Zahlen, bitte!
„Auf dieser Strecke zeigt der ICE, was er kann, und die Landschaft fliegt nur so vorbei.“
Wie schnell fährt der ICE zwischen Köln und Frankfurt?
→ Die schnellste Strecke zwischen zwei Metropolen in Zahlen.
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Kurz gesagt
Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen fährt der ICE mit bis zu 300 km/h. Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang und wurde von 1995 bis 2002 gebaut.
Köln und Frankfurt sind zwei der wichtigsten Städte Deutschlands.
Zwischen ihnen liegt eine Strecke, auf der Züge so schnell fahren wie kaum anderswo im Land.
Ihre Zahlen erzählen von Tempo und Technik.

Die Strecke in Zahlen
300 km/h
Höchstgeschwindigkeit
zwischen Siegburg und Frankfurt Flughafen
180 km
Streckenlänge
Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main
40 ‰
größte Steigung
40 Meter auf einen Kilometer
Gebaut wurde die Strecke in den Jahren 1995 bis 2002.
300 Kilometer pro Stunde
Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen darf der ICE bis zu 300 Kilometer pro Stunde fahren.
Das gehört zu den höchsten Geschwindigkeiten im deutschen Netz.
In wenigen Minuten legt der Zug dabei viele Kilometer zurück.
Aus dem Fenster wirkt die Landschaft wie ein Film im Schnelldurchlauf.

Rund 180 Kilometer
Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang.
Sie verbindet die Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main.
Zusammen leben dort viele Millionen Menschen.
Für sie ist die Strecke eine der wichtigsten Verbindungen im Land.
Gut zu wissen
Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang und wurde von 1995 bis 2002 gebaut. Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen dürfen Züge bis zu 300 km/h fahren.
Die Strecke hat Steigungen bis 40 Promille und ist deshalb nur für moderne Hochgeschwindigkeitszüge ausgelegt, nicht für schwere Güterzüge.
Steil wie keine andere
Die Strecke hat Steigungen von bis zu 40 Promille.
Das bedeutet 40 Meter Höhenunterschied auf einem Kilometer.
Für eine Eisenbahn ist das sehr steil.
Möglich ist das, weil hier nur leichte, starke Triebzüge fahren.
Nur für Personenzüge
Wegen der Steigungen und engen Kurven fahren hier keine schweren Güterzüge.
Auch lokbespannte Reisezüge sind nicht vorgesehen.
Die Strecke ist ganz auf moderne Hochgeschwindigkeitszüge ausgelegt.
Das war eine bewusste Entscheidung bei der Planung.
Sieben Jahre Bauzeit
Gebaut wurde die Strecke in den Jahren 1995 bis 2002.
Dabei entstanden zahlreiche Tunnel und Brücken.
Die Trasse folgt über weite Strecken der Autobahn.
So wurde die Landschaft weniger zerschnitten.
Ein fehlendes Stück
Ein kleines Stück der geplanten Strecke gibt es bis heute nicht.
Der Anfang in Köln wurde nie gebaut.
Deshalb fahren die Züge im Stadtgebiet auf älteren Wegen zur Schnellfahrstrecke.
Manche Linien umfahren dabei den Kölner Hauptbahnhof.
Neue Bahnhöfe
Mit der Strecke entstanden auch neue Halte.
Dazu gehören Montabaur und Limburg Süd.
Auch der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen ist eng mit ihr verbunden.
So sind Flughafen und Westerwald direkt ans Schnellnetz angeschlossen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
