Wie schnell fährt der ICE zwischen Köln und Frankfurt?

Zahlen, bitte!

„Auf dieser Strecke zeigt der ICE, was er kann, und die Landschaft fliegt nur so vorbei.“

Wie schnell fährt der ICE zwischen Köln und Frankfurt?

→ Die schnellste Strecke zwischen zwei Metropolen in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen fährt der ICE mit bis zu 300 km/h. Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang und wurde von 1995 bis 2002 gebaut.

Köln und Frankfurt sind zwei der wichtigsten Städte Deutschlands.

Zwischen ihnen liegt eine Strecke, auf der Züge so schnell fahren wie kaum anderswo im Land.

Ihre Zahlen erzählen von Tempo und Technik.

Schnellfahrstrecke Köln–Rhein Main der DB Abzweig Wiesbaden Hbf bei km 7
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Strecke in Zahlen

300 km/h

Höchstgeschwindigkeit

zwischen Siegburg und Frankfurt Flughafen

180 km

Streckenlänge

Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main

40 ‰

größte Steigung

40 Meter auf einen Kilometer

Gebaut wurde die Strecke in den Jahren 1995 bis 2002.

300 Kilometer pro Stunde

Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen darf der ICE bis zu 300 Kilometer pro Stunde fahren.

Das gehört zu den höchsten Geschwindigkeiten im deutschen Netz.

In wenigen Minuten legt der Zug dabei viele Kilometer zurück.

Aus dem Fenster wirkt die Landschaft wie ein Film im Schnelldurchlauf.

Schnellfahrstrecke Köln–Rhein Main der DB Abzweig Wiesbaden Hbf Richtung
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Rund 180 Kilometer

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang.

Sie verbindet die Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main.

Zusammen leben dort viele Millionen Menschen.

Für sie ist die Strecke eine der wichtigsten Verbindungen im Land.

Gut zu wissen

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang und wurde von 1995 bis 2002 gebaut. Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen dürfen Züge bis zu 300 km/h fahren.

Die Strecke hat Steigungen bis 40 Promille und ist deshalb nur für moderne Hochgeschwindigkeitszüge ausgelegt, nicht für schwere Güterzüge.

Steil wie keine andere

Die Strecke hat Steigungen von bis zu 40 Promille.

Das bedeutet 40 Meter Höhenunterschied auf einem Kilometer.

Für eine Eisenbahn ist das sehr steil.

Möglich ist das, weil hier nur leichte, starke Triebzüge fahren.

Nur für Personenzüge

Wegen der Steigungen und engen Kurven fahren hier keine schweren Güterzüge.

Auch lokbespannte Reisezüge sind nicht vorgesehen.

Die Strecke ist ganz auf moderne Hochgeschwindigkeitszüge ausgelegt.

Das war eine bewusste Entscheidung bei der Planung.

Sieben Jahre Bauzeit

Gebaut wurde die Strecke in den Jahren 1995 bis 2002.

Dabei entstanden zahlreiche Tunnel und Brücken.

Die Trasse folgt über weite Strecken der Autobahn.

So wurde die Landschaft weniger zerschnitten.

Ein fehlendes Stück

Ein kleines Stück der geplanten Strecke gibt es bis heute nicht.

Der Anfang in Köln wurde nie gebaut.

Deshalb fahren die Züge im Stadtgebiet auf älteren Wegen zur Schnellfahrstrecke.

Manche Linien umfahren dabei den Kölner Hauptbahnhof.

Neue Bahnhöfe

Mit der Strecke entstanden auch neue Halte.

Dazu gehören Montabaur und Limburg Süd.

Auch der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen ist eng mit ihr verbunden.

So sind Flughafen und Westerwald direkt ans Schnellnetz angeschlossen.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt der ICE zwischen Köln und Frankfurt?
Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen bis zu 300 km/h.
Wie lang ist die Strecke?
Rund 180 Kilometer.
Wann wurde sie gebaut?
Von 1995 bis 2002.
Warum fahren dort keine Güterzüge?
Wegen Steigungen bis 40 Promille und enger Kurven ist sie nur für leichte, starke Triebzüge ausgelegt.
Welche neuen Bahnhöfe liegen an der Strecke?
Unter anderem Montabaur und Limburg Süd.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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