Ortstermin
„Hier endet die S1, und hier beginnt die Reise in den Norden bis an die Ostsee.“
Der Bahnhof Oranienburg, Endstation der S1 an der Havel
→ Ein Ortstermin in Oberhavel.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Oranienburg liegt an der Berliner Nordbahn und wurde 1877 eröffnet. Heute endet hier die S-Bahn-Linie S1.
Elf Kilometer nördlich der Berliner Stadtgrenze liegt Oranienburg an der Havel.
Die Stadt ist Kreisstadt des Landkreises Oberhavel.
Ihr Bahnhof verbindet den Berliner Nahverkehr mit den Zügen an die Ostsee.

An der Nordbahn seit 1877
Am 10. Juli 1877 wurde der südliche Abschnitt der Berliner Nordbahn eröffnet.
Damit bekam auch Oranienburg seinen Bahnhof.
Am 1. Januar 1878 fuhren die Züge dann durchgehend bis Stralsund.
Der Bahnhof liegt bei Kilometer 27,4, gezählt vom früheren Berliner Nordbahnhof.

Ein Gebäude aus den 1910er Jahren
Das heutige Empfangsgebäude stammt im Wesentlichen aus den 1910er Jahren.
Damals wurde der Bahnhof deutlich erweitert.
Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Auch ein Stellwerk aus dem Jahr 1987 gehört zu den geschützten Bauten.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Oranienburg wurde am 10. Juli 1877 an der Berliner Nordbahn eröffnet. Das Empfangsgebäude stammt im Wesentlichen aus den 1910er Jahren und steht unter Denkmalschutz.
Heute endet hier die S1, der RE 5 erreicht Berlin in etwa einer halben Stunde. In der Stadt stehen das Schloss Oranienburg und die St.-Nicolai-Kirche von Friedrich August Stüler.
Die Strecke aus Nauen
Im Jahr 1914 kam eine weitere Strecke hinzu.
Sie führte von Nauen aus westlicher Richtung nach Oranienburg.
Südlich des Bahnhofs traf sie auf die Nordbahn.
So wurde Oranienburg zu einem kleinen Knoten im Norden Berlins.

Endstation der S1
Heute ist Oranienburg ein Endpunkt der S-Bahn-Linie S1.
Die S1 fährt quer durch Berlin bis nach Wannsee.
Für viele Pendler ist sie die wichtigste Verbindung in die Stadt.
Tarifbereich ist Berlin C.

In einer halben Stunde nach Berlin
Schneller geht es mit dem Regional-Express.
Die Linie RE 5 fährt stündlich zwischen der Ostseeküste und Berlin.
Das Zentrum Berlins ist damit in etwa einer halben Stunde erreichbar.
Dazu halten Intercity-Züge Richtung Rostock und Dresden alle zwei Stunden.

Das Schloss an der Havel
Mitten in der Stadt steht das Schloss Oranienburg.
Dazu gehören ein Park, ein Museum und eine Orangerie.
Der Name der Stadt erinnert an das Haus Oranien.
Der Schlosspark lädt zu Spaziergängen am Wasser ein.

Die Kirche von Stüler
Die evangelische St.-Nicolai-Kirche wurde von Friedrich August Stüler entworfen.
Sie ist im neuromanischen Stil gebaut.
Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört und danach wieder aufgebaut.
Ein Denkmal von 1985 erinnert dort an die Opfer des Konzentrationslagers Sachsenhausen.

Ein Ort der Erinnerung
Am Stadtrand liegt die Gedenkstätte Sachsenhausen.
Sie erinnert an die Menschen, die im Konzentrationslager gelitten haben und gestorben sind.
Viele Schulklassen und Besucher kommen mit der Bahn hierher.
Der Weg vom Bahnhof ist ausgeschildert.

Ankommen in Oranienburg
Wer in Oranienburg aussteigt, erreicht Schloss und Havel schnell.
Die Stadt liegt mitten in einer Landschaft aus Wasser und Wald.
Radwege führen an der Havel entlang in Richtung Norden.
So beginnt am Ende der S1 ein Ausflug ins Grüne.

Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Häufige Fragen
Seit wann hat Oranienburg einen Bahnhof?
Welche S-Bahn endet hier?
Wie schnell ist man in Berlin?
Welche Strecke kam 1914 hinzu?
Was kann man in der Stadt besichtigen?
Weiterfahrt
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