Der Bahnhof Strausberg, von dem die Straßenbahn in die Stadt fährt

Ortstermin

„In dieser Stadt fährt sogar die Fähre mit Strom aus einer Oberleitung.“

Der Bahnhof Strausberg, von dem die Straßenbahn in die Stadt fährt

→ Ein Ortstermin östlich von Berlin.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Strausberg liegt an der Preußischen Ostbahn, mehrere Kilometer südlich der Altstadt. Eine Straßenbahn verbindet ihn mit dem Zentrum.

Östlich von Berlin, am Straussee, liegt die Stadt Strausberg.

Ihr Bahnhof liegt weit vor den Toren der Altstadt.

Und genau daraus entstand eine besondere Verkehrsgeschichte.

Bf strausberg nord
Foto: A.Savin, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Ostbahn kommt 1867

Im Jahr 1867 wurde die Ostbahn von Berlin nach Küstrin eröffnet.

Sie führte mehrere Kilometer südlich an Strausberg vorbei.

Die Stadt erhielt trotzdem einen Bahnhof mit gemauertem Empfangsgebäude.

Rund um den Bahnhof entstand ein neuer Ortsteil, die Vorstadt.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Eine eigene Bahn in die Stadt

Der Weg vom Bahnhof in die Altstadt war lang.

Deshalb baute die Strausberger Eisenbahn ab 1893 eine Verbindung ins Zentrum.

Die Strecke ist rund sechs Kilometer lang.

Heute fährt hier die Straßenbahnlinie 89.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Strausberg liegt an der 1867 eröffneten Ostbahn, mehrere Kilometer südlich der Altstadt. Seit 1893 verbindet die Strausberger Eisenbahn den Bahnhof mit dem Zentrum, heute als Straßenbahnlinie 89.

Die S5 hält in Strausberg an vier Stationen. Auf dem Straussee fährt seit 1894 eine Fähre, die seit 1914 Strom aus einer Oberleitung bekommt.

Die S-Bahn nach Berlin

Strausberg ist mit der Linie S5 an Berlin angebunden.

Im Stadtgebiet hält sie an vier Stationen.

Dazu gehören Strausberg, Hegermühle, Strausberg Stadt und Strausberg Nord.

Außerdem fährt eine Regionalbahn nach Berlin-Ostkreuz und nach Kostrzyn in Polen.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Ein Knoten in der Vorstadt

Rund um den Bahnhof treffen sich viele Verkehrsmittel.

Hier halten Straßenbahn, Bus, S-Bahn und Regionalbahn.

Im Jahr 1896 kam sogar noch eine Kleinbahn nach Herzfelde hinzu.

So wurde der Bahnhof zu einem kleinen Verkehrsknoten.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Eine Fähre an der Oberleitung

Auf dem Straussee fährt seit 1894 eine Fähre.

Seit 1914 bekommt sie ihren Strom aus einer Oberleitung über dem See.

Damit ist sie eine echte Besonderheit.

Die Überfahrt ist ruhig und dauert nur wenige Minuten.

Strausberg Bahnhof ()
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Die Kirche St. Marien

In der Altstadt steht die Kirche St. Marien.

Sie wurde um 1250 aus Feldsteinen erbaut.

Sie zählt zu den größten erhaltenen Kirchen des 13. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg.

Ihr Inneres ist schlicht und eindrucksvoll.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die alte Stadtmauer

Strausberg besaß einst eine Stadtmauer von 1600 Metern Länge.

Sie wurde vom 13. bis zum 15. Jahrhundert aus Feldsteinen errichtet.

Teile davon sind bis heute erhalten.

Ein Spaziergang entlang der Mauer führt durch die Geschichte der Stadt.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Ankommen am Straussee

Wer in Strausberg aussteigt, kann mit der Straßenbahn weiterfahren.

Am Ziel warten Altstadt, See und Fähre.

Das klassizistische Rathaus von 1825 steht am Markt.

So wird der lange Weg vom Bahnhof zum Teil des Ausflugs.

Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
Strausberg Bahnhof ()
Foto: IngolfBLN, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Seit wann hat Strausberg einen Bahnhof?
Seit 1867, als die Ostbahn von Berlin nach Küstrin eröffnet wurde.
Warum fährt eine Straßenbahn zum Bahnhof?
Der Bahnhof liegt mehrere Kilometer vor der Altstadt, seit 1893 gibt es deshalb eine eigene Bahn.
Wie viele S-Bahn-Stationen hat Strausberg?
Vier: Strausberg, Hegermühle, Strausberg Stadt und Strausberg Nord.
Was ist besonders an der Fähre?
Sie fährt seit 1914 mit Strom aus einer Oberleitung über den Straussee.
Wie alt ist die Kirche St. Marien?
Sie wurde um 1250 aus Feldsteinen erbaut.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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