweiterung des Rabenstein-Centers überbaut.

Das Ende der Industriebahn und der neue Radweg

Nach 1989 verlor die Strecke rasch ihre Bedeutung im Güterverkehr.

Von 1997 bis zum 27. Mai 2000 fuhren noch Kohle-, Kalk- und Gipszüge zum Heizkraftwerk Chemnitz-Nord, danach ruhte der Verkehr.

Ein Bauzug am 17. Dezember 2003 war die letzte Befahrung der gesamten Strecke.

Am 29. Juni 2004 genehmigte das Eisenbahn-Bundesamt die Stilllegung, die DB Netz AG vollzog sie am 30. September 2004.

Im September 2014 wurde die Abzweigweiche in Wüstenbrand abgebaut und die Signaltechnik entfernt.

Die Stadt Chemnitz kaufte die Trasse im Oktober 2018 für rund 80.000 Euro von der Deutschen Bahn.

Zwischen November 2019 und 28. Januar 2020 wurden Schienen und Holzschwellen im ersten Abschnitt abgebaut.

Im Sommer 2023 wurden weitere Bauabschnitte des Premiumradwegs freigegeben.

Limbach–Wüstenbrand: Viadukte und der Bahnhof Rabenstein

Limbach wollte seit seinem Anschluss an die Strecke Neukieritzsch–Chemnitz von 1872 eine direktere Verbindung zur Strecke Dresden–Werdau.

Der Hauptgrund war, die Steinkohle aus dem Lugau-Oelsnitzer Revier billiger heranzuschaffen.

Gebaut wurde 1896, und über das Auritztal und bei Rabenstein waren zwei größere Viadukte nötig.

Die Strecke wurde am 30. November 1897 eröffnet.

Schon am 31. Dezember 1950 wurde wegen der geringen Verkehrsbedeutung der durchgehende Betrieb eingestellt, am 10. April 1951 wurde ein Teilstück offiziell stillgelegt.

Drei Tage später begann der Abbau der Gleise zwischen dem Bahnhof Röhrsdorf und Kilometer 6,565.

Zeichnung des Auritztalviadukts an der Strecke Limbach–Wüstenbrand aus einer historischen Sammlung sächsischer Kunstbauten.
Zeichnung des Auritztalviadukts an der Strecke Limbach–Wüstenbrand aus einer historischen Sammlung sächsischer Kunstbauten. Foto: Königlich Sächsische Staatseisenbahnen, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Vom Auritzbachtalviadukt über die Autobahn A 4 sind nur die Pfeiler übrig, die von der Autobahn aus sichtbar sind.

Der Rabensteiner Viadukt blieb dagegen erhalten und ist heute als Fuß- und Radweg zugänglich.

Der Bahnhof Rabenstein wurde am 1. Dezember 1897 eröffnet und liegt direkt hinter dem Rabensteiner Viadukt.

Die kleine Wartehalle blieb erhalten, wurde restauriert und wird als Gartenhäuschen genutzt, der Güterschuppen wurde 1996 abgerissen.

Auf dem Areal des Bahnhofs liegt heute ein Wanderparkplatz.

Der Rabensteiner Viadukt.
Der Rabensteiner Viadukt. Foto: Rabensteiner at German Wikipedia, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Auf dem Rabensteiner Viadukt, Juli 2010.
Auf dem Rabensteiner Viadukt, Juli 2010. Foto: Johann Sebastian Bach Saxonia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Grüna ob Bf, Röhrsdorf und Kändler

Grüna (Sachs) ob Bf wurde am 1. Dezember 1897 als Haltestelle Obergrüna eröffnet und 1905 zum Bahnhof hochgestuft.

Seit 1903 mündete hier die Industriebahn aus Küchwald ein, und nach 1950 wurde der Abschnitt Wüstenbrand–Abzweig Schützenhaus ihr zugeschlagen.

Auf dieser Strecke endete der Betrieb endgültig 2003.

Das Empfangsgebäude von Grüna ob Bf ist nach historischen Gesichtspunkten restauriert worden.

Die Haltestellen Kändler und Röhrsdorf waren am 1. Dezember 1897 eröffnet worden.

Von Kändler ist heute nichts mehr vorhanden, in Röhrsdorf sind nur ein bewachsener Gleiskörper und das Anschlussgleis zum Umspannwerk erhalten.

Die Güterfahrten zu beiden Stationen endeten zum 31. Dezember 1994, der Abschnitt wurde am 6. Juni 1996 stillgelegt.

Limbach und die Strecke nach Wittgensdorf

Der Bahnhof Limbach wurde am 8. April 1872 mit der Strecke Neukieritzsch–Chemnitz eröffnet, in Wittgensdorf zweigte die Strecke nach Limbach ab.

1897 folgte die Strecke nach Wüstenbrand und 1913 die nach Oberfrohna, wodurch Limbach zum Knotenpunkt wurde.

Der Reiseverkehr nach Limbach und Oberfrohna wurde am 27. Mai 2000 eingestellt.

Das Eisenbahn-Bundesamt genehmigte die Stilllegung am 11. Dezember 2001, vollzogen wurde sie am 31. August 2003.

Der Abschnitt bis zum Tanklager Hartmannsdorf wird als Nebengleis des Bahnhofs Wittgensdorf ob Bf weiter genutzt, der Bahnhof Hartmannsdorf wurde stillgelegt.

Durch den Bau der Autobahn A 72 und des Ostrings ist die Strecke an zwei Stellen unterbrochen.

Der Bahnhof Limbach (Sachs) in Limbach-Oberfrohna, 2015.
Der Bahnhof Limbach (Sachs) in Limbach-Oberfrohna, 2015. Foto: Jwaller, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Im Jahr 2015 wurden der Mittelbau des Empfangsgebäudes sowie die Empfangs- und Gepäckhalle abgerissen, die beiden mehrstöckigen Seitenflügel blieben stehen.

Im März 2025 pachtete der Verkehrsverbund Mittelsachsen die Strecke von Limbach bis zur Autobahn A 72 von DB InfraGO.

Der Umbau zur Regionalstadtbahn im Rahmen des Chemnitzer Modells ist bis Mitte der 2030er Jahre vorgesehen.

So sieht es jetzt aus

Hilbersdorf lebt als Museumsgelände weiter, der Rest des Rangierbahnhofs ist weitgehend abgebaut.

Die Industriebahn Küchwald–Obergrüna wird abschnittsweise zum Radweg, die Strecke Limbach–Wüstenbrand ist bis auf Viadukt und einzelne Gebäude verschwunden.

Limbach wartet auf die Regionalstadtbahn.

Vorher und nachher in Limbach

Die beiden Aufnahmen am Anfang des Beitrags zeigen den Bahnhof Limbach, einmal um 1913 von der Vorplatzseite und einmal 2010 von der Gleisseite.

Die Geschichte in Daten

8. April 1872: Der Bahnhof Limbach wird mit der Strecke Neukieritzsch–Chemnitz eröffnet.

24. November 1896: Der Bau des Rangierbahnhofs Hilbersdorf beginnt.

30. November 1897: Die Strecke Limbach–Wüstenbrand wird eröffnet.

26. Juni 1902: Der Rangierbahnhof Hilbersdorf wird fertiggestellt.

17. Dezember 1903: Die Industriebahn Küchwald–Obergrüna wird eröffnet.

31. Dezember 1950: Der durchgehende Betrieb Limbach–Wüstenbrand endet.

Dezember 1996: Der Rangierbahnhof Hilbersdorf wird geschlossen.

27. Mai 2000: Der Reiseverkehr Wittgensdorf–Oberfrohna wird eingestellt.

31. August 2003: Die Strecke Limbach–Wittgensdorf wird stillgelegt.

30. September 2004: Die Strecke Küchwald–Obergrüna wird stillgelegt.

Oktober 2018: Die Stadt Chemnitz kauft die Trasse der Industriebahn.

Häufige Fragen

Ist das Sächsische Eisenbahnmuseum in Hilbersdorf geöffnet?
Es ist ein aktives Museum auf dem Gelände des früheren Bahnbetriebswerks, mit zwei 26-ständigen Ringlokschuppen und einem Heizhausfest Ende August. Öffnungszeiten stehen auf der Seite des Museums.
Wann wurde der Rangierbahnhof Hilbersdorf geschlossen?
Im Dezember 1996. Seitdem wurden fast sämtliche Gleisanlagen abgebaut.
Was ist aus der Industriebahn Küchwald–Obergrüna geworden?
Sie wurde am 30. September 2004 stillgelegt. Die Stadt Chemnitz kaufte die Trasse im Oktober 2018 und baut sie abschnittsweise zum Premiumradweg aus.
Kann man den Rabensteiner Viadukt besuchen?
Der Rabensteiner Viadukt ist als Fuß- und Radweg zugänglich.
Soll die Strecke nach Limbach wieder fahren?
Im März 2025 pachtete der Verkehrsverbund Mittelsachsen die Strecke von Limbach bis zur Autobahn A 72. Der Umbau zur Regionalstadtbahn ist bis Mitte der 2030er Jahre vorgesehen.
Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Bahnhof Chemnitz-Hilbersdorf · Wikipedia: Sächsisches Eisenbahnmuseum · Wikipedia: Bahnstrecke Küchwald–Obergrüna · Wikipedia: Bahnstrecke Limbach–Wüstenbrand · Wikipedia: Bahnstrecke Limbach–Wittgensdorf

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Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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