Die Aartalbahn in Rheinland-Pfalz: sieben Halte zwischen Diez und Zollhaus

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die Aartalbahn in Rheinland-Pfalz: sieben Halte zwischen Diez und Zollhaus

Auf dem rheinland-pfälzischen Abschnitt der Aartalbahn endete der Personenverkehr 1986 und der letzte Güterzug fuhr 1999. Die Strecke liegt noch, Draisinen nutzen sie.

Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Zollhaus im Jahr 2016.
Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Zollhaus im Jahr 2016. Foto: Peter Kaminsky, Berndroth, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1870
Limburg bis Zollhaus eröffnet
1881
Rückstufung zur Nebenbahn
1986
Personenverkehr eingestellt
1999
Letzter Zug

Lage: Rhein-Lahn-Kreis, Abschnitt zwischen Diez und Zollhaus. Status: stillgelegt, nicht abgebaut. Heute: Draisinenfahrten des Arbeitskreises Aartalbahn.

Dieser Beitrag begleitet die Aartalbahn auf ihrem rheinland-pfälzischen Abschnitt von Diez bis Zollhaus.

Der hessische Teil der Strecke hat einen eigenen Beitrag: Die Aartalbahn in Hessen.

Im Norden endete der Personenverkehr am 28. September 1986, der letzte Zug fuhr am 1. Juni 1999.

Die Strecke ist stillgelegt, aber nicht abgebaut, und auf Teilen fahren Draisinen.

Freie Fotos aus der Betriebszeit liegen für diese Halte nicht vor, deshalb stammen alle Bilder aus den Jahren 2011 bis 2017.

Entstehung: eine Bahn für Erz, Kalk und Marmor

Nach der Eingliederung des Herzogtums Nassau in das Königreich Preußen im Jahr 1866 nahm die Preußische Staatsbahn Pläne für eine Schienenverbindung zwischen Wiesbaden und dem Raum Limburg wieder auf.

Die Leitung des Vorhabens lag bei Moritz Hilf, der seit 1862 technischer Direktor der Nassauischen Staatsbahn war.

Gebaut wurde in drei großen Abschnitten zwischen 1869/70 und 1894.

Als erster Abschnitt ging am 1. Juni 1870 die Strecke zwischen Limburg und Zollhaus in Betrieb.

Sie diente vor allem dem Abtransport von Bergbauprodukten aus dem Raum Zollhaus, darunter Eisenerz, Kalkstein, Marmor und Porphyr.

Die Trasse folgt dem breiten, flachen unteren Teil des Aartals.

Angelegt wurde sie als Hauptbahn mit Kurvenradien von mehr als 300 Metern, ausgelegt für 80 Kilometer pro Stunde.

Am 19. April 1881 stufte man die Strecke zur Nebenbahn zurück.

Der dritte Bauabschnitt schloss 1894 die Lücke zwischen Langenschwalbach und Zollhaus.

Angestoßen hatte ihn vor allem der Industrielle Adolph Passavant in Kettenbach, der dort die Michelbacher Hütte betrieb.

So sah es vorher aus: Anschlüsse in Diez und Zollhaus

In Diez bestand Anschluss an die Lahntalbahn.

Die meisten Personenzüge der Aartalbahn endeten dort nicht, sondern fuhren nach einem Fahrtrichtungswechsel weiter bis Limburg.

In Zollhaus führte eine Verbindung der Nassauischen Kleinbahn nach St. Goarshausen und Braubach am Rhein.

Im Güterverkehr lagen die Kalkwerke Schaefer in Hahnstätten unmittelbar an der Strecke.

Ab 1957 prägten Schienenbusse der Baureihe VT 98 das Bild der Züge.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zerschnitt die Grenze zwischen der amerikanischen und der französischen Besatzungszone die Strecke zwischen Zollhaus und Kettenbach.

Die französische Besatzungsmacht ordnete den nördlichen Abschnitt der Eisenbahndirektion Mainz zu.

Wer die Zonengrenze mit dem Zug überqueren wollte, brauchte einen Passierschein.

An dieser Stelle verläuft heute die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz.

Zum 1. April 1971 ging die Zuständigkeit für den nördlichen Abschnitt an die Bundesbahndirektion Frankfurt.

Freiendiez

Die Aartalbahn durchquert den südlichen Teil von Freiendiez.

Von Ost nach West verläuft durch den Ort die Lahntalbahn, die im 65 Meter langen Freiendiezer Tunnel verschwindet.

Der heutige Haltepunkt Diez Ost an der Strecke Limburg–Altenkirchen trug früher den Namen Freiendiez.

Die Reaktivierungsplanungen für die Aartalbahn sehen einen zusätzlichen Haltepunkt Freiendiez vor.

Holzheim

Holzheim ist an die Buslinie 284 angebunden, die den Ort mit Diez und Limburg verbindet.

Nach den Plänen für Dezember 2014 sollte Holzheim erstmals einen Haltepunkt der Aartalbahn erhalten.

Umgesetzt wurde das nicht.

Ein Bahnübergang der Aartalbahn in Holzheim an der Aar, aufgenommen 2012.
Ein Bahnübergang der Aartalbahn in Holzheim an der Aar, aufgenommen 2012. Foto: Pimvantend, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Flacht

In Flacht wurde im Jahr 1900 der Bahnhof erbaut.

Das Empfangsgebäude entstand um 1900.

Der Personenverkehr endete 1986, seitdem fahren Busse.

1990 wurde das Gebäude verkauft und danach als Gaststätte genutzt.

Der Bahnhof Flacht zählt zu den Stationen der Aartalbahn, an denen Zugkreuzungen möglich waren.

Der Arbeitskreis Aartalbahn führt von hier Fahrten mit Handhebeldraisinen zwischen Diez und Zollhaus durch.

In unmittelbarer Nähe verlaufen der Aar-Höhenweg und der Aartal-Rad- und Wanderweg.

Auch für Flacht sahen die Planungen von 2008 eine Reaktivierung vor, die nicht erfolgte.

Das Empfangsgebäude in Flacht, aufgenommen 2011.
Das Empfangsgebäude in Flacht, aufgenommen 2011. Foto: Karsten11, CC0 1.0, via Wikimedia Commons.
Der stillgelegte Bahnhof Flacht im Juni 2011.
Der stillgelegte Bahnhof Flacht im Juni 2011. Foto: Steigi1900, CC0 1.0, via Wikimedia Commons.
Das Empfangsgebäude von der Straßenseite, 2012.
Das Empfangsgebäude von der Straßenseite, 2012. Foto: Pimvantend, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Güterschuppen am Bahnhof Flacht, 2012.
Der Güterschuppen am Bahnhof Flacht, 2012. Foto: Pimvantend, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Blick vom Bahnhof Flacht auf das Gleis in Richtung Norden, 2012.
Blick vom Bahnhof Flacht auf das Gleis in Richtung Norden, 2012. Foto: Pimvantend, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Blick vom Bahnhof Flacht auf das Gleis in Richtung Süden, 2012.
Blick vom Bahnhof Flacht auf das Gleis in Richtung Süden, 2012. Foto: Pimvantend, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Niederneisen

Die Aartalbahn verläuft durch das Gebiet der Ortsgemeinde Niederneisen, der Ort selbst hat keinen Bahnhof.

Für den Fall einer Reaktivierung ist ein Haltepunkt Niederneisen vorgesehen.

Im Februar 2018 gab der Rechnungshof Rheinland-Pfalz bekannt, dass er die Reaktivierung für nicht wirtschaftlich hält.

Oberneisen

Der Bahnhof Oberneisen gehört zu den Stationen mit Kreuzungsmöglichkeit.

Der Personenverkehr auf diesem Abschnitt ist seit 1986 stillgelegt.

Die Wiederaufnahme sollte eigentlich 2015 erfolgen, was nicht geschah.

Südlich des ehemaligen Bahnhofs steht die sogenannte Erbslöhalle, der Betriebshof des Arbeitskreises Aartalbahn.

Von dort aus werden Draisinenfahrten auf der Aartalbahn angeboten, die jährlich mehrere Tausend Besucher nutzen.

Die teils historischen Draisinen stehen in einer ehemaligen Verladehalle für Kaolin am Bahnhof Oberneisen.

Im Jahr 2009 nutzten etwa 4.500 Reisende das Angebot.

Das Bahnhofsgebäude von Oberneisen mit Nebengebäude, 2017.
Das Bahnhofsgebäude von Oberneisen mit Nebengebäude, 2017. Foto: Peter Kaminsky, Berndroth, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Draisinen im Bahnhof Oberneisen, 2014.
Draisinen im Bahnhof Oberneisen, 2014. Foto: Whgler, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Hahnstätten

Hahnstätten liegt an der Bundesstraße 54 und hat einen stillgelegten Bahnhof an der Aartalbahn.

Auch hier konnten sich Züge kreuzen.

Mit dem Güterschuppen neben dem Stationsgebäude blieb ein Zeugnis des Güterverkehrs erhalten, den die nahen Kalkwerke Schaefer prägten.

Bei den Reaktivierungsplänen stand Hahnstätten im Zentrum der Rechnung: Die Untersuchung vom Juli 2016 ergab für den Abschnitt Diez bis Hahnstätten einen Nutzen-Kosten-Wert von 1,79.

Für Hahnstätten bis Zollhaus lag der Wert nur bei 1,09, weil dort größere Investitionen unter anderem in zwei Bahnübergänge nötig wären.

Deshalb sollte die Strecke nur noch bis Hahnstätten reaktiviert werden.

Hahnstätten soll bei einer Reaktivierung wieder einen Haltepunkt erhalten.

Der Arbeitskreis Aartalbahn bietet in Hahnstätten regelmäßig Draisinenfahrten an.

Der Bahnhof Hahnstätten mit Stationsgebäude und Güterschuppen, von Süden aufgenommen am 7. April 2013.
Der Bahnhof Hahnstätten mit Stationsgebäude und Güterschuppen, von Süden aufgenommen am 7. April 2013. Foto: Peter Kaminsky, Berndroth, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Dasselbe Ensemble in Hahnstätten, ebenfalls von Süden, 2013.
Dasselbe Ensemble in Hahnstätten, ebenfalls von Süden, 2013. Foto: Kaminsky, Peter, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Zollhaus

Der Bahnhof Zollhaus war Umsteigebahnhof zur Nassauischen Kleinbahn nach St. Goarshausen.

Das Empfangsgebäude steht an der Ostseite der Bundesstraße 54 und ist ein Kulturdenkmal des Landes Rheinland-Pfalz.

Es entstand 1870 nach Plänen des Architekten Heinrich Velde.

Das Gebäude hatte Fahrkartenschalter, Gepäckabfertigung, Warteraum und Dienstwohnungen.

Mit fünf Gleisen war Zollhaus der größte Güterbahnhof zwischen Diez und Wiesbaden.

Die Industriebetriebe der Region nutzten ihn als Umschlagplatz.

1967 errichtete die Bundesbahn einen Anbau mit Stellwerk, das 1999 stillgelegt wurde.

Der Personenverkehr endete 1986.

Die Anlagen des Bahnhofs sind inzwischen weitgehend zurückgebaut.

Bei den Reaktivierungsplänen war Zollhaus zunächst als Endbahnhof einer Strecke von Limburg über Diez und Niederneisen vorgesehen.

Der Kleinbahnhof lag auf der anderen Seite der Bundesstraße und war nicht mit dem Netz der Aartalbahn verbunden.

Die Nassauische Kleinbahn war eine Schmalspurbahn mit Meterspur, die von Nastätten ausging.

Am 1. November 1901 erreichte sie die Station Zollhaus.

Wann dort der letzte Personenzug fuhr, ist unterschiedlich überliefert: Genannt werden 1951 und 1953.

Der Güterverkehr zum Bundesbahnhof Zollhaus beschränkte sich ab 1957 auf Kalkstein aus dem Steinbruch Hibernia bei Hohlenfels.

Am 1. Juni 1962 endete auch er.

Rupbach an der Lahntalbahn

Rupbach gehört nicht zur Aartalbahn, sondern zur Lahntalbahn.

Der Ort ist ein Teil der Ortsgemeinde Steinsberg im Rhein-Lahn-Kreis.

Der Haltepunkt lag bei Kilometer 65,2 zwischen Balduinstein und Laurenburg.

Spätestens 1964 gab die Bundesbahn ihn als Haltepunkt auf und wandelte ihn in eine Anschlussstelle um.

Weitere Angaben zu Rupbach sind nicht belegt.

Niedergang: die letzten Jahre auf der Strecke

Am 28. September 1986 endete auch auf dem nördlichen Abschnitt der Personenverkehr, zuletzt fuhren dort noch Schienenbusse.

Auf dem hessischen Abschnitt zwischen Wiesbaden und Bad Schwalbach war der Personenverkehr bereits am 24. September 1983 eingestellt worden.

Der Güterverkehr lief weiter, von Diez aus wurde Bad Schwalbach noch bis zum 28. Dezember 1990 bedient.

Der letzte Zug zwischen Kettenbach und dem nördlichen Ende verkehrte am 1. Juni 1999.

Von 2001 bis 2003 schnitten ehrenamtliche Helfer den stark zugewachsenen nördlichen Streckenabschnitt im unteren Aartal frei.

So sieht es jetzt aus

Die Aartalbahn ist stillgelegt, aber nicht abgebaut.

Der Abschnitt zwischen Rückershausen und Diez liegt in Rheinland-Pfalz.

2012 pachtete die Verbandsgemeinde Hahnstätten diesen Abschnitt.

Im Dezember desselben Jahres kauften die Verbandsgemeinden Hahnstätten und Diez ihn von der DB Services Immobilien GmbH.

Seit Sommer 2014 suchen sie ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen, das ihren Teil pachtet und betreibt.

Der länderübergreifende Arbeitskreis Aartalbahn bietet im unteren Aartal Draisinenfahrten zwischen dem Michelbacher Tunnel und Diez an.

Wegen der geplanten Reaktivierung zwischen Limburg, Diez und Zollhaus ist ein Ausweichen der Draisinen auf den Abschnitt Zollhaus, Michelbach und Hohenstein vorgesehen.

Vorher und nachher: von Zugkreuzungen zu Draisinen

Zugkreuzungen waren in Zollhaus, Hahnstätten, Oberneisen und Flacht möglich.

Heute befördert die Strecke keine Reisenden im Linienverkehr mehr, die Draisinen des Arbeitskreises nutzen sie dagegen.

Aus der Kaolin-Verladehalle in Oberneisen wurde ein Unterstand für historische Draisinen.

Die Empfangsgebäude in Flacht und Zollhaus sind verkauft.

Das große Güterbahnhofsareal in Zollhaus mit seinen fünf Gleisen ist weitgehend zurückgebaut.

Die Pläne für eine Reaktivierung

Ende August 2008 wurde beabsichtigt, den Abschnitt Limburg bis Zollhaus 2014 für den Nahverkehr mit stündlichem Betrieb zu reaktivieren.

Neben den bestehenden Bahnhöfen sollten zusätzliche Haltepunkte in Niederneisen, Holzheim und Freiendiez entstehen.

Die erwartete Fahrzeit auf den 13,7 Kilometern zwischen Zollhaus und Limburg lag bei 20 Minuten, mit Fahrtrichtungswechsel in Diez.

2012 sank der prognostizierte Nutzen-Kosten-Quotient auf 1,31.

Der Rechnungshof Rheinland-Pfalz sprach sich in seinem Jahresbericht 2018 gegen die Reaktivierung aus.

Für die Wiederaufnahme des Bahnbetriebs standen Kosten von 16,82 Millionen Euro im Raum, ein Bus-Express-System käme nach einem Gutachten mit deutlich geringeren volkswirtschaftlichen Kosten aus.

Im Februar 2021 einigten sich Rheinland-Pfalz, Hessen, der Zweckverband SPNV Nord und der Rhein-Main-Verkehrsverbund darauf, die Reaktivierung der Gesamtstrecke in einer Machbarkeitsstudie neu zu untersuchen.

Die Geschichte in Daten

1866: Preußen übernimmt Nassau und greift die Pläne für eine Bahn zwischen Wiesbaden und Limburg auf.

1. Juni 1870: Der Abschnitt Limburg bis Zollhaus geht in Betrieb.

1870: Das Empfangsgebäude in Zollhaus entsteht.

19. April 1881: Die Strecke wird zur Nebenbahn zurückgestuft.

1894: Der Lückenschluss zwischen Langenschwalbach und Zollhaus vollendet die Strecke.

1900: Der Bahnhof Flacht wird erbaut.

1. November 1901: Die Nassauische Kleinbahn erreicht Zollhaus.

1. Juni 1962: Der Güterverkehr der Kleinbahn zum Bundesbahnhof Zollhaus endet.

1964: Rupbach an der Lahntalbahn ist spätestens jetzt kein Haltepunkt mehr.

1967: Die Bundesbahn baut in Zollhaus einen Anbau mit Stellwerk.

28. September 1986: Der Personenverkehr auf dem nördlichen Abschnitt endet.

1990: Das Empfangsgebäude in Flacht wird verkauft.

1. Juni 1999: Der letzte Zug fährt zwischen Kettenbach und dem nördlichen Ende.

2001 bis 2003: Ehrenamtliche schneiden den zugewachsenen nördlichen Abschnitt frei.

2012: Der Abschnitt Rückershausen bis Diez wird gepachtet und im Dezember gekauft.

2018: Der Rechnungshof Rheinland-Pfalz lehnt die Reaktivierung ab.

Februar 2021: Eine Machbarkeitsstudie für die Gesamtstrecke wird vereinbart.

Häufige Fragen

Fahren auf dem rheinland-pfälzischen Abschnitt noch Personenzüge?
Nein. Der Personenverkehr endete dort am 28. September 1986, der letzte Zug fuhr am 1. Juni 1999.
Gibt es Draisinenfahrten auf der Strecke?
Ja. Der Arbeitskreis Aartalbahn bietet Fahrten zwischen dem Michelbacher Tunnel und Diez an, Betriebshof ist die Erbslöhalle in Oberneisen.
Wo finde ich den hessischen Teil der Aartalbahn?
Der hessische Abschnitt hat einen eigenen Beitrag: Die Aartalbahn in Hessen.
Welche Orte sollen bei einer Reaktivierung neue Haltepunkte bekommen?
Die Planungen sehen zusätzliche Haltepunkte in Niederneisen, Holzheim und Freiendiez vor.
Darf man die Bahnhofsgebäude betreten?
Die Empfangsgebäude in Flacht und Zollhaus wurden verkauft. Betreten ist dort nur mit Zustimmung der heutigen Eigentümer möglich.
Quellen und Bildrechte

Aartalbahn (Wikipedia) · Bahnhof Zollhaus (Nass) (Wikipedia) · Nassauische Kleinbahn (Wikipedia) · Flacht (Wikipedia) · Oberneisen (Wikipedia) · Niederneisen (Wikipedia) · Hahnstätten (Wikipedia) · Holzheim (Aar) (Wikipedia) · Freiendiez (Wikipedia) · Lahntalbahn (Wikipedia) · Flacht, ich-geh-wandern.de

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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