Der Bahnhof Oranienburg, Endstation der S1 an der Havel

Ortstermin

„Hier endet die S1, und hier beginnt die Reise in den Norden bis an die Ostsee.“

Der Bahnhof Oranienburg, Endstation der S1 an der Havel

→ Ein Ortstermin in Oberhavel.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Oranienburg liegt an der Berliner Nordbahn und wurde 1877 eröffnet. Heute endet hier die S-Bahn-Linie S1.

Elf Kilometer nördlich der Berliner Stadtgrenze liegt Oranienburg an der Havel.

Die Stadt ist Kreisstadt des Landkreises Oberhavel.

Ihr Bahnhof verbindet den Berliner Nahverkehr mit den Zügen an die Ostsee.

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Foto: Dirk Hillbrecht, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

An der Nordbahn seit 1877

Am 10. Juli 1877 wurde der südliche Abschnitt der Berliner Nordbahn eröffnet.

Damit bekam auch Oranienburg seinen Bahnhof.

Am 1. Januar 1878 fuhren die Züge dann durchgehend bis Stralsund.

Der Bahnhof liegt bei Kilometer 27,4, gezählt vom früheren Berliner Nordbahnhof.

Bahnhof Oranienburg
Foto: Aldo Ardetti, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Gebäude aus den 1910er Jahren

Das heutige Empfangsgebäude stammt im Wesentlichen aus den 1910er Jahren.

Damals wurde der Bahnhof deutlich erweitert.

Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

Auch ein Stellwerk aus dem Jahr 1987 gehört zu den geschützten Bauten.

Oranienburg Bahnhof Oranienburg Bahnhofsgebäude Außenansicht 30.7.2012
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Oranienburg wurde am 10. Juli 1877 an der Berliner Nordbahn eröffnet. Das Empfangsgebäude stammt im Wesentlichen aus den 1910er Jahren und steht unter Denkmalschutz.

Heute endet hier die S1, der RE 5 erreicht Berlin in etwa einer halben Stunde. In der Stadt stehen das Schloss Oranienburg und die St.-Nicolai-Kirche von Friedrich August Stüler.

Die Strecke aus Nauen

Im Jahr 1914 kam eine weitere Strecke hinzu.

Sie führte von Nauen aus westlicher Richtung nach Oranienburg.

Südlich des Bahnhofs traf sie auf die Nordbahn.

So wurde Oranienburg zu einem kleinen Knoten im Norden Berlins.

Schloss Oranienburg Jan 2013
Foto: Avda, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Endstation der S1

Heute ist Oranienburg ein Endpunkt der S-Bahn-Linie S1.

Die S1 fährt quer durch Berlin bis nach Wannsee.

Für viele Pendler ist sie die wichtigste Verbindung in die Stadt.

Tarifbereich ist Berlin C.

BfOranienburgBahnsteige
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

In einer halben Stunde nach Berlin

Schneller geht es mit dem Regional-Express.

Die Linie RE 5 fährt stündlich zwischen der Ostseeküste und Berlin.

Das Zentrum Berlins ist damit in etwa einer halben Stunde erreichbar.

Dazu halten Intercity-Züge Richtung Rostock und Dresden alle zwei Stunden.

BfOranienburgStrassenseite
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das Schloss an der Havel

Mitten in der Stadt steht das Schloss Oranienburg.

Dazu gehören ein Park, ein Museum und eine Orangerie.

Der Name der Stadt erinnert an das Haus Oranien.

Der Schlosspark lädt zu Spaziergängen am Wasser ein.

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Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Kirche von Stüler

Die evangelische St.-Nicolai-Kirche wurde von Friedrich August Stüler entworfen.

Sie ist im neuromanischen Stil gebaut.

Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört und danach wieder aufgebaut.

Ein Denkmal von 1985 erinnert dort an die Opfer des Konzentrationslagers Sachsenhausen.

Oranienburg Bahnhof Oranienburg Bahnhofsgebäude Eingangshalle und Fußgän
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Ort der Erinnerung

Am Stadtrand liegt die Gedenkstätte Sachsenhausen.

Sie erinnert an die Menschen, die im Konzentrationslager gelitten haben und gestorben sind.

Viele Schulklassen und Besucher kommen mit der Bahn hierher.

Der Weg vom Bahnhof ist ausgeschildert.

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Foto: Torsten Maue, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Oranienburg

Wer in Oranienburg aussteigt, erreicht Schloss und Havel schnell.

Die Stadt liegt mitten in einer Landschaft aus Wasser und Wald.

Radwege führen an der Havel entlang in Richtung Norden.

So beginnt am Ende der S1 ein Ausflug ins Grüne.

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Foto: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Seit wann hat Oranienburg einen Bahnhof?
Seit dem 10. Juli 1877, an der Berliner Nordbahn.
Welche S-Bahn endet hier?
Die Linie S1, die bis Wannsee fährt.
Wie schnell ist man in Berlin?
Mit dem RE 5 in etwa einer halben Stunde.
Welche Strecke kam 1914 hinzu?
Die Strecke aus Nauen.
Was kann man in der Stadt besichtigen?
Unter anderem das Schloss mit Park und die Gedenkstätte Sachsenhausen.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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