Zahlen, bitte
„Sie sind heute einer von Milliarden – so viele Menschen vertraut die Bahn Jahr für Jahr.“
Wie viele Fahrgäste hat die Bahn pro Jahr?
→ 2,7 Milliarden im Nahverkehr, 153 Millionen im Fernverkehr – die Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bahn bewegt Massen. Doch wie viele Menschen genau steigen jedes Jahr ein? Die Zahlen sind so groß, dass man sie sich kaum vorstellen kann.
Die Bahn ist ein Massenverkehrsmittel im wahrsten Sinne.
Jeden Tag steigen Millionen Menschen ein.
Über ein ganzes Jahr summiert sich das zu Zahlen, die schwer zu fassen sind.

Milliarden im Nahverkehr
Den Löwenanteil trägt der Nahverkehr.
Rund 2,7 Milliarden Fahrgäste zählt er pro Jahr – also S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresse.
Das sind vor allem die vielen Pendler, die täglich zur Arbeit fahren.
2,7 Milliarden ist eine gewaltige Zahl.
Rein rechnerisch entspricht das mehr als dreißig Fahrten pro Einwohner im Jahr.
Der Nahverkehr ist damit das Rückgrat der täglichen Mobilität.
Fahrgäste pro Jahr
~2,7 Mrd.
Nahverkehr
S-Bahn, Regionalbahn
~153 Mio.
Fernverkehr
ICE, IC, EC
Millionen
pro Tag
zusammengenommen
Der Fernverkehr in Zahlen
Deutlich kleiner, aber immer noch beeindruckend ist der Fernverkehr.
Rund 153 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich ICE, IC und EC. Das sind die weiten Reisen quer durch Deutschland und ins Ausland.
Der Unterschied zum Nahverkehr erklärt sich leicht: Nahverkehr nutzt man täglich, oft mehrmals.
Eine Fernreise unternimmt man seltener.
Deshalb liegen die Zahlen so weit auseinander.
Ein Rekord nach dem anderen
Die Fahrgastzahlen sind in den letzten Jahren gewachsen.
Immer mehr Menschen entdecken die Bahn – aus Kostengründen, fürs Klima oder wegen günstiger Angebote wie dem Deutschlandticket.
Dieser Zuwachs ist gewollt, stellt die Bahn aber auch vor Herausforderungen.
Mehr Fahrgäste bedeuten vollere Züge und ein Netz, das an seine Grenzen kommt.
Wachstum will bewältigt werden.
Was die Zahlen bedeuten
Hinter den Milliarden stehen echte Menschen mit echten Wegen: zur Arbeit, zur Schule, zur Familie, in den Urlaub.
Jede Fahrt ist ein kleines Stück gelebter Mobilität.
Und jede dieser Fahrten ersetzt womöglich eine Autofahrt.
Genau darin liegt die Bedeutung der großen Zahlen: Sie zeigen, wie viel Verkehr die Bahn von der Straße holt – zum Wohle von Klima und Städten.
Der Boom des Deutschlandtickets
Einen großen Schub brachte das Deutschlandticket.
Seit es das günstige Pauschalangebot gibt, nutzen noch mehr Menschen den Nahverkehr.
Viele fahren jetzt Bahn, die es vorher kaum getan haben.
Das treibt die ohnehin hohen Fahrgastzahlen weiter nach oben.
Für das Klima ist das eine gute Nachricht, für das Netz eine Herausforderung: Mehr Menschen wollen befördert werden, als mancher Zug fassen kann.
Volle Züge als Kehrseite
Der Erfolg hat eine Kehrseite.
Wo Milliarden Fahrgäste unterwegs sind, wird es eng.
Volle Züge, besonders zu Stoßzeiten und an Wochenenden, sind die Folge der wachsenden Beliebtheit.
Die Bahn muss deshalb mitwachsen: mehr Züge, längere Züge, ein dichterer Takt.
Nur so lässt sich der Andrang bewältigen, ohne dass die Fahrgäste im Gang stehen müssen.

Jede Fahrt zählt fürs Klima
Jeder dieser Milliarden Fahrgäste hätte auch das Auto nehmen können.
Dass so viele die Bahn wählen, entlastet die Straßen und schont das Klima.
Die großen Zahlen sind damit auch ein Umweltgewinn.
Das ist das eigentliche Ziel der Verkehrswende: möglichst viele Wege von der Straße auf die Schiene zu holen.
Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass dieser Weg funktioniert.
Ein Vergleich zum Verständnis
2,7 Milliarden Fahrten im Jahr sind schwer vorstellbar.
Ein Vergleich hilft: Das sind im Schnitt über sieben Millionen Nahverkehrsfahrten an jedem einzelnen Tag.
Ein gewaltiger, ständiger Strom von Menschen.
Kein anderes öffentliches Verkehrsmittel bewegt in Deutschland so viele Menschen.
Die Bahn ist damit unbestritten das Rückgrat der öffentlichen Mobilität – vom Berufsverkehr bis zum Wochenendausflug.
Warum jede Zahl zählt
Jede dieser Fahrten steht für einen Menschen, der nicht mit dem Auto unterwegs war.
Zusammengenommen entlastet das die Straßen enorm und spart große Mengen an Abgasen.
Deshalb ist das Wachstum der Fahrgastzahlen mehr als eine schöne Statistik.
Es ist ein Gradmesser dafür, wie gut die Verkehrswende gelingt – und die Zahlen zeigen: Sie ist auf einem guten Weg.
Mehr als nur Statistik
Die großen Zahlen bekommen erst dann Leben, wenn man an die einzelnen Menschen denkt.
Der Pendler, der jeden Morgen zur Arbeit fährt.
Die Familie im Wochenendausflug.
Der Student auf dem Weg zur Uni.
Sie alle zusammen ergeben die 2,7 Milliarden.
Und jeder von ihnen entscheidet sich immer wieder neu für die Bahn – ein Vertrauensbeweis, der die Zahlen so wertvoll macht.
Und die Reise geht weiter: Jedes Jahr sollen es mehr Fahrgäste werden.
Die 2,7 Milliarden von heute sind für die Bahn kein Ziel, sondern eine Zwischenstation auf dem Weg zu noch mehr Verkehr auf der Schiene.
Kurz erklärt
Der Nahverkehr zählt rund 2,7 Milliarden Fahrgäste pro Jahr.
Der Fernverkehr kommt auf rund 153 Millionen.
Der Unterschied erklärt sich durch die tägliche Nutzung im Nahverkehr.
Die Zahlen wachsen – das freut, fordert das Netz aber auch heraus.
Häufige Fragen
Wie viele Fahrgäste hat die Bahn pro Jahr?
Warum ist der Nahverkehr so viel größer?
Steigen die Zahlen?
Weiterfahrt
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